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respektvolle Lebensbegleitung.

 
Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine:
Losungstext:
Wenn du gegessen hast und satt bist, sollst du den HERRN, deinen Gott, loben.
5.Mose 8,10
Lehrtext:
Gott hat sich selbst nicht unbezeugt gelassen, hat viel Gutes getan und euch vom Himmel Regen und fruchtbare Zeiten gegeben, hat euch ernährt und eure Herzen mit Freude erfüllt.
Apostelgeschichte 14,17
 
 

IM BRENNPUNKT

Menschen mit psychischen Erkrankungen brauchen optimale Behandlung

Berlin, 17. Juni 2016. Patienten mit psychischen oder psychosomatischen Erkrankungen benötigen oftmals eine besonders individuelle Behandlung. Kein Patient gleicht dem anderen – was für körperliche Beschwerden gilt, wird erst recht im Bereich der psychischen Erkrankungen relevant. Für die evangelischen Krankenhäuser in Deutschland ist die optimale Versorgung vulnerabler Patientengruppen, dazu zählen auch psychisch kranke Menschen, besonders wichtig. Wir appellieren daher an die Politik, die Regelungen im geplanten neuen Psych-Entgeltsystem intensiv am Wohl der Patienten auszurichten und die Leistungsfähigkeit der Krankenhäuser zu stärken.

Die Weichen für die Einführung eines neuen Vergütungssystems für psychiatrische und psychosomatische Krankenhäuser werden zurzeit gestellt. Es hat sich gezeigt, dass ein pauschalierendes System in Analogie zum DRG-System der Versorgung und dem Behandlungsbedarf psychisch Kranker nicht gerecht wird. Die Krankenhäuser benötigen individuell vor Ort verhandelbare Budgets, die auch spezielle örtliche und regionale Versorgungskonzepte berücksichtigen. In Verbindung mit dem neuen Vergütungssystem sind auch Mindestvorgaben für personelle Besetzungen vorgesehen. Diese sind unter Qualitäts- und Sicherheitsaspekten zweifellos zu begrüßen. Sie erfordern aber auch eine verlässliche Refinanzierung und dürfen nicht mit dem Verweis auf Einsparzwänge zu Obergrenzen relativiert werden. Leider besteht die Gefahr, dass mit dem neuen Vergütungssystem zusätzlicher Bürokratieaufwand in Verbindung mit neuen Nachweis- und Dokumentationspflichten auf die Kliniken zukommt. Dringend erforderlich wäre aber dessen spürbare Reduzierung, denn er bindet wertvolle Ressourcen, die der Patientenversorgung verloren gehen.

Ein starkes Signal für mehr Patientenorientierung bedeutet die Ermöglichung der Behandlung psychisch Kranker in ihrem häuslichen Umfeld, die sich bisher in verschiedenen Modellprojekten bewährt hat. Die Zulassung solcher stationsäquivalenter Behandlungsformen darf jedoch nicht automatisch den Abbau stationärer Kapazitäten zur Folge oder gar zur Voraussetzung haben – das würde den Patienten schaden und die Versorgungssicherheit gefährden.

Der DEKV hat gemeinsam mit dem Katholischen Krankenhausverband Deutschlands (KKVD) im Vorfeld der Anhörung zum Referentenentwurf des „Gesetzes zur Weiterentwicklung der Versorgung und der Vergütung für psychiatrische und psychosomatische Leistungen“ (PsychVVG) am 17. Juni 2016 in Bonn eine Stellungnahme verfasst. Darin appellieren die Christlichen Krankenhäuser in Deutschland (CKiD) an die Politik, die Ausgestaltung des geplanten neuen Psych-Entgeltsystems konsequent am individuellen Bedarf der Patienten auszurichten und die Leistungsfähigkeit der Krankenhäuser zu fördern. Die vollständige Stellungnahme sowie die dazu versandte Pressemitteilung stehen unter den folgenden Links zum Download bereit.

CKiD-Stellungnahme zur Anhörung zum Referentenentwurf des „Gesetzes zur Weiterentwicklung der Versorgung und der Vergütung für psychiatrische und psychosomatische Leistungen“ (PsychVVG)

CKiD-Pressemitteilung zur Stellungnahme

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Meldungen

Klares Votum für eine generalistische Ausbildung

Die beiden christlichen Krankenhausverbände bekräftigen in einer Stellungnahme mit dem Deutschen Caritasverband und der Diakonie Deutschland ihr Votum für eine generalistische Pflegeausbildung in Deutschland. Anlässlich der Anhörung zum Pflegeberufereformgesetz am 30. Mai bringen wir konkrete Vorschläge zur Umsetzung der neuen Pflegeausbildung und fordern eine zügige Umsetzung der Initiative.

„Wir können eine ausreichende Zahl an qualifizierten Pflegekräften auf Dauer nur in diesem Beruf halten, wenn wir ihnen Perspektiven auf lange Sicht und ausreichende Entwicklungsmöglichkeiten anbieten“, sagte der Vorsitzende des Deutschen Evangelischen Krankenhausverbandes (DEKV), Christoph Radbruch. Dazu gehöre es auch, die Fähigkeiten von Pflegefachkräften bereits in der Ausbildung an gesellschaftliche Realitäten anzupassen. „Wir haben es in unseren Krankenhäusern mit immer mehr multimorbiden Patienten zu tun, die der klassischen Altenpflege zunehmend vertiefte Einblicke in die Medizin abverlangen. Umgekehrt muss für die Krankenpflege angesichts vieler älterer Menschen bereits in der Ausbildung der Umgang mit Hochbetagten erlernt werden.“

Die Curricula müssen mit der gebotenen Sorgfalt aufgelegt und auf den Weg gebracht werden: Die praktische Ausbildung muss sich nach stärker an den erforderlichen Kompetenzen orientieren, statt die Einsätze lediglich auf die bisherigen Arbeitsfelder aufzuteilen, was beispielsweise in der Kinderkrankenpflege sonst möglicherweise zu Engpässen führen kann. Angesichts steigender Anforderungen und wachsender Verantwortung werden die Herausforderungen an die künftigen Pflegefachfrauen und -männer steigen. Um allen am Pflegeberuf Interessierten den Weg zu einem anerkannten Berufsabschluss zu eröffnen, plädieren die CKiD für die ergänzende Einführung einer bundeseinheitlich geregelten Assistenzausbildung, die dann zur weiteren Qualifizierung und Karriere in der Pflege befähigt.

Die kirchlichen Krankenhausverbände betonen zudem, dass der Erfolg der Reform auch von einer ausreichenden Finanzierung abhänge, und begrüßen die Kostenbeteiligung der Länder sowie der sozialen und privaten Pflegekassen.

CKiD-Stellungnahme zur Anhörung zum Pflegeberufegesetz 

Stellungnahme von Diakonie und Caritas mit ihren Fachverbänden

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Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe eröffnet Jahrestagung der Christlichen Krankenhäuser in Berlin

Bei der dritten Jahrestagung der Christlichen Krankenhäuser in Deutschland (CKiD) am 21. und 22. Juni 2016 dreht sich alles um das Thema „Christliche Krankenhäuser zwischen Transformation und Beharrlichkeit“. Über die Frage, wie Veränderungsmanagement in Zeiten knapper Ressourcen erfolgreich gelingen kann, diskutieren im Berliner Umweltforum rund 300 Experten aus Krankenhausmanagement, Fachöffentlichkeit und Politik. Hermann Gröhe, Bundesminister für Gesundheit, eröffnet die Tagung. Im Rahmen der Abendveranstaltung wird zum zweiten Mal der CKiD.PR-Preis vergeben.

Am zweiten Tag findet ab neun Uhr ein politischer Frühschoppen statt. Teilnehmer der Podiumsdiskussion sind u. a. der Pflegebeauftragte der Bundesregierung, Karl-Josef Laumann, der Vorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch, die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD, Hilde Mattheis, sowie Dr. Regina Klakow-Frank, unparteiisches Mitglied des G-BA. 

Programm der CKiD-Jahrestagung

CKiD-Website mit aktuellen Informationen zur Tagung

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DEKV–Manifest zur Palliativversorgung

Der DEKV nimmt das Hospiz- und Palliativgesetz zum Anlass und als Verpflichtung, das Engagement der evangelischen Krankenhäuser in der Versorgung und Begleitung von Schwerkranken und Menschen mit nur noch begrenzter Lebensperspektive, insbesondere von Sterbenden, durch das „Manifest zur Palliativversorgung in evangelischen Krankenhäusern“ zu bekräftigen und zu fördern.

Das anlässlich des Palliativ-Fachtags am 1. März in Hannover vorgestellte Manifest bringt zum Ausdruck, welche Grundsätze für die palliative und hospizliche Versorgung in evangelischen Krankenhäusern leitend sind. Das Manifest beschreibt damit zugleich, welche Erwartungen Patientinnen und Patienten sowie ihre Angehörigen im Blick auf die Versorgung in schwerer Krankheit und am Lebensende an evangelische Krankenhäuser und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter richten dürfen. Der Vorstand des DEKV empfiehlt den Mitgliedseinrichtungen, sich das Manifest zu Eigen zu machen und die Behandlung, Versorgung und Begleitung von Schwerkranken und Sterbenden daran auszurichten.

Evangelische Krankenhäuser, die sich das „Manifest“ zu Eigen machen, bekunden damit:

  • Sie wollen ihre Versorgungsstrukturen im hier beschriebenen Sinne gestalten und weiter entwickeln.
  • Sie wollen ihren Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörigen eine Versorgung und Begleitung bieten, wie sie hier beschrieben wird.
  • Sie wollen eine Kultur des besonders achtsamen Umgangs mit Schwerkranken und Sterbenden und deren Angehörigen und Nahestehenden pflegen.
  • Sie tun das im Wissen darum, dass diese Ziele nicht einfach zu erreichen sind und auch ernsthafter Wille und intensiver Einsatz keine Gewähr bieten, hinter den gesteckten Zielen immer wieder zurückzubleiben und die geweckten Erwartungen nicht erfüllen zu können. Aber das ist kein Grund, sich nicht auf den Weg zu machen und sein Bestes zu geben, immer wieder neu.

DEKV-Manifest

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Evangelische Krankenhäuser in Deutschland:





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Wir unterstützen die Aktion „Generalistik jetzt!“

Breite Unterstützung und vielfältige Statements 

 

"Für die Ewigkeit? - Christliche Krankenhäuser zwischen Transformation und Beharrlichkeit"

CKiD-Jahrestagung am 21./22. Juni 2016 im Umweltforum Berlin plus Verleihung des 2. CKiD.PR-Preises

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