Evangelische Krankenhäuser…

zukunftssichere Versorgung.

Evangelische Krankenhäuser…

christliche Nächstenliebe.

Evangelische Krankenhäuser…

ganzheitlich Patienten orientiert.

Evangelische Krankenhäuser…

ausbildungsstark in Medizin und Pflege.

Evangelische Krankenhäuser…

umfassende Zuwendung.

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verstehende Kommunikation.

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interprofessionelle Pflege.

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innovative Spitzenmedizin.

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engagiert und glaubensstark.

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Seelsorge für ein würdiges Sterben.

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starke Partner im Versorgungsnetzwerk.

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respektvolle Lebensbegleitung.

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modernes Management.

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werteorientiert und wettbewerbsstark.

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wirtschaftliche Solidität.

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Qualität in Menschlichkeit und Medizin.

 
Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine:
Losungstext:
HERR, sei unser Arm alle Morgen, ja unser Heil zur Zeit der Trübsal!
Jesaja 33,2
Lehrtext:
Dem, der überschwänglich tun kann über alles hinaus, was wir bitten oder verstehen, nach der Kraft, die in uns wirkt, dem sei Ehre in der Gemeinde und in Christus Jesus zu aller Zeit.
Epheser 3,20-21
 
 

IM BRENNPUNKT

Personaluntergrenzen – Patienten und Mitarbeitende sollen profitieren

Berlin, 8. Juni 2017. Nach Einschätzung von Fachexperten gibt es deutliche Zusammenhänge zwischen der Patientensicherheit und der Anzahl der eingesetzten Pflegekräfte in entsprechenden Bereichen der stationären Versorgung. Die personelle Besetzung korreliert darüber hinaus mit der Belastung des Personals und der Zufriedenheit mit der ausgeübten Tätigkeit. Für die Einführung von Personaluntergrenzen in sogenannten pflegesensitiven Krankenhausbereichen gibt es aus Sicht der Abgeordneten des Deutschen Bundestages, die gerade einen entsprechenden Beschluss gefasst haben, also gute Gründe. Dass das zu ihrer Einhaltung erforderliche zusätzliche Personal auf dem Arbeitsmarkt zurzeit gar nicht zur Verfügung steht, sowie andere, gegen verpflichtende Vorgaben vorgebrachte Argumente wurden dabei als offenbar nicht gewichtig genug beurteilt. Aus Sicht des DEKV sollte die Einführung von Personaluntergrenzen in der stationären Krankenhausversorgung insbesondere vulnerablen Patientengruppen wie Menschen mit Behinderungen oder demenziellen Erkrankungen zugutekommen.

Die Spitzenorganisationen der Krankenhäuser und Krankenversicherungen, gemeinsam mit Gewerkschaften, Arbeitgeberverbänden und Fachgesellschaften, müssen nun innerhalb eines Jahres, bis zum Sommer 2018, die in Frage kommenden pflegesensitiven Bereiche, die jeweiligen Personaluntergrenzen sowie die Rahmenbedingungen ihrer Umsetzung, Ausnahmetatbestände, Übergangsregelungen, Sanktionen für den Fall der Nichteinhaltung u. a. vereinbaren. Das ist anspruchsvoll und herausfordernd genug. Mindestens so wichtig, wenn nicht noch wichtiger aber wird sein, dafür zu sorgen, dass kurzfristig deutlich mehr Pflegefachkräfte zur Verfügung stehen als heute.

Verstärkte Ausbildungsaktivitäten, die schon aufgrund der demografischen Entwicklung und des steigenden Bedarfs an pflegerischer Versorgung unverzichtbar sind, werden erst mittelfristig greifen. Um dem aktuellen und – wenn nichts geschieht – sich verschärfenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken, wird man insbesondere versuchen müssen, Fachkräfte, die dem Pflegeberuf den Rücken gekehrt haben, weil sie ihn unter den gegebenen Arbeitsbedingungen nicht länger ausüben wollten, für einen Wiedereinstieg in den Beruf zu gewinnen. Optimisten sehen hier ein genügend großes Reservoir, um den mit der Einführung von Personaluntergrenzen verbundenen Herausforderungen begegnen zu können.

Wenn Politik, Kassen, Verbände und Klinikträger gemeinsame Sache machen würden mit dem Ziel, dauerhaft und verlässlich Arbeitsbedingungen zu schaffen, die es Pflegekräften – und Ärzten –  erlauben, Patienten entsprechend ihren professionellen und ethischen Standards zu versorgen, und die Option des Ausstiegs aus dem Beruf gar nicht erst nahelegen, sollte sich da doch etwas machen lassen. Dazu bedarf es nicht nur, aber auf jeden Fall auch einer verlässlichen und umfassenden Refinanzierung der Personalkosten, nicht nur der durch die Einführung von Untergrenzen verursachten zusätzlichen Kosten.

Die Einführung von Personaluntergrenzen ist ein deutliches Signal der Politik an Patienten und Beschäftigte. Dringend nötig sind ebenso deutliche Signale an die für die Betriebsführung der Kliniken Verantwortlichen, sie mit den darin begründeten Herausforderungen nicht allein zu lassen, sondern sie in die Lage zu versetzen, sie zu meistern. (ng)

CKiD-Stellungnahme zu Personaluntergrenzen in der Pflege

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AKTUELL

CKiD-Positionen

Meldungen

Positionen zur Bundestagswahl 2017

Die Initiative „Christliche Krankenhäuser in Deutschland“ (CKiD) fordert eine entschlossene Ausrichtung der Krankenhauspolitik der kommenden Legislaturperiode auf Basis eines erweiterten Qualitätsverständnisses mit den Prioritäten Patienten, Personal und Gemeinwohl. Ein umfassender Qualitätsbegriff muss auch den einzelnen Patienten im Blick haben und sollte sich außerdem stärker an Indikatoren zur Messung der Lebensqualität ausrichten.

Ein Umdenken sei insbesondere im Umgang mit demenzkranken oder geistig behinderten Patienten notwendig, da diese ein höheres Maß an Zeit und Aufmerksamkeit benötigten. Diese Leistungen seien durch das DRG-System nicht genügend abgedeckt und müssten zukünftig besser berücksichtigt werden. Um die patientenorientierte Versorgung zu stärken, sei es zudem notwendig, ausreichend Pflegepersonal auszubilden. Unverzichtbar hierfür sei eine eigenständige, bundesweit geregelte zweijährige Assistenzausbildung, die den Erfordernissen am Arbeitsmarkt entspricht und attraktive Weiterbildungsmöglichkeiten für die Absolventen eröffnet.

CKiD-Positionen zur Bundestagswahl

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Klares Votum für eine generalistische Ausbildung

Die beiden christlichen Krankenhausverbände bekräftigen in einer Stellungnahme mit dem Deutschen Caritasverband und der Diakonie Deutschland ihr Votum für eine generalistische Pflegeausbildung in Deutschland. Anlässlich der Anhörung zum Pflegeberufereformgesetz am 30. Mai bringen wir konkrete Vorschläge zur Umsetzung der neuen Pflegeausbildung und fordern eine zügige Umsetzung der Initiative.

„Wir können eine ausreichende Zahl an qualifizierten Pflegekräften auf Dauer nur in diesem Beruf halten, wenn wir ihnen Perspektiven auf lange Sicht und ausreichende Entwicklungsmöglichkeiten anbieten“, sagte der Vorsitzende des Deutschen Evangelischen Krankenhausverbandes (DEKV), Christoph Radbruch. Dazu gehöre es auch, die Fähigkeiten von Pflegefachkräften bereits in der Ausbildung an gesellschaftliche Realitäten anzupassen. „Wir haben es in unseren Krankenhäusern mit immer mehr multimorbiden Patienten zu tun, die der klassischen Altenpflege zunehmend vertiefte Einblicke in die Medizin abverlangen. Umgekehrt muss für die Krankenpflege angesichts vieler älterer Menschen bereits in der Ausbildung der Umgang mit Hochbetagten erlernt werden.“

Die Curricula müssen mit der gebotenen Sorgfalt aufgelegt und auf den Weg gebracht werden: Die praktische Ausbildung muss sich nach stärker an den erforderlichen Kompetenzen orientieren, statt die Einsätze lediglich auf die bisherigen Arbeitsfelder aufzuteilen, was beispielsweise in der Kinderkrankenpflege sonst möglicherweise zu Engpässen führen kann. Angesichts steigender Anforderungen und wachsender Verantwortung werden die Herausforderungen an die künftigen Pflegefachfrauen und -männer steigen. Um allen am Pflegeberuf Interessierten den Weg zu einem anerkannten Berufsabschluss zu eröffnen, plädieren die CKiD für die ergänzende Einführung einer bundeseinheitlich geregelten Assistenzausbildung, die dann zur weiteren Qualifizierung und Karriere in der Pflege befähigt.

Die kirchlichen Krankenhausverbände betonen zudem, dass der Erfolg der Reform auch von einer ausreichenden Finanzierung abhänge, und begrüßen die Kostenbeteiligung der Länder sowie der sozialen und privaten Pflegekassen.

media 2265 _blank dokument Link öffnet ein DokumentCKiD-Stellungnahme zur Anhörung zum Pflegeberufegesetznbsp;/media

p class=extlinkformatmedia 2266 _blank dokument Link öffnet ein DokumentStellungnahme von Diakonie und Caritas mit ihren Fachverbänden/media/p

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DEKV–Manifest zur Palliativversorgung

Der DEKV nimmt das Hospiz- und Palliativgesetz zum Anlass und als Verpflichtung, das Engagement der evangelischen Krankenhäuser in der Versorgung und Begleitung von Schwerkranken und Menschen mit nur noch begrenzter Lebensperspektive, insbesondere von Sterbenden, durch das „Manifest zur Palliativversorgung in evangelischen Krankenhäusern“ zu bekräftigen und zu fördern.

Das anlässlich des Palliativ-Fachtags am 1. März in Hannover vorgestellte Manifest bringt zum Ausdruck, welche Grundsätze für die palliative und hospizliche Versorgung in evangelischen Krankenhäusern leitend sind. Das Manifest beschreibt damit zugleich, welche Erwartungen Patientinnen und Patienten sowie ihre Angehörigen im Blick auf die Versorgung in schwerer Krankheit und am Lebensende an evangelische Krankenhäuser und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter richten dürfen. Der Vorstand des DEKV empfiehlt den Mitgliedseinrichtungen, sich das Manifest zu Eigen zu machen und die Behandlung, Versorgung und Begleitung von Schwerkranken und Sterbenden daran auszurichten.

Evangelische Krankenhäuser, die sich das „Manifest“ zu Eigen machen, bekunden damit:

Sie wollen ihre Versorgungsstrukturen im hier beschriebenen Sinne gestalten und weiter entwickeln. Sie wollen ihren Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörigen eine Versorgung und Begleitung bieten, wie sie hier beschrieben wird. Sie wollen eine Kultur des besonders achtsamen Umgangs mit Schwerkranken und Sterbenden und deren Angehörigen und Nahestehenden pflegen. Sie tun das im Wissen darum, dass diese Ziele nicht einfach zu erreichen sind und auch ernsthafter Wille und intensiver Einsatz keine Gewähr bieten, hinter den gesteckten Zielen immer wieder zurückzubleiben und die geweckten Erwartungen nicht erfüllen zu können. Aber das ist kein Grund, sich nicht auf den Weg zu machen und sein Bestes zu geben, immer wieder neu.

media 2188 _blank dokument Link öffnet ein DokumentDEKV-Manifest/media

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Evangelische Krankenhäuser in Deutschland:





STANDORTSUCHE
Karte
 

DEKV-Wissenstransfer

Auf dem Weg zum demenzsensiblen Krankenhaus

DEKV-Empfehlungspapier

 

Pflegeberufegesetz jetzt!

DEKV zum Kompromiss der Koaltionsfraktionen

Diskussionspapier von Diakonie und Caritas

 

„Reformation verpflichtet! - KRANKENHAUS NEU DENKEN“ am 11./12. Sept.

DEKV-Jahrestagung 2017

BLOG YoungProfessional

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