Evangelische Krankenhäuser…

wirtschaftliche Solidität.

Evangelische Krankenhäuser…

zukunftssichere Versorgung.

Evangelische Krankenhäuser…

christliche Nächstenliebe.

Evangelische Krankenhäuser…

verstehende Kommunikation.

Evangelische Krankenhäuser…

ganzheitlich Patienten orientiert.

Evangelische Krankenhäuser…

starke Partner im Versorgungsnetzwerk.

Evangelische Krankenhäuser…

Seelsorge für ein würdiges Sterben.

Evangelische Krankenhäuser…

interprofessionelle Pflege.

Evangelische Krankenhäuser…

engagiert und glaubensstark.

Evangelische Krankenhäuser…

respektvolle Lebensbegleitung.

Evangelische Krankenhäuser…

ausbildungsstark in Medizin und Pflege.

Evangelische Krankenhäuser…

umfassende Zuwendung.

Evangelische Krankenhäuser...

werteorientiert und wettbewerbsstark.

Evangelische Krankenhäuser...

Qualität in Menschlichkeit und Medizin.

Evangelische Krankenhäuser…

innovative Spitzenmedizin.

Evangelische Krankenhäuser…

modernes Management.

 
Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine:
Losungstext:
Der HERR sprach: Mein Angesicht soll vorangehen; ich will dich zur Ruhe leiten.
2.Mose 33,14
Lehrtext:
Weil wir nun solche Hoffnung haben, sind wir voll großer Zuversicht.
2.Korinther 3,12
 
 

IM BRENNPUNKT

Investitionsfinanzierung: Ein bisschen mehr ist nicht genug

Berlin, 1. September 2016. Krankenhäuser wollen Patientinnen und Patienten qualitativ hochwertig behandeln – doch sie sind teilweise selbst zum Patienten geworden. Ihre Leistungsfähigkeit krankt immer wieder an dem immensen Investitionsstau, der durch die unzureichende Finanzierung von Gebäuden und Ausstattung seitens der Bundesländer entstanden ist. Das Ausmaß dieses Investitionsstaus haben die niedersächsischen Kliniken vor Kurzem in einer Protestaktion in Hannover deutlich gemacht. 180 ausrangierte leere Krankenhaus-Betten wurden vor dem Neuen Rathaus platziert und sendeten ein vorwurfsvolles Signal in Richtung der Politik: Wer erkrankten Menschen helfen will, braucht die dafür notwendige Ausstattung. Doch die dafür notwendigen Mittel werden den Kliniken vorenthalten.

Selbst die Verantwortlichen in den Länderministerien streiten nicht ab, dass die Bundesländer ihrem gesetzlichen Auftrag, die Investitionen der Krankenhäuser zu finanzieren, seit Jahren nicht ausreichend nachkommen. Deshalb müssen notwendige Baumaßnahmen und Anschaffungen aufgeschoben werden. Leidtragende sind zum einen die Krankenhäuser und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, zum anderen aber die Patientinnen und Patienten. Bedingt durch den demografischen Wandel wird zukünftig die Zahl der multimorbiden Menschen steigen, die im Krankenhaus behandelt werden müssen. Umso wichtiger ist es, dass Kliniken hinsichtlich baulicher und technischer Infrastruktur sowie einer modernen und sicheren Datenkommunikation zukunftsfähig aufgestellt sind.

Die Niedersächsische Krankenhausgesellschaft hat ausgerechnet, dass das Land jährlich nur knapp die Hälfte der notwendigen Investitionen finanziert. In den meisten anderen Bundesländern ist die Situation vergleichbar. Mit den angekündigten Erhöhungen der Investitionsfinanzierung seitens einiger Landesregierungen wie z. B. in Rheinland-Pfalz oder Sachsen-Anhalt werden nur kleine Pflaster auf die viel zu große Wunde geklebt, die der enorme und lange andauernde Investitionsstau bei den Krankenhäusern in Deutschland verursacht hat. Auch einmalige hohe Zuschüsse, wie z. B. jetzt in Niedersachsen angekündigt, sind angesichts der bundesweit bestehenden jährlichen Förderlücke von fast vier Milliarden Euro leider keine nachhaltige Lösung.

Um eine qualitativ hochwertige Patientenversorgung jetzt und auch in Zukunft zu gewährleisten, ist zweierlei notwendig: Zum einen muss der bestehende Investitionsstau endlich vollständig abgebaut werden. Zum anderen müssen die Bundesländer zukünftig nachhaltig ihrer gesetzlichen Verpflichtung nachkommen, den Erhalt sowie die Ausstattung ihrer Kliniken auskömmlich zu finanzieren. Dabei dürfen nicht einzelne Einrichtungen oder Träger bevorzugt werden. Nur die kontinuierliche, verlässliche Finanzierung der Kliniken aller Träger kann flächendeckend eine hochwertige Patientenversorgung sichern.

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Meldungen

Psych-Entgelt versorgungsorientiert neu definieren

Patienten mit psychischen oder psychosomatischen Erkrankungen benötigen oftmals eine besonders individuelle Behandlung. Für die evangelischen Krankenhäuser in Deutschland ist die optimale Versorgung vulnerabler Patientengruppen, dazu zählen auch psychisch kranke Menschen, besonders wichtig. Wir appellieren daher an die Politik, die Regelungen im geplanten neuen Psych-Entgeltsystem intensiv am Wohl der Patienten auszurichten und die Leistungsfähigkeit der Krankenhäuser zu stärken.

Die Weichen für die Einführung eines neuen Vergütungssystems für psychiatrische und psychosomatische Krankenhäuser werden zurzeit gestellt. Aus der Sicht des DEKV sind vor allem folgende Forderungen essenziell:

  • Die Krankenhäuser benötigen individuell vor Ort verhandelbare Budgets, die auch spezielle örtliche und regionale Versorgungskonzepte berücksichtigen.
  • Mindestvorgaben für personelle Besetzungen erfordern eine verlässliche Refinanzierung und dürfen nicht mit dem Verweis auf Einsparzwänge zu Obergrenzen relativiert werden.
  • Die Zulassung stationsäquivalenter Behandlungsformen darf nicht automatisch den Abbau stationärer Kapazitäten zur Folge oder gar zur Voraussetzung haben – das würde den Patienten schaden und die Versorgungssicherheit gefährden.

Der DEKV hat gemeinsam mit dem Katholischen Krankenhausverband Deutschlands (KKVD) im Vorfeld der Anhörung zum Referentenentwurf des „Gesetzes zur Weiterentwicklung der Versorgung und der Vergütung für psychiatrische und psychosomatische Leistungen“ (PsychVVG) am 17. Juni 2016 in Bonn eine Stellungnahme verfasst sowie sich mit guter Praxis zu diesem Thema in die politische Diskussion eingebracht. So nimmt der Gesetzentwurf bereits wesentliche Forderungen aus der Versorgungspraxis auf. U. a. wird auf ein Entgeltsystem mit landeseinheitlichen Preisen verzichtet; stattdessen sind individuell vor Ort verhandelbare Budgets vorgesehen, die regionale Besonderheiten berücksichtigen.

CKiD-Stellungnahme zur Anhörung zum PsychVVG

CKiD.Polit-Journal 01/16

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Klares Votum für eine generalistische Ausbildung

Die beiden christlichen Krankenhausverbände bekräftigen in einer Stellungnahme mit dem Deutschen Caritasverband und der Diakonie Deutschland ihr Votum für eine generalistische Pflegeausbildung in Deutschland. Anlässlich der Anhörung zum Pflegeberufereformgesetz am 30. Mai bringen wir konkrete Vorschläge zur Umsetzung der neuen Pflegeausbildung und fordern eine zügige Umsetzung der Initiative.

„Wir können eine ausreichende Zahl an qualifizierten Pflegekräften auf Dauer nur in diesem Beruf halten, wenn wir ihnen Perspektiven auf lange Sicht und ausreichende Entwicklungsmöglichkeiten anbieten“, sagte der Vorsitzende des Deutschen Evangelischen Krankenhausverbandes (DEKV), Christoph Radbruch. Dazu gehöre es auch, die Fähigkeiten von Pflegefachkräften bereits in der Ausbildung an gesellschaftliche Realitäten anzupassen. „Wir haben es in unseren Krankenhäusern mit immer mehr multimorbiden Patienten zu tun, die der klassischen Altenpflege zunehmend vertiefte Einblicke in die Medizin abverlangen. Umgekehrt muss für die Krankenpflege angesichts vieler älterer Menschen bereits in der Ausbildung der Umgang mit Hochbetagten erlernt werden.“

Die Curricula müssen mit der gebotenen Sorgfalt aufgelegt und auf den Weg gebracht werden: Die praktische Ausbildung muss sich nach stärker an den erforderlichen Kompetenzen orientieren, statt die Einsätze lediglich auf die bisherigen Arbeitsfelder aufzuteilen, was beispielsweise in der Kinderkrankenpflege sonst möglicherweise zu Engpässen führen kann. Angesichts steigender Anforderungen und wachsender Verantwortung werden die Herausforderungen an die künftigen Pflegefachfrauen und -männer steigen. Um allen am Pflegeberuf Interessierten den Weg zu einem anerkannten Berufsabschluss zu eröffnen, plädieren die CKiD für die ergänzende Einführung einer bundeseinheitlich geregelten Assistenzausbildung, die dann zur weiteren Qualifizierung und Karriere in der Pflege befähigt.

Die kirchlichen Krankenhausverbände betonen zudem, dass der Erfolg der Reform auch von einer ausreichenden Finanzierung abhänge, und begrüßen die Kostenbeteiligung der Länder sowie der sozialen und privaten Pflegekassen.

CKiD-Stellungnahme zur Anhörung zum Pflegeberufegesetz 

Stellungnahme von Diakonie und Caritas mit ihren Fachverbänden

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DEKV–Manifest zur Palliativversorgung

Der DEKV nimmt das Hospiz- und Palliativgesetz zum Anlass und als Verpflichtung, das Engagement der evangelischen Krankenhäuser in der Versorgung und Begleitung von Schwerkranken und Menschen mit nur noch begrenzter Lebensperspektive, insbesondere von Sterbenden, durch das „Manifest zur Palliativversorgung in evangelischen Krankenhäusern“ zu bekräftigen und zu fördern.

Das anlässlich des Palliativ-Fachtags am 1. März in Hannover vorgestellte Manifest bringt zum Ausdruck, welche Grundsätze für die palliative und hospizliche Versorgung in evangelischen Krankenhäusern leitend sind. Das Manifest beschreibt damit zugleich, welche Erwartungen Patientinnen und Patienten sowie ihre Angehörigen im Blick auf die Versorgung in schwerer Krankheit und am Lebensende an evangelische Krankenhäuser und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter richten dürfen. Der Vorstand des DEKV empfiehlt den Mitgliedseinrichtungen, sich das Manifest zu Eigen zu machen und die Behandlung, Versorgung und Begleitung von Schwerkranken und Sterbenden daran auszurichten.

Evangelische Krankenhäuser, die sich das „Manifest“ zu Eigen machen, bekunden damit:

  • Sie wollen ihre Versorgungsstrukturen im hier beschriebenen Sinne gestalten und weiter entwickeln.
  • Sie wollen ihren Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörigen eine Versorgung und Begleitung bieten, wie sie hier beschrieben wird.
  • Sie wollen eine Kultur des besonders achtsamen Umgangs mit Schwerkranken und Sterbenden und deren Angehörigen und Nahestehenden pflegen.
  • Sie tun das im Wissen darum, dass diese Ziele nicht einfach zu erreichen sind und auch ernsthafter Wille und intensiver Einsatz keine Gewähr bieten, hinter den gesteckten Zielen immer wieder zurückzubleiben und die geweckten Erwartungen nicht erfüllen zu können. Aber das ist kein Grund, sich nicht auf den Weg zu machen und sein Bestes zu geben, immer wieder neu.

DEKV-Manifest

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Evangelische Krankenhäuser in Deutschland:





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