Evangelische Krankenhäuser…

wirtschaftliche Solidität.

Evangelische Krankenhäuser…

modernes Management.

Evangelische Krankenhäuser…

interprofessionelle Pflege.

Evangelische Krankenhäuser…

innovative Spitzenmedizin.

Evangelische Krankenhäuser…

ganzheitlich Patienten orientiert.

Evangelische Krankenhäuser…

respektvolle Lebensbegleitung.

Evangelische Krankenhäuser…

umfassende Zuwendung.

Evangelische Krankenhäuser...

Qualität in Menschlichkeit und Medizin.

Evangelische Krankenhäuser…

ausbildungsstark in Medizin und Pflege.

Evangelische Krankenhäuser…

engagiert und glaubensstark.

Evangelische Krankenhäuser...

werteorientiert und wettbewerbsstark.

Evangelische Krankenhäuser…

verstehende Kommunikation.

Evangelische Krankenhäuser…

starke Partner im Versorgungsnetzwerk.

Evangelische Krankenhäuser…

Seelsorge für ein würdiges Sterben.

Evangelische Krankenhäuser…

zukunftssichere Versorgung.

Evangelische Krankenhäuser…

christliche Nächstenliebe.

 
Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine:
Losungstext:
Gedenkt nicht an das Frühere und achtet nicht auf das Vorige! Denn siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr’s denn nicht?
Jesaja 43,18-19
Lehrtext:
Das Reich Gottes gleicht einem Senfkorn, das ein Mensch nahm und warf’s in seinen Garten; und es wuchs und wurde ein Baum.
Lukas 13,19
 
 

IM BRENNPUNKT

Halbherziger Reformkompromiss

Berlin, 10.04.2017: Der lange Weg zur Pflegeberufereform ist noch nicht zu Ende. Ein Gutes wenigstens hat der jetzt gefundene Kompromiss auf den sich Unionsfraktionen und SPD auf den letzten Metern dieser Legislaturperiode doch noch geeinigt haben: Ein bisschen Reform wird auf den Weg gebracht. Ein Zurück hinter die Generalistik wird es nicht geben. - Die Entscheidung, ob die drei bisher getrennten Pflegeberufe und -ausbildungen durch eine neue gemeinsame Ausbildung und ein neues Berufsbild von Pflege, die sich unterschiedlich ausdifferenziert, abgelöst werden, fällt frühestens in acht Jahren. Sie wird von den Auszubildenden selbst getroffen, indem diese sich mehrheitlich für den generalistischen Abschluss entscheiden oder nicht. Der Politik fehlte anscheinend der Mut und ihr fehlte die Kraft, diese Entscheidung selber zu treffen. Das ist bitter, aber es spiegelt die Realität wieder. 

Die miteinander streitenden Positionen bestanden nicht zwischen den Koalitionspartnern, sondern waren jeweils in den eigenen Reihen zu lokalisieren. Der jetzt ausgehandelte Kompromiss bedient vor allem Partikularinteressen. Betreiber von Altenpflegeheimen können vorerst weiter mit niedriger entlohnten Fachkräften rechnen. Pädiater setzen weiterhin auf speziell, und deshalb angeblich besser ausgebildete Fachkräfte. Über die eindeutig und in beeindruckender Geschlossenheit vorgetragenen fachlichen und professionellen Argumente der Pflegenden selbst und ihrer Verbände sowie der Pflegewissenschaften setzt sich der Kompromiss dagegen hinweg.

Immerhin, der Einstieg in die Generalistik ist geschafft. Jedenfalls für die Gesundheits- und Krankenpflege. Die entsprechende Ausbildung wird künftig zur Berufsausübung in sämtlichen Tätigkeitsfeldern der Pflege qualifizieren und entsprechend vielfältige Berufsperspektiven eröffnen. Sie wird auch im europäischen Rahmen anschlussfähig sein. Beides wird auf die künftige Alten- und Kinderkrankenpflege nicht zutreffen. Man darf vermuten, dass das für die Attraktivität der spezialisierten Abschlüsse nicht förderlich sein wird. Entsprechend wird man diesen eine Entwicklung zu Auslaufmodellen vorhersagen können. Vermutlich wird es so weit sein nach der 2025 anstehenden Evaluation, wenn geprüft werden wird, wie viele Auszubildende sich für den generalistischen Abschluss entschieden haben.

Vorgesehen ist ab 2019 eine zunächst zweijährige generalistische Ausbildung, ehe dann nach einem weiteren Jahr ein generalistischer Abschluss oder ein spezialisierter Abschluss in der Alten- oder Kinderkrankenpflege erworben wird. Die zweijährige Ausbildungsphase soll durch eine Zwischenprüfung abgeschlossen werden, die zum Einsatz als Pflegeassistenz in allen Arbeitsbereichen qualifiziert. Damit ist jedoch bisher kein bundesweit anerkannter und insofern auch kein berufsqualifizierender Abschluss verbunden, wie ihn das vom Deutschen Evangelischen Krankenhausverband und vom Katholischen Krankenhausverband Deutschlands vorgeschlagene Konzept einer bundesweit anerkannten Assistenzausbildung vorsieht.

Ein weiterer Schwachpunkt der mit dem jetzigen Kompromiss angedachten zweijährigen Ausbildung: Sie differenziert weder hinsichtlich der Anforderungen noch hinsichtlich der Ausbildungsinhalte und der Ausbildungsziele nach unterschiedlichen Bildungsvoraussetzungen, Begabungen und Kompetenzen einerseits sowie künftigen beruflichen Anforderungen und unterschiedlichen Verantwortlichkeiten andererseits. Konkret ist zu befürchten, dass Auszubildende mit einem Hauptschulabschluss überfordert werden oder die Anforderungen im dritten Ausbildungsjahr massiv erhöht werden müssen, um die über die Qualifizierung zur Assistenz hinaus erforderlichen Kompetenzen zu vermitteln.

Der lange Weg zur Pflegeberufereform ist noch nicht zu Ende. (NG)

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Meldungen

Notfallversorgung muss nachjustiert werden!

Die beiden kirchlichen Krankenhausverbände plädieren für eine patientenorientierte Neuordnung der ambulanten sowie stationären Notfallversorgung. Fast 90 Prozent der rund 600 konfessionellen Krankenhäuser in Deutschland nehmen an der Notfallversorgung teil und sind damit ein wichtiger Stützpfeiler. Zukünftig soll die Finanzierung der stationären Notfallstrukturen durch Zu- und Abschläge nach unterschiedlichen Notfallstufen sichergestellt werden.

Das bislang im Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) diskutierte Stufenkonzept aber schließt einen Großteil der Kliniken aus. Im aktuellen „CKiD.Polit-Journal“ skizzieren die Christlichen Krankenhäuser in Deutschland (CKiD) Lösungsansätze für eine flächendeckende, patientenorientierte ambulante und stationäre Notfallversorgung.

CKiD-Pressmeldung

CKiD.Polit-Journal 2/2016

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Klares Votum für eine generalistische Ausbildung

Die beiden christlichen Krankenhausverbände bekräftigen in einer Stellungnahme mit dem Deutschen Caritasverband und der Diakonie Deutschland ihr Votum für eine generalistische Pflegeausbildung in Deutschland. Anlässlich der Anhörung zum Pflegeberufereformgesetz am 30. Mai bringen wir konkrete Vorschläge zur Umsetzung der neuen Pflegeausbildung und fordern eine zügige Umsetzung der Initiative.

„Wir können eine ausreichende Zahl an qualifizierten Pflegekräften auf Dauer nur in diesem Beruf halten, wenn wir ihnen Perspektiven auf lange Sicht und ausreichende Entwicklungsmöglichkeiten anbieten“, sagte der Vorsitzende des Deutschen Evangelischen Krankenhausverbandes (DEKV), Christoph Radbruch. Dazu gehöre es auch, die Fähigkeiten von Pflegefachkräften bereits in der Ausbildung an gesellschaftliche Realitäten anzupassen. „Wir haben es in unseren Krankenhäusern mit immer mehr multimorbiden Patienten zu tun, die der klassischen Altenpflege zunehmend vertiefte Einblicke in die Medizin abverlangen. Umgekehrt muss für die Krankenpflege angesichts vieler älterer Menschen bereits in der Ausbildung der Umgang mit Hochbetagten erlernt werden.“

Die Curricula müssen mit der gebotenen Sorgfalt aufgelegt und auf den Weg gebracht werden: Die praktische Ausbildung muss sich nach stärker an den erforderlichen Kompetenzen orientieren, statt die Einsätze lediglich auf die bisherigen Arbeitsfelder aufzuteilen, was beispielsweise in der Kinderkrankenpflege sonst möglicherweise zu Engpässen führen kann. Angesichts steigender Anforderungen und wachsender Verantwortung werden die Herausforderungen an die künftigen Pflegefachfrauen und -männer steigen. Um allen am Pflegeberuf Interessierten den Weg zu einem anerkannten Berufsabschluss zu eröffnen, plädieren die CKiD für die ergänzende Einführung einer bundeseinheitlich geregelten Assistenzausbildung, die dann zur weiteren Qualifizierung und Karriere in der Pflege befähigt.

Die kirchlichen Krankenhausverbände betonen zudem, dass der Erfolg der Reform auch von einer ausreichenden Finanzierung abhänge, und begrüßen die Kostenbeteiligung der Länder sowie der sozialen und privaten Pflegekassen.

CKiD-Stellungnahme zur Anhörung zum Pflegeberufegesetz 

Stellungnahme von Diakonie und Caritas mit ihren Fachverbänden

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DEKV–Manifest zur Palliativversorgung

Der DEKV nimmt das Hospiz- und Palliativgesetz zum Anlass und als Verpflichtung, das Engagement der evangelischen Krankenhäuser in der Versorgung und Begleitung von Schwerkranken und Menschen mit nur noch begrenzter Lebensperspektive, insbesondere von Sterbenden, durch das „Manifest zur Palliativversorgung in evangelischen Krankenhäusern“ zu bekräftigen und zu fördern.

Das anlässlich des Palliativ-Fachtags am 1. März in Hannover vorgestellte Manifest bringt zum Ausdruck, welche Grundsätze für die palliative und hospizliche Versorgung in evangelischen Krankenhäusern leitend sind. Das Manifest beschreibt damit zugleich, welche Erwartungen Patientinnen und Patienten sowie ihre Angehörigen im Blick auf die Versorgung in schwerer Krankheit und am Lebensende an evangelische Krankenhäuser und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter richten dürfen. Der Vorstand des DEKV empfiehlt den Mitgliedseinrichtungen, sich das Manifest zu Eigen zu machen und die Behandlung, Versorgung und Begleitung von Schwerkranken und Sterbenden daran auszurichten.

Evangelische Krankenhäuser, die sich das „Manifest“ zu Eigen machen, bekunden damit:

  • Sie wollen ihre Versorgungsstrukturen im hier beschriebenen Sinne gestalten und weiter entwickeln.
  • Sie wollen ihren Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörigen eine Versorgung und Begleitung bieten, wie sie hier beschrieben wird.
  • Sie wollen eine Kultur des besonders achtsamen Umgangs mit Schwerkranken und Sterbenden und deren Angehörigen und Nahestehenden pflegen.
  • Sie tun das im Wissen darum, dass diese Ziele nicht einfach zu erreichen sind und auch ernsthafter Wille und intensiver Einsatz keine Gewähr bieten, hinter den gesteckten Zielen immer wieder zurückzubleiben und die geweckten Erwartungen nicht erfüllen zu können. Aber das ist kein Grund, sich nicht auf den Weg zu machen und sein Bestes zu geben, immer wieder neu.

DEKV-Manifest

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Evangelische Krankenhäuser in Deutschland:





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DEKV-Strategieforum und kollegiale Beratung

Wissenstransfer plus: Demenzsensibles Krankenhaus

Programm - 9. und 10. Mai 2017 in Berlin

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