Evangelische Krankenhäuser…

innovative Spitzenmedizin.

Evangelische Krankenhäuser…

ganzheitlich Patienten orientiert.

Evangelische Krankenhäuser…

wirtschaftliche Solidität.

Evangelische Krankenhäuser…

umfassende Zuwendung.

Evangelische Krankenhäuser…

verstehende Kommunikation.

Evangelische Krankenhäuser…

starke Partner im Versorgungsnetzwerk.

Evangelische Krankenhäuser…

ausbildungsstark in Medizin und Pflege.

Evangelische Krankenhäuser…

respektvolle Lebensbegleitung.

Evangelische Krankenhäuser...

Qualität in Menschlichkeit und Medizin.

Evangelische Krankenhäuser…

Seelsorge für ein würdiges Sterben.

Evangelische Krankenhäuser…

modernes Management.

Evangelische Krankenhäuser…

christliche Nächstenliebe.

Evangelische Krankenhäuser...

werteorientiert und wettbewerbsstark.

Evangelische Krankenhäuser…

interprofessionelle Pflege.

Evangelische Krankenhäuser…

engagiert und glaubensstark.

Evangelische Krankenhäuser…

zukunftssichere Versorgung.

 
Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine:
Losungstext:
Tu, was dir vor die Hand kommt; denn Gott ist mit dir.
1.Samuel 10,7
Lehrtext:
Alles, was ihr tut mit Worten oder mit Werken, das tut alles im Namen des Herrn Jesus und dankt Gott, dem Vater, durch ihn.
Kolosser 3,17
 
 

IM BRENNPUNKT

Mindestmengen sind kein Qualitätsmerkmal

Berlin, 20.03.2017. Die Diskussion um Mindestmengen in der Krankenhausversorgung ist neu entflammt. Maßgeblich dazu beigetragen hat die Veröffentlichung des AOK-Krankenhausreports 2017. Seitdem wird nachdrücklich gefordert, die bestehenden Mindestmengenregelungen auszuweiten und konsequenter anzuwenden. Es nützt aber niemandem und untergräbt die Qualitätsorientierung der Akteure generell, wenn diese für die Strukturbereinigung in der Krankenhauslandschaft missbraucht wird. Ob Kliniken bzw. einzelne Fachabteilungen zukünftig bestimmte Leistungen erbringen dürfen oder nicht, sollte nicht davon abhängen, wie oft sie diese Leistungen erbringen, sondern in welcher nachgewiesenen Qualität sie das tun.

Es liegt auf der Hand, dass z.B. bei komplizierten Operationen das Risiko, Fehler zu machen oder kritische Situationen herbeizuführen, mit der Erfahrung des Operateurs sinkt. Je häufiger jemand eine Operation durchgeführt hat, umso besser sollte er sie beherrschen. Das gilt analog auch für Kliniken oder Fachabteilungen. Tatsächlich lässt sich vielfach zeigen, dass z.B. Komplikationen seltener auftreten, wenn bestimmte Operationen in einer Abteilung häufig durchgeführt werden. Wer sich einer entsprechenden Operation unterziehen muss, sucht sich aber heute schon einen dafür ausgewiesenen Spezialisten oder eine Spezialistin bzw. wählt normalerweise eine entsprechend spezialisierte Klinik.

Die Diskussion um Mindestmengen wird aber nicht nur im Blick auf besonders aufwändige und komplizierte Operationen geführt. Es geht auch darum, relativ häufige Operationen auf weniger Kliniken als heute zu konzentrieren. Dabei geht es z.B. um Hüft-Endoprothesen, Schilddrüsenoperationen, Erstoperationen bei Brustkrebs. Hier liegt der Zusammenhang von Qualität und Menge nicht so ohne weiteres auf der Hand. Teilweise zeigen die verfügbaren Daten jedoch, dass jedenfalls Kliniken mit sehr kleinen Fallzahlen Probleme haben, z.B. die von der jeweiligen wissenschaftlichen Fachgesellschaft empfohlenen struktur- und prozessbezogenen Standards, etwa hinsichtlich der Sicherung der Diagnose, einzuhalten.

Um es deutlich zu sagen: Mindestmengen sind kein Qualitätsmerkmal und bilden keine Qualität ab. Sie garantieren auch keine Qualität. Sie stellen vielmehr eine Rahmenbedingung dar, unter der bestimmte messbare Risiken in Verbindung mit einer konkreten Behandlung begrenzt werden können. Gleichzeitig steigt damit die Wahrscheinlichkeit, dass das Behandlungsergebnis bestimmten Anforderungen hinsichtlich guter Qualität entspricht. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. (NG)

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Meldungen

Notfallversorgung muss nachjustiert werden!

Die beiden kirchlichen Krankenhausverbände plädieren für eine patientenorientierte Neuordnung der ambulanten sowie stationären Notfallversorgung. Fast 90 Prozent der rund 600 konfessionellen Krankenhäuser in Deutschland nehmen an der Notfallversorgung teil und sind damit ein wichtiger Stützpfeiler. Zukünftig soll die Finanzierung der stationären Notfallstrukturen durch Zu- und Abschläge nach unterschiedlichen Notfallstufen sichergestellt werden.

Das bislang im Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) diskutierte Stufenkonzept aber schließt einen Großteil der Kliniken aus. Im aktuellen „CKiD.Polit-Journal“ skizzieren die Christlichen Krankenhäuser in Deutschland (CKiD) Lösungsansätze für eine flächendeckende, patientenorientierte ambulante und stationäre Notfallversorgung.

CKiD-Pressmeldung

CKiD.Polit-Journal 2/2916

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Klares Votum für eine generalistische Ausbildung

Die beiden christlichen Krankenhausverbände bekräftigen in einer Stellungnahme mit dem Deutschen Caritasverband und der Diakonie Deutschland ihr Votum für eine generalistische Pflegeausbildung in Deutschland. Anlässlich der Anhörung zum Pflegeberufereformgesetz am 30. Mai bringen wir konkrete Vorschläge zur Umsetzung der neuen Pflegeausbildung und fordern eine zügige Umsetzung der Initiative.

„Wir können eine ausreichende Zahl an qualifizierten Pflegekräften auf Dauer nur in diesem Beruf halten, wenn wir ihnen Perspektiven auf lange Sicht und ausreichende Entwicklungsmöglichkeiten anbieten“, sagte der Vorsitzende des Deutschen Evangelischen Krankenhausverbandes (DEKV), Christoph Radbruch. Dazu gehöre es auch, die Fähigkeiten von Pflegefachkräften bereits in der Ausbildung an gesellschaftliche Realitäten anzupassen. „Wir haben es in unseren Krankenhäusern mit immer mehr multimorbiden Patienten zu tun, die der klassischen Altenpflege zunehmend vertiefte Einblicke in die Medizin abverlangen. Umgekehrt muss für die Krankenpflege angesichts vieler älterer Menschen bereits in der Ausbildung der Umgang mit Hochbetagten erlernt werden.“

Die Curricula müssen mit der gebotenen Sorgfalt aufgelegt und auf den Weg gebracht werden: Die praktische Ausbildung muss sich nach stärker an den erforderlichen Kompetenzen orientieren, statt die Einsätze lediglich auf die bisherigen Arbeitsfelder aufzuteilen, was beispielsweise in der Kinderkrankenpflege sonst möglicherweise zu Engpässen führen kann. Angesichts steigender Anforderungen und wachsender Verantwortung werden die Herausforderungen an die künftigen Pflegefachfrauen und -männer steigen. Um allen am Pflegeberuf Interessierten den Weg zu einem anerkannten Berufsabschluss zu eröffnen, plädieren die CKiD für die ergänzende Einführung einer bundeseinheitlich geregelten Assistenzausbildung, die dann zur weiteren Qualifizierung und Karriere in der Pflege befähigt.

Die kirchlichen Krankenhausverbände betonen zudem, dass der Erfolg der Reform auch von einer ausreichenden Finanzierung abhänge, und begrüßen die Kostenbeteiligung der Länder sowie der sozialen und privaten Pflegekassen.

CKiD-Stellungnahme zur Anhörung zum Pflegeberufegesetz 

Stellungnahme von Diakonie und Caritas mit ihren Fachverbänden

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DEKV–Manifest zur Palliativversorgung

Der DEKV nimmt das Hospiz- und Palliativgesetz zum Anlass und als Verpflichtung, das Engagement der evangelischen Krankenhäuser in der Versorgung und Begleitung von Schwerkranken und Menschen mit nur noch begrenzter Lebensperspektive, insbesondere von Sterbenden, durch das „Manifest zur Palliativversorgung in evangelischen Krankenhäusern“ zu bekräftigen und zu fördern.

Das anlässlich des Palliativ-Fachtags am 1. März in Hannover vorgestellte Manifest bringt zum Ausdruck, welche Grundsätze für die palliative und hospizliche Versorgung in evangelischen Krankenhäusern leitend sind. Das Manifest beschreibt damit zugleich, welche Erwartungen Patientinnen und Patienten sowie ihre Angehörigen im Blick auf die Versorgung in schwerer Krankheit und am Lebensende an evangelische Krankenhäuser und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter richten dürfen. Der Vorstand des DEKV empfiehlt den Mitgliedseinrichtungen, sich das Manifest zu Eigen zu machen und die Behandlung, Versorgung und Begleitung von Schwerkranken und Sterbenden daran auszurichten.

Evangelische Krankenhäuser, die sich das „Manifest“ zu Eigen machen, bekunden damit:

  • Sie wollen ihre Versorgungsstrukturen im hier beschriebenen Sinne gestalten und weiter entwickeln.
  • Sie wollen ihren Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörigen eine Versorgung und Begleitung bieten, wie sie hier beschrieben wird.
  • Sie wollen eine Kultur des besonders achtsamen Umgangs mit Schwerkranken und Sterbenden und deren Angehörigen und Nahestehenden pflegen.
  • Sie tun das im Wissen darum, dass diese Ziele nicht einfach zu erreichen sind und auch ernsthafter Wille und intensiver Einsatz keine Gewähr bieten, hinter den gesteckten Zielen immer wieder zurückzubleiben und die geweckten Erwartungen nicht erfüllen zu können. Aber das ist kein Grund, sich nicht auf den Weg zu machen und sein Bestes zu geben, immer wieder neu.

DEKV-Manifest

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Evangelische Krankenhäuser in Deutschland:





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DEKV-Strategieforum und kollegiale Beratung

Wissenstransfer plus: Demenzsensibles Krankenhaus

Programm - 9. und 10. Mai 2017 in Berlin

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„Reformation verpflichtet! - KRANKENHAUS NEU DENKEN“

SAVE THE DATE - am 11. und 12. September in Hannover