Evangelische Krankenhäuser…

modernes Management.

Evangelische Krankenhäuser…

respektvolle Lebensbegleitung.

Evangelische Krankenhäuser…

wirtschaftliche Solidität.

Evangelische Krankenhäuser…

engagiert und glaubensstark.

Evangelische Krankenhäuser…

interprofessionelle Pflege.

Evangelische Krankenhäuser...

werteorientiert und wettbewerbsstark.

Evangelische Krankenhäuser…

zukunftssichere Versorgung.

Evangelische Krankenhäuser…

umfassende Zuwendung.

Evangelische Krankenhäuser…

innovative Spitzenmedizin.

Evangelische Krankenhäuser…

starke Partner im Versorgungsnetzwerk.

Evangelische Krankenhäuser…

ganzheitlich Patienten orientiert.

Evangelische Krankenhäuser…

ausbildungsstark in Medizin und Pflege.

Evangelische Krankenhäuser…

verstehende Kommunikation.

Evangelische Krankenhäuser…

Seelsorge für ein würdiges Sterben.

Evangelische Krankenhäuser…

christliche Nächstenliebe.

Evangelische Krankenhäuser...

Qualität in Menschlichkeit und Medizin.

 
Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine:
Losungstext:
Fürchtet euch nicht, wenn euch die Leute schmähen, und entsetzt euch nicht, wenn sie euch verhöhnen!
Jesaja 51,7
Lehrtext:
Weh euch, wenn euch jedermann wohlredet!
Lukas 6,26
 
 

IM BRENNPUNKT

Patienten erwarten hochwertige Versorgung in jedem Krankenhaus

Berlin, 20. Juli 2016. Patienten in Deutschland erwarten im Fall eines Krankenhausaufenthaltes eine qualitativ hochwertige Versorgung in jeder Klinik, unabhängig von ihrer Trägerschaft. Es ist das Anliegen aller Kliniken, diesem Anspruch gerecht zu werden. Dafür benötigen sie eine ausreichende Vergütung ihrer Leistungen und Finanzierung ihrer Investitionen. Doch diese ist nicht in jedem Fall gewährleistet. Die in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause erhobene Forderung des Bundesrates an die Bundesregierung nach zusätzlichen Finanzmitteln für Universitätskliniken und Krankenhäuser der Maximalversorgung erzeugt ein unzutreffendes Bild. Denn die Problematik, dass bestimmte Leistungen durch das aktuelle Krankenhaus-Entgeltsystem nicht auskömmlich vergütet werden, stellt sich nicht nur für Universitätskliniken, sondern auch für Kliniken freigemeinnütziger und anderer Träger.

Grund für die finanziellen Probleme der Kliniken ist die pauschalierte Vergütung ihrer Leistungen. Pauschalen decken jedoch nur die durchschnittlichen Kosten einer bestimmten Behandlung oder Krankenhausleistung. Seltene, hoch aufwändige, aber auch grundsätzlich personalintensive Leistungen verursachen aber vielfach überdurchschnittliche Kosten, und zwar in Kliniken jeder Größenordnung und Versorgungsstufe. Spezielle Diagnose- und Behandlungsmethoden, die eine aufwändige Ausstattung voraussetzen und entsprechende Kosten verursachen, werden keineswegs nur in Hochschulkliniken, sondern z. B. auch in zahlreichen evangelischen Krankenhäusern angeboten. Spitzenmedizin ist weder ein Monopol nur einer Klinikgruppe - und  auch nicht in erster Linie eine Kostenfrage.

Was die Bezahlung ihrer Leistungen angeht, sitzen alle Kliniken in einem Boot. Das aktuelle DRG-Fallpauschalensystem wird beständig mit dem Ziel weiter entwickelt, eine sachgerechte Vergütung zu ermöglichen. Gerade das jüngste Gesetzgebungsverfahren zum Krankenhausstrukturgesetz treibt diese Entwicklung noch einmal besonders voran. Eine Gruppe von Kliniken hier zu bevorzugen, bedeutet alle anderen schlechter zu stellen. Das kann nicht im Sinne der Patientinnen und Patienten sein.

Darüber hinaus hat die Forderung des Bundesrates nach zusätzlichen Mitteln für die Universitätskliniken einen schalen Beigeschmack, denn: Die Finanzierung der notwendigen Investitionen aller Kliniken, unabhängig von ihrer Trägerschaft, ist Aufgabe der Bundesländer. Dieser Verpflichtung aber kommen sie seit Jahren nicht ausreichend nach, was in zahlreichen Einrichtungen zu einem dramatischen Investitionsstau führt. Die jährliche Förderlücke aller Kliniken in Deutschland beträgt zurzeit fast vier Milliarden Euro. Daraus erwächst ein nicht zu unterschätzendes Risiko für die Qualität in der Patientenversorgung. Vor diesem Hintergrund ist es mehr als fragwürdig, warum die Bundesländer für die von ihnen betriebenen Universitätskliniken zusätzliche Mittel vom Bund einfordern, während die Investitionskosten vieler Krankenhäuser in ihrem Verantwortungsbereich weiter ungedeckt sind. Die Orientierung am Patientenwohl gilt in allen Regionen Deutschlands gleichermaßen als Maßstab für die medizinische Versorgung. Umso wichtiger ist es, im Bereich der Finanzierung nicht nur einseitig die Interessen einer bestimmten Sparte der Krankenhauslandschaft zu bedienen.  

Evangelische Krankenhäuser behandeln jährlich mehr als 1,8 Millionen Patienten stationär. Rund 2,5 Millionen Menschen werden ambulant versorgt. Im Sinne einer hohen Qualität der medizinischen und pflegerischen Leistungen engagiert sich der DEKV dafür, dass evangelische und andere freigemeinnützige Kliniken unter den gleichen Voraussetzungen arbeiten können wie Einrichtungen öffentlicher Träger. Es ist die Aufgabe des Gesetzgebers, einer Ungleichbehandlung der verschiedenen Träger und der daraus folgenden Wettbewerbsverzerrung entgegenzuwirken, um für die Patientinnen und Patienten eine flächendeckend hochwertige Versorgung zu gewährleisten.

Die Christlichen Krankenhäuser in Deutschland (CKiD) haben zur Forderung des Bundesrates in einer gemeinsamen Pressemitteilung Stellung bezogen. Diese steht unter dem folgenden Link zum Download bereit.

CKiD-Pressemitteilung zur Bundesratsinitiative

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Meldungen

Psych-Entgelt versorgungsorientiert neu definieren

Patienten mit psychischen oder psychosomatischen Erkrankungen benötigen oftmals eine besonders individuelle Behandlung. Für die evangelischen Krankenhäuser in Deutschland ist die optimale Versorgung vulnerabler Patientengruppen, dazu zählen auch psychisch kranke Menschen, besonders wichtig. Wir appellieren daher an die Politik, die Regelungen im geplanten neuen Psych-Entgeltsystem intensiv am Wohl der Patienten auszurichten und die Leistungsfähigkeit der Krankenhäuser zu stärken.

Die Weichen für die Einführung eines neuen Vergütungssystems für psychiatrische und psychosomatische Krankenhäuser werden zurzeit gestellt. Aus der Sicht des DEKV sind vor allem folgende Forderungen essenziell:

  • Die Krankenhäuser benötigen individuell vor Ort verhandelbare Budgets, die auch spezielle örtliche und regionale Versorgungskonzepte berücksichtigen.
  • Mindestvorgaben für personelle Besetzungen erfordern eine verlässliche Refinanzierung und dürfen nicht mit dem Verweis auf Einsparzwänge zu Obergrenzen relativiert werden.
  • Die Zulassung stationsäquivalenter Behandlungsformen darf nicht automatisch den Abbau stationärer Kapazitäten zur Folge oder gar zur Voraussetzung haben – das würde den Patienten schaden und die Versorgungssicherheit gefährden.

Der DEKV hat gemeinsam mit dem Katholischen Krankenhausverband Deutschlands (KKVD) im Vorfeld der Anhörung zum Referentenentwurf des „Gesetzes zur Weiterentwicklung der Versorgung und der Vergütung für psychiatrische und psychosomatische Leistungen“ (PsychVVG) am 17. Juni 2016 in Bonn eine Stellungnahme verfasst sowie sich mit guter Praxis zu diesem Thema in die politische Diskussion eingebracht. So nimmt der Gesetzentwurf bereits wesentliche Forderungen aus der Versorgungspraxis auf. U. a. wird auf ein Entgeltsystem mit landeseinheitlichen Preisen verzichtet; stattdessen sind individuell vor Ort verhandelbare Budgets vorgesehen, die regionale Besonderheiten berücksichtigen.

CKiD-Stellungnahme zur Anhörung zum PsychVVG

CKiD.Polit-Journal 01/16
http://www.christliche-krankenhaeuser.de/

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Klares Votum für eine generalistische Ausbildung

Die beiden christlichen Krankenhausverbände bekräftigen in einer Stellungnahme mit dem Deutschen Caritasverband und der Diakonie Deutschland ihr Votum für eine generalistische Pflegeausbildung in Deutschland. Anlässlich der Anhörung zum Pflegeberufereformgesetz am 30. Mai bringen wir konkrete Vorschläge zur Umsetzung der neuen Pflegeausbildung und fordern eine zügige Umsetzung der Initiative.

„Wir können eine ausreichende Zahl an qualifizierten Pflegekräften auf Dauer nur in diesem Beruf halten, wenn wir ihnen Perspektiven auf lange Sicht und ausreichende Entwicklungsmöglichkeiten anbieten“, sagte der Vorsitzende des Deutschen Evangelischen Krankenhausverbandes (DEKV), Christoph Radbruch. Dazu gehöre es auch, die Fähigkeiten von Pflegefachkräften bereits in der Ausbildung an gesellschaftliche Realitäten anzupassen. „Wir haben es in unseren Krankenhäusern mit immer mehr multimorbiden Patienten zu tun, die der klassischen Altenpflege zunehmend vertiefte Einblicke in die Medizin abverlangen. Umgekehrt muss für die Krankenpflege angesichts vieler älterer Menschen bereits in der Ausbildung der Umgang mit Hochbetagten erlernt werden.“

Die Curricula müssen mit der gebotenen Sorgfalt aufgelegt und auf den Weg gebracht werden: Die praktische Ausbildung muss sich nach stärker an den erforderlichen Kompetenzen orientieren, statt die Einsätze lediglich auf die bisherigen Arbeitsfelder aufzuteilen, was beispielsweise in der Kinderkrankenpflege sonst möglicherweise zu Engpässen führen kann. Angesichts steigender Anforderungen und wachsender Verantwortung werden die Herausforderungen an die künftigen Pflegefachfrauen und -männer steigen. Um allen am Pflegeberuf Interessierten den Weg zu einem anerkannten Berufsabschluss zu eröffnen, plädieren die CKiD für die ergänzende Einführung einer bundeseinheitlich geregelten Assistenzausbildung, die dann zur weiteren Qualifizierung und Karriere in der Pflege befähigt.

Die kirchlichen Krankenhausverbände betonen zudem, dass der Erfolg der Reform auch von einer ausreichenden Finanzierung abhänge, und begrüßen die Kostenbeteiligung der Länder sowie der sozialen und privaten Pflegekassen.

CKiD-Stellungnahme zur Anhörung zum Pflegeberufegesetz 

Stellungnahme von Diakonie und Caritas mit ihren Fachverbänden

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DEKV–Manifest zur Palliativversorgung

Der DEKV nimmt das Hospiz- und Palliativgesetz zum Anlass und als Verpflichtung, das Engagement der evangelischen Krankenhäuser in der Versorgung und Begleitung von Schwerkranken und Menschen mit nur noch begrenzter Lebensperspektive, insbesondere von Sterbenden, durch das „Manifest zur Palliativversorgung in evangelischen Krankenhäusern“ zu bekräftigen und zu fördern.

Das anlässlich des Palliativ-Fachtags am 1. März in Hannover vorgestellte Manifest bringt zum Ausdruck, welche Grundsätze für die palliative und hospizliche Versorgung in evangelischen Krankenhäusern leitend sind. Das Manifest beschreibt damit zugleich, welche Erwartungen Patientinnen und Patienten sowie ihre Angehörigen im Blick auf die Versorgung in schwerer Krankheit und am Lebensende an evangelische Krankenhäuser und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter richten dürfen. Der Vorstand des DEKV empfiehlt den Mitgliedseinrichtungen, sich das Manifest zu Eigen zu machen und die Behandlung, Versorgung und Begleitung von Schwerkranken und Sterbenden daran auszurichten.

Evangelische Krankenhäuser, die sich das „Manifest“ zu Eigen machen, bekunden damit:

  • Sie wollen ihre Versorgungsstrukturen im hier beschriebenen Sinne gestalten und weiter entwickeln.
  • Sie wollen ihren Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörigen eine Versorgung und Begleitung bieten, wie sie hier beschrieben wird.
  • Sie wollen eine Kultur des besonders achtsamen Umgangs mit Schwerkranken und Sterbenden und deren Angehörigen und Nahestehenden pflegen.
  • Sie tun das im Wissen darum, dass diese Ziele nicht einfach zu erreichen sind und auch ernsthafter Wille und intensiver Einsatz keine Gewähr bieten, hinter den gesteckten Zielen immer wieder zurückzubleiben und die geweckten Erwartungen nicht erfüllen zu können. Aber das ist kein Grund, sich nicht auf den Weg zu machen und sein Bestes zu geben, immer wieder neu.

DEKV-Manifest

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Evangelische Krankenhäuser in Deutschland:





STANDORTSUCHE
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"Für die Ewigkeit? - Christliche Krankenhäuser zwischen Transformation und Beharrlichkeit"

CKiD-Jahrestagung am 21./22. Juni 2016 im Umweltforum Berlin plus Verleihung des 2. CKiD.PR-Preises

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