Evangelische Krankenhäuser…

modernes Management.

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zukunftssichere Versorgung.

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verstehende Kommunikation.

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interprofessionelle Pflege.

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christliche Nächstenliebe.

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umfassende Zuwendung.

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werteorientiert und wettbewerbsstark.

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engagiert und glaubensstark.

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Qualität in Menschlichkeit und Medizin.

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Seelsorge für ein würdiges Sterben.

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starke Partner im Versorgungsnetzwerk.

 
Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine:
Losungstext:
Der HERR segne dich und behüte dich.
4.Mose 6,24
Lehrtext:
Segnet, weil ihr dazu berufen seid, auf dass ihr Segen erbt.
1.Petrus 3,9
 
 

IM BRENNPUNKT

Henke fordert vollständige Refinanzierung von Personalkosten

Berlin, 3. November 2017. Anlässlich der 150 Jahre-Feierlichkeiten des Luisenhospitals in Aachen betonte der Festredner Rudolf Henke, Aachener CDU-Bundestagsabgeordneter und Vorsitzender des Marburger Bundes, dass nicht am Personal gespart werden darf, denn die Beschäftigten sind der Schlüssel für medizinische und pflegerische Qualität im Krankenhaus. Die Personalkostenerhöhungen durch Tariferhöhungen und Abschlüsse mit Dienstnehmenden in diakonischen Krankenhäusern müssen künftig von den Krankenkassen als wirtschaftlich anerkannt und zu 100 Prozent refinanziert werden, so seine Forderung an den kommenden Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung. Dass Medizin und Pflege im Luisenhospital auch in den nächsten Jahrzehnten perfekt zusammen kommen, wünscht sich Prof. Dr. med. Berges, ehemaliger Chefarzt der Medizinischen Klinik des Luisenhospitals. Er dankte den Pflegerinnen und Pfleger sowie Ärztinnen und Ärzte für ihren Geist, den sie täglich in das Luisenhospital einbringen, und ist überzeugt, dass nur so das Motto „Ganz nah am Menschen“ umzusetzen sei. 

„Stolz wären sie die 34 Gründerväter, vornehmlich liberale Unternehmer und Industrielle, des Evangelischen Krankenhausvereins zu Aachen von 1867, könnten sie heute miterleben, welche bedeutsame Entwicklung ihre evangelische Verantwortung für die Gesundheit der Aachener Bürgerinnen und Bürger genommen hat“, betonte Werner Reiche, Vorstandsvorsitzender des Evangelischen Krankenhausvereins. Seit 150 Jahren ist das Luisenhospital tragende Säule in der medizinischen und pflegerischen Behandlung für die Aachenerinnen und Aachener. Dieses Jubiläum ist am Samstag, den 21. Oktober 2017, im Krönungssaal des Aachener Rathauses gefeiert worden.

Ergänzend zu den Forderungen nach einer Refinanzierung der tariflichen Personalkostenerhöhungen habe laut einer Umfrage des Marburger Bundes die Personalbesetzung in der Pflege eine hohe Priorität bei den Ärztinnen und Ärzten. „Ärzte wissen, dass sie ihre Aufgaben ohne die Pflegenden nicht leisten können“, so Henke. Nur als gutes Duo gelingt es Pflegenden und Ärzten, ein starkes Kompetenzteam in der Behandlung ihrer Patientinnen und Patienten zu sein. Daher bedankte sich der Ärztekammerchef Nordrhein bei der Pflege. Er empfiehlt den Pflegenden, sich in einer Pflegekammer öffentlichen Rechts mit Pflichtmitgliedschaft zusammenzuschließen. „Der Zusammenschluss aller macht stark“, resümierte Henke.

Die Finanzierungsherausforderungen in der konkreten Umsetzung des Pflegeberufegesetzes sind mit dem Gesundheitspolitiker Rudolf Henke von Jochen Vennekate, Geschäftsführer der Christlichen Bildungsakademie für Gesundheitsberufe Aachen GmbH (CBG) sowie Mitglied im Vorstand des Deutschen Evangelischen Krankenhausverbandes (DEKV) und Melanie Kanzler, Verbandsdirektorin des DEKV, beim Festakt erörtert worden. Neben den Investitionskosten sind die Umstellungskosten für die Kompetenzentwicklung des Lehrerkollegiums und neue Ausstattungen in den Bildungseinrichtungen für die Generalistik verbindlich zu regeln, um eine sachgerechte Refinanzierung für die Bildungseinrichtungen sicherzustellen. Bildungsinnovationen – wie die Umstellung der Ausbildung auf Generalistik – sind ohne zusätzliche Investitionen nicht zu leisten. Das gilt für Bildung gleichermaßen wie für OP-Säle. Folgegespräche dazu sind in der Berliner DEKV-Geschäftsstelle vereinbart worden.

Foto-Download: Festakt_Luisenhospital_Reiche_Kanzler_Vennekate

Das Luisenhospital mit seinen 378 Betten versorgt jährlich mehr als 19 000 stationäre und 10 000 ambulante Patienten. Das Seniorenheim „Ein Zuhause im Alter“ betreut 72 ältere Menschen. Mehr als 200 Pflegende sowohl für den Krankenhaus- als auch für den Altenpflegebereich qualifiziert die Christliche Bildungsakademie für Gesundheitsberufe Aachen GmbH (CBG). Außerdem werden 45 Schülerinnen zu Hebammen ausgebildet. Darüber hinaus bietet die CBG Weiterbildungen zur Praxisanleitung, Anästhesie- und Intensivpflege sowie zur Leitung einer Station oder einer pflegerischen Einheit an.

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AKTUELL

CKiD-Positionen

Meldungen

Positionen zur Bundestagswahl 2017

Die Initiative „Christliche Krankenhäuser in Deutschland“ (CKiD) fordert eine entschlossene Ausrichtung der Krankenhauspolitik der kommenden Legislaturperiode auf Basis eines erweiterten Qualitätsverständnisses mit den Prioritäten Patienten, Personal und Gemeinwohl. Ein umfassender Qualitätsbegriff muss auch den einzelnen Patienten im Blick haben und sollte sich außerdem stärker an Indikatoren zur Messung der Lebensqualität ausrichten.

Ein Umdenken sei insbesondere im Umgang mit demenzkranken oder geistig behinderten Patienten notwendig, da diese ein höheres Maß an Zeit und Aufmerksamkeit benötigten. Diese Leistungen seien durch das DRG-System nicht genügend abgedeckt und müssten zukünftig besser berücksichtigt werden. Um die patientenorientierte Versorgung zu stärken, sei es zudem notwendig, ausreichend Pflegepersonal auszubilden. Unverzichtbar hierfür sei eine eigenständige, bundesweit geregelte zweijährige Assistenzausbildung, die den Erfordernissen am Arbeitsmarkt entspricht und attraktive Weiterbildungsmöglichkeiten für die Absolventen eröffnet.

CKiD-Positionen zur Bundestagswahl

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Palliativversorgung stärken, um die schwächsten Patienten zu unterstützen

Anlässlich des Welt-Hospiztages am 7. Oktober 2017 betont der Deutsche Evangelische Krankenhausverband (DEKV) die Bedeutung einer hochwertigen Palliativversorgung in den Kliniken. Sterbende Patienten seien besonders auf medizinische Expertise und zwischenmenschliche Unterstützung angewiesen, da sie die schwächste Patientengruppe darstellten.

„Evangelische Krankenhäuser begleiten ihre Patienten in allen Phasen des Lebens, von der Geburt bis hin zum Sterben. Palliativpatienten können nicht mehr geheilt werden. Ihre Lebenszeit und die Zeit ihrer Behandlung sind begrenzt. Gerade deswegen benötigen Palliativpatienten besondere Unterstützung“, sagt der DEKV-Vorsitzende Christoph Radbruch. Schon im Jahr 2016 sprach sich der DEKV für ein Qualifizierungsprogramm aus, um Mitarbeitende im Krankenhaus für die speziellen Bedarfe sterbender Patienten zu schulen. Radbruch ergänzt diese Forderung um den Aspekt der Refinanzierung: „Seit 2017 können Kliniken mit den Krankenkassen individuelle Zusatzentgelte für Palliativleistungen vereinbaren, was wir sehr begrüßen. Trotzdem sind die Leistungen der Palliativdienste, die auf allen Stationen zum Einsatz kommen können, oft noch nicht ausreichend refinanziert. An dieser Stelle sehen wir im DEKV weiterhin deutlichen Nachbesserungsbedarf.“

Radbruch plädiert zudem dafür, auch in der ambulanten Palliativversorgung die Leistungen der Krankenhäuser stärker einzubinden. „Gerade in dieser Lebensphase sind stabile und verlässliche Beziehungen zwischen Pflegenden, Patienten und deren Angehörigen nötig. Deswegen ist eine verstärkte sektorenübergreifende Betreuung wünschenswert“, betont Radbruch.

Evangelische Krankenhäuser verstehen den Einsatz für eine würdige Sterbekultur als wichtigen Teil ihres Versorgungsauftrags und nahmen eine führende Rolle in der Etablierung der stationären Palliativversorgung in Deutschland ein. Um den besonders achtsamen Umgang mit Schwerkranken und Sterbenden sowie deren Angehörigen weiter zu fördern, hat der DEKV im März 2016 ein „Manifest zur Palliativversorgung in evangelischen Krankenhäusern“ veröffentlicht.

DEKV-Manifest

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Neuer DEKV-Vorstand und Verbandsdirektorin im Amt

Die DEKV-Mitgliederversammlung hat ihren Vorstand im Rahmen der DEKV-Jahrestagung am 11. September 2017 in Hannover neu gewählt. Christoph Radbruch, Vorsteher der Pfeifferschen Stiftungen zu Magdeburg-Cracau, wurde in der anschließenden konstituierenden Sitzung des neu zusammengesetzten Vorstands in seinem Amt als DEKV-Vorsitzender bestätigt. Im Anschluss an die Sitzung wurde Melanie Kanzler als neue Verbandsdirektorin des DEKV eingeführt.

Im Anschluss an die Mitgliederversammlung des DEKV fanden in einem feierlichen Rahmen die Verabschiedung des bisherigen Verbandsdirektors Pastor Norbert Groß und die offizielle Einführung seiner Nachfolgerin Melanie Kanzler statt. Christoph Radbruch würdigte Norbert Groß vor den Mitgliedern des DEKV und den anwesenden Gästen für seine langjährige und erfolgreiche Arbeit im Interesse der evangelischen Krankenhäuser und wünschte ihm alles Gute für seinen nun beginnenden Ruhestand. Die 43-jährige Diplom-Politologin Melanie Kanzler wurde von Radbruch als neue Verbandsdirektorin des DEKV vorgestellt. „Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit Melanie Kanzler die Profilstärkung unseres Verbandes weiter voranzutreiben“, sagte Radbruch.

Pressmitteilung "DEKV geht mit neu gewähltem Vorstand und neuer Verbandsdirektorin in die nächste Legislaturperiode" vom 11 September 2017

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Evangelische Krankenhäuser in Deutschland:





STANDORTSUCHE
Karte
 

DEKV-Wissenstransfer

Auf dem Weg zum demenzsensiblen Krankenhaus

DEKV-Empfehlungspapier

 

Soziale Dienstleistungen 4.0

Strategien diakonischer Unternehmen im digitalen Wandel

Fachtagung am 14. und 15. Februar 2018

 

Pflegeberufegesetz jetzt!

DEKV zum Kompromiss der Koaltionsfraktionen

Diskussionspapier von Diakonie und Caritas