Evangelische Krankenhäuser…

engagiert und glaubensstark.

Evangelische Krankenhäuser…

Seelsorge für ein würdiges Sterben.

Evangelische Krankenhäuser…

respektvolle Lebensbegleitung.

Evangelische Krankenhäuser…

wirtschaftliche Solidität.

Evangelische Krankenhäuser...

Qualität in Menschlichkeit und Medizin.

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werteorientiert und wettbewerbsstark.

Evangelische Krankenhäuser…

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Evangelische Krankenhäuser…

umfassende Zuwendung.

Evangelische Krankenhäuser…

ganzheitlich Patienten orientiert.

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verstehende Kommunikation.

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interprofessionelle Pflege.

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starke Partner im Versorgungsnetzwerk.

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zukunftssichere Versorgung.

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modernes Management.

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ausbildungsstark in Medizin und Pflege.

Evangelische Krankenhäuser…

innovative Spitzenmedizin.

 
Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine:
Losungstext:
Josua fiel auf sein Angesicht zur Erde nieder, betete an und sprach: Was sagt mein Herr seinem Knecht?
Josua 5,14
Lehrtext:
Selig sind, die das Wort Gottes hören und bewahren.
Lukas 11,28
 
 

IM BRENNPUNKT

Pflege braucht Zukunftskompetenzen

Berlin, 23. November 2016: Wenn nicht jetzt – wann dann? Schon viel zu lange steht die Reform der Pflegeausbildung im Raum, mit der die Zukunft des Berufsfelds und die Qualität der pflegerischen Versorgung gesichert werden sollen. Die mit dem Pflegeberufereformgesetz geplante Einführung der generalistischen Pflegeausbildung und eines akademischen Ausbildungszweigs ist ein großer Schritt. Wer die Pflege in Deutschland zukunftsfähig gestalten will, muss ihn wagen, damit der Pflegeberuf für Nachwuchskräfte attraktiver wird. Zudem sind angesichts des demografischen Wandels generalistische Pflegekompetenzen wichtiger denn je. Um dem Fachkräftemangel zu begegnen, bedarf es heute zudem eines gestuften Ausbildungsmodells mit hoher Durchlässigkeit und einer EU-weiten Anerkennung. Das ist ohne die Reform jedoch kaum möglich.

Doch die Verabschiedung des Gesetzes wird blockiert. Ausschlaggebend sind offensichtlich nicht fachliche Gründe oder Qualitätsaspekte, sondern massive wirtschaftliche Interessen vor allem privater Einrichtungsträger in der Altenhilfe. Pflegefachkräfte in Einrichtungen der Altenhilfe werden vielerorts niedriger entlohnt als Pflegende im Krankenhaus. Vor allem nicht tarifgebundene private Träger zahlen hier deutlich geringere Vergütungen, als sie die einschlägigen Tarife, etwa von Diakonie und Caritas, vorsehen. Die Einführung der Generalistik würde zu prinzipiell gleichen Vergütungen für Pflegefachkräfte führen, unabhängig davon, ob sie im Bereich der Altenhilfe oder im Krankenhaus arbeiten. Um künftig genügend Personal zu bekommen, müssten die privaten Altenhilfeträger ihre Beschäftigten deutlich besser vergüten. - Die generalistische Ausbildungsreform würde der Altenpflege endlich die lang verdiente Aufwertung und eine EU-weite Anerkennung des Berufs bringen. Damit würde gerade eine Tätigkeit in der Altenpflege zukünftig an Attraktivität gewinnen und so dem Fachkräftemangel entgegengewirkt werden. Insbesondere für die Altenhilfe wäre ein Scheitern der Reform also besonders nachteilig.

Bedenken, die von Seiten der Kinderkrankenpflege hinsichtlich eines befürchteten Kompetenzverlustes zum Ende der generalistischen im Vergleich zur bisherigen spezialisierten Ausbildung geäußert werden, sind auf den ersten Blick verständlich, aber bei genauerem Hinschauen größtenteils unbegründet. Der komplexe Bereich der Kinderkrankenpflege bspw. im Bereich der Neonatologie erfordert auch unter den bisherigen Rahmenbedingungen eine intensive Fort- und Weiterbildung.

Von den Gegnern des Gesetzentwurfs werden Modelle im Sinne einer „integrativen Ausbildung“ vorgeschlagen, in der die jungen Menschen zwei Jahre generalistisch und ein Jahr spezifisch für die Kranken-, Alten- oder Kinderkrankenpflege ausgebildet werden. Eine solche Lösung wird von den Berufsverbänden jedoch einhellig abgelehnt. Sie würde aufgrund der notwendigen Umstrukturierungen viel Geld kosten, aber keine Vorteile bringen. Die drei getrennten Berufsabschlüsse blieben bestehen, was die Karrierechancen der Pflegenden erschweren und auch die EU-weite Anerkennung unmöglich machen würde.

Um dem Pflegberuf attraktiv und zukunftsfähig aufzustellen bedarf es heute einer politischen Kraftanstrengung und des Konsenses für den Entwurf des Pflegeberufegesetzes – dazu gibt es keine gleichwertige Alternative.

CKiD Stellungnahme zum Pflegeberufegesetz 

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Meldungen

Notfallversorgung muss nachjustiert werden!

Die beiden kirchlichen Krankenhausverbände plädieren für eine patientenorientierte Neuordnung der ambulanten sowie stationären Notfallversorgung. Fast 90 Prozent der rund 600 konfessionellen Krankenhäuser in Deutschland nehmen an der Notfallversorgung teil und sind damit ein wichtiger Stützpfeiler. Zukünftig soll die Finanzierung der stationären Notfallstrukturen durch Zu- und Abschläge nach unterschiedlichen Notfallstufen sichergestellt werden.

Das bislang im Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) diskutierte Stufenkonzept aber schließt einen Großteil der Kliniken aus. Im aktuellen „CKiD.Polit-Journal“ skizzieren die Christlichen Krankenhäuser in Deutschland (CKiD) Lösungsansätze für eine flächendeckende, patientenorientierte ambulante und stationäre Notfallversorgung.

CKiD-Pressmeldung

CKiD.Polit-Journal 2/2916

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Klares Votum für eine generalistische Ausbildung

Die beiden christlichen Krankenhausverbände bekräftigen in einer Stellungnahme mit dem Deutschen Caritasverband und der Diakonie Deutschland ihr Votum für eine generalistische Pflegeausbildung in Deutschland. Anlässlich der Anhörung zum Pflegeberufereformgesetz am 30. Mai bringen wir konkrete Vorschläge zur Umsetzung der neuen Pflegeausbildung und fordern eine zügige Umsetzung der Initiative.

„Wir können eine ausreichende Zahl an qualifizierten Pflegekräften auf Dauer nur in diesem Beruf halten, wenn wir ihnen Perspektiven auf lange Sicht und ausreichende Entwicklungsmöglichkeiten anbieten“, sagte der Vorsitzende des Deutschen Evangelischen Krankenhausverbandes (DEKV), Christoph Radbruch. Dazu gehöre es auch, die Fähigkeiten von Pflegefachkräften bereits in der Ausbildung an gesellschaftliche Realitäten anzupassen. „Wir haben es in unseren Krankenhäusern mit immer mehr multimorbiden Patienten zu tun, die der klassischen Altenpflege zunehmend vertiefte Einblicke in die Medizin abverlangen. Umgekehrt muss für die Krankenpflege angesichts vieler älterer Menschen bereits in der Ausbildung der Umgang mit Hochbetagten erlernt werden.“

Die Curricula müssen mit der gebotenen Sorgfalt aufgelegt und auf den Weg gebracht werden: Die praktische Ausbildung muss sich nach stärker an den erforderlichen Kompetenzen orientieren, statt die Einsätze lediglich auf die bisherigen Arbeitsfelder aufzuteilen, was beispielsweise in der Kinderkrankenpflege sonst möglicherweise zu Engpässen führen kann. Angesichts steigender Anforderungen und wachsender Verantwortung werden die Herausforderungen an die künftigen Pflegefachfrauen und -männer steigen. Um allen am Pflegeberuf Interessierten den Weg zu einem anerkannten Berufsabschluss zu eröffnen, plädieren die CKiD für die ergänzende Einführung einer bundeseinheitlich geregelten Assistenzausbildung, die dann zur weiteren Qualifizierung und Karriere in der Pflege befähigt.

Die kirchlichen Krankenhausverbände betonen zudem, dass der Erfolg der Reform auch von einer ausreichenden Finanzierung abhänge, und begrüßen die Kostenbeteiligung der Länder sowie der sozialen und privaten Pflegekassen.

CKiD-Stellungnahme zur Anhörung zum Pflegeberufegesetz 

Stellungnahme von Diakonie und Caritas mit ihren Fachverbänden

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DEKV–Manifest zur Palliativversorgung

Der DEKV nimmt das Hospiz- und Palliativgesetz zum Anlass und als Verpflichtung, das Engagement der evangelischen Krankenhäuser in der Versorgung und Begleitung von Schwerkranken und Menschen mit nur noch begrenzter Lebensperspektive, insbesondere von Sterbenden, durch das „Manifest zur Palliativversorgung in evangelischen Krankenhäusern“ zu bekräftigen und zu fördern.

Das anlässlich des Palliativ-Fachtags am 1. März in Hannover vorgestellte Manifest bringt zum Ausdruck, welche Grundsätze für die palliative und hospizliche Versorgung in evangelischen Krankenhäusern leitend sind. Das Manifest beschreibt damit zugleich, welche Erwartungen Patientinnen und Patienten sowie ihre Angehörigen im Blick auf die Versorgung in schwerer Krankheit und am Lebensende an evangelische Krankenhäuser und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter richten dürfen. Der Vorstand des DEKV empfiehlt den Mitgliedseinrichtungen, sich das Manifest zu Eigen zu machen und die Behandlung, Versorgung und Begleitung von Schwerkranken und Sterbenden daran auszurichten.

Evangelische Krankenhäuser, die sich das „Manifest“ zu Eigen machen, bekunden damit:

  • Sie wollen ihre Versorgungsstrukturen im hier beschriebenen Sinne gestalten und weiter entwickeln.
  • Sie wollen ihren Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörigen eine Versorgung und Begleitung bieten, wie sie hier beschrieben wird.
  • Sie wollen eine Kultur des besonders achtsamen Umgangs mit Schwerkranken und Sterbenden und deren Angehörigen und Nahestehenden pflegen.
  • Sie tun das im Wissen darum, dass diese Ziele nicht einfach zu erreichen sind und auch ernsthafter Wille und intensiver Einsatz keine Gewähr bieten, hinter den gesteckten Zielen immer wieder zurückzubleiben und die geweckten Erwartungen nicht erfüllen zu können. Aber das ist kein Grund, sich nicht auf den Weg zu machen und sein Bestes zu geben, immer wieder neu.

DEKV-Manifest

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Evangelische Krankenhäuser in Deutschland:





STANDORTSUCHE
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DEKV-Strategieforum:

Auf dem Weg zu einem demenzsensiblen Krankenhaus!

SAVE THE DATE - am 9. und 10. Mai 2017 in Berlin

 

Wir unterstützen die Aktion „Generalistik jetzt!“

Breite Unterstützung und vielfältige Statements