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engagiert und glaubensstark.

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Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine:
Losungstext:
Ach HERR, strafe mich nicht in deinem Zorn und züchtige mich nicht in deinem Grimm!
Psalm 6,2
Lehrtext:
Wer will verdammen? Christus Jesus ist hier, der gestorben ist, ja vielmehr, der auch auferweckt ist, der zur Rechten Gottes ist und uns vertritt.
Römer 8,34
 
 

IM BRENNPUNKT

Hauptsache gut erreichbar oder: Welche Klinik ist entbehrlich?

Berlin, 29. September 2016. Mit dem Krankenhausstrukturgesetz ist der Aspekt der guten Erreichbarkeit als neues Kriterium für die Sicherstellung einer bedarfsnotwendigen Krankenhausversorgung gesetzlich verankert worden. Wobei sich der Gesetzgeber nicht festgelegt hat, wann dieses Kriterium erfüllt ist. Entsprechende Minutenwerte und ggfs. weitere maßgebliche Faktoren, z. B. ob ein privater PKW benutzt wird oder öffentliche Verkehrsmittel, soll die Selbstverwaltung, also der Gemeinsame Bundesausschuss, festlegen. Was wieder einmal die Frage aufwirft, ob dieses Gremium in einer solchen Frage eigentlich die Interessen der Bürgerinnen und Bürger vertritt und überhaupt vertreten kann.

Die Krankenkassen haben kürzlich einen Kliniksimulator vorgestellt. Man braucht auf dem entsprechenden Internetportal nur den Namen einer Klinik einzugeben und erhält sofort Auskunft, was im Falle ihrer Schließung passieren würde: welche Kliniken in der Nähe die Versorgung übernehmen könnten und wie sich die Fahrzeit zur nächsten Klinik verändern würde. Das Ergebnis überrascht nicht: Die Krankenhausdichte in Deutschland ist hoch genug, um das Ausscheiden nahezu jeder Klinik zu kompensieren. Die durchschnittlichen Fahrzeiten würden sich nur minimal erhöhen. Mit wenigen Ausnahmen wäre die nächste Klinik der Grundversorgung auch dann innerhalb von 30 Minuten erreichbar. Die Botschaft der Krankenkassen ist offensichtlich: Die Politik solle entschlossen darauf hinwirken, die Zahl der Kliniken deutlich zu reduzieren.

Kriterium für die Bedarfsnotwendigkeit eines Krankenhauses war bisher in rechtlicher Hinsicht die Aufnahme in den Krankenhausplan eines Bundeslandes i.V.m. der Inanspruchnahme des Hauses seitens der Bürgerinnen und Bürger. Für das Land ergibt sich die Bedarfsnotwendigkeit durch den zu erwartenden Versorgungsbedarf der Bevölkerung, abhängig von demografischen, epidemiologischen, soziologischen, geografischen, infrastrukturellen und vielen weiteren Faktoren. Die Erreichbarkeit einer Klinik mit dem PKW spielt dabei bisher, wenn überhaupt, eine untergeordnete Rolle.

Es ist gerechtfertigt, in Zeiten knapper Mittel die Kriterien zur Feststellung der Bedarfsnotwendigkeit zu überdenken und ggfs. neu zu bestimmen. Angesichts der gewachsenen Mobilität der Bevölkerung darf der Erreichbarkeit einer Klinik höhere Bedeutung zukommen als in der Vergangenheit. Dennoch muss dieses Kriterium weiterhin nachrangig sein. Denn wo viele Menschen auf engem Raum leben, sind mehr Kliniken zur Versorgung notwendig als in dünn besiedelten Regionen. Und diese bedarfsnotwendigen Kliniken können durchaus eng benachbart sein. Das Kriterium der Erreichbarkeit wird seine Wirksamkeit ohnehin nur außerhalb von Ballungsgebieten entfalten – und die für diese Regionen typischen infrastrukturellen Probleme verstärken.

Instrumente wie der Kliniksimulator sollen suggerieren, dass Klinikschließungen unproblematisch sind. Doch eine am Versorgungsbedarf und an den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger orientierte Gesundheitspolitik und Krankenhausplanung darf es sich nicht so einfach machen. Sie muss dafür sorgen, dass es Kliniken dort gibt, wo sie gebraucht werden - auch unter dem Gesichtspunkt, Regionen durch eine entsprechende Infrastruktur gezielt zu entwickeln und zu stabilisieren. Vermutlich müsste aus dieser Perspektive eine größere Zahl an Krankenhäusern neu errichtet werden, die dann bestehende ersetzen würden. Außerdem müsste sichergestellt werden, dass die Patientinnen und Patienten weiterhin zwischen Kliniken mit unterschiedlichen Versorgungsangeboten wählen können. Diesen Aspekt, realisiert in der Trägervielfalt, blenden die erreichbarkeitsorientierten Versorgungsszenarien völlig aus.

Dass eine bedarfsorientierte Krankenhausplanung, die diesen Namen verdient, selbstverständlich durch eine entsprechende Finanzierung flankiert werden muss, ist an dieser Stelle eine leider notwendige Erinnerung.

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Meldungen

Psych-Entgelt versorgungsorientiert neu definieren

Patienten mit psychischen oder psychosomatischen Erkrankungen benötigen eine besonders individuelle Behandlung. Für die evangelischen Krankenhäuser in Deutschland ist die optimale Versorgung vulnerabler Patientengruppen, dazu zählen auch psychisch kranke Menschen, besonders wichtig. Wir appellieren daher an die Politik, die Regelungen im geplanten neuen Psych-Entgeltsystem intensiv am Wohl der Patienten auszurichten und die Leistungsfähigkeit der Krankenhäuser zu stärken.

Die Weichen für die Einführung eines neuen Vergütungssystems für psychiatrische und psychosomatische Krankenhäuser werden zurzeit gestellt. Aus der Sicht des DEKV sind vor allem folgende Forderungen essenziell:

  • Die Krankenhäuser benötigen individuell vor Ort verhandelbare Budgets, die auch spezielle örtliche und regionale Versorgungskonzepte berücksichtigen.
  • Mindestvorgaben für personelle Besetzungen erfordern eine verlässliche Refinanzierung und dürfen nicht mit dem Verweis auf Einsparzwänge zu Obergrenzen relativiert werden.
  • Die Zulassung stationsäquivalenter Behandlungsformen darf nicht automatisch den Abbau stationärer Kapazitäten zur Folge oder gar zur Voraussetzung haben – das würde den Patienten schaden und die Versorgungssicherheit gefährden.

Der DEKV hat gemeinsam mit dem Katholischen Krankenhausverband Deutschlands (KKVD) im Vorfeld der Anhörung zum Referentenentwurf des „Gesetzes zur Weiterentwicklung der Versorgung und der Vergütung für psychiatrische und psychosomatische Leistungen“ (PsychVVG) am 26. September 2016 in Berlin eine Stellungnahme verfasst sowie sich mit guter Praxis zu diesem Thema in die politische Diskussion eingebracht. So nimmt der Gesetzentwurf bereits wesentliche Forderungen aus der Versorgungspraxis auf.

CKiD-Stellungnahme zur Anhörung zum PsychVVG

CKiD.Polit-Journal 01/16

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Klares Votum für eine generalistische Ausbildung

Die beiden christlichen Krankenhausverbände bekräftigen in einer Stellungnahme mit dem Deutschen Caritasverband und der Diakonie Deutschland ihr Votum für eine generalistische Pflegeausbildung in Deutschland. Anlässlich der Anhörung zum Pflegeberufereformgesetz am 30. Mai bringen wir konkrete Vorschläge zur Umsetzung der neuen Pflegeausbildung und fordern eine zügige Umsetzung der Initiative.

„Wir können eine ausreichende Zahl an qualifizierten Pflegekräften auf Dauer nur in diesem Beruf halten, wenn wir ihnen Perspektiven auf lange Sicht und ausreichende Entwicklungsmöglichkeiten anbieten“, sagte der Vorsitzende des Deutschen Evangelischen Krankenhausverbandes (DEKV), Christoph Radbruch. Dazu gehöre es auch, die Fähigkeiten von Pflegefachkräften bereits in der Ausbildung an gesellschaftliche Realitäten anzupassen. „Wir haben es in unseren Krankenhäusern mit immer mehr multimorbiden Patienten zu tun, die der klassischen Altenpflege zunehmend vertiefte Einblicke in die Medizin abverlangen. Umgekehrt muss für die Krankenpflege angesichts vieler älterer Menschen bereits in der Ausbildung der Umgang mit Hochbetagten erlernt werden.“

Die Curricula müssen mit der gebotenen Sorgfalt aufgelegt und auf den Weg gebracht werden: Die praktische Ausbildung muss sich nach stärker an den erforderlichen Kompetenzen orientieren, statt die Einsätze lediglich auf die bisherigen Arbeitsfelder aufzuteilen, was beispielsweise in der Kinderkrankenpflege sonst möglicherweise zu Engpässen führen kann. Angesichts steigender Anforderungen und wachsender Verantwortung werden die Herausforderungen an die künftigen Pflegefachfrauen und -männer steigen. Um allen am Pflegeberuf Interessierten den Weg zu einem anerkannten Berufsabschluss zu eröffnen, plädieren die CKiD für die ergänzende Einführung einer bundeseinheitlich geregelten Assistenzausbildung, die dann zur weiteren Qualifizierung und Karriere in der Pflege befähigt.

Die kirchlichen Krankenhausverbände betonen zudem, dass der Erfolg der Reform auch von einer ausreichenden Finanzierung abhänge, und begrüßen die Kostenbeteiligung der Länder sowie der sozialen und privaten Pflegekassen.

CKiD-Stellungnahme zur Anhörung zum Pflegeberufegesetz 

Stellungnahme von Diakonie und Caritas mit ihren Fachverbänden

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DEKV–Manifest zur Palliativversorgung

Der DEKV nimmt das Hospiz- und Palliativgesetz zum Anlass und als Verpflichtung, das Engagement der evangelischen Krankenhäuser in der Versorgung und Begleitung von Schwerkranken und Menschen mit nur noch begrenzter Lebensperspektive, insbesondere von Sterbenden, durch das „Manifest zur Palliativversorgung in evangelischen Krankenhäusern“ zu bekräftigen und zu fördern.

Das anlässlich des Palliativ-Fachtags am 1. März in Hannover vorgestellte Manifest bringt zum Ausdruck, welche Grundsätze für die palliative und hospizliche Versorgung in evangelischen Krankenhäusern leitend sind. Das Manifest beschreibt damit zugleich, welche Erwartungen Patientinnen und Patienten sowie ihre Angehörigen im Blick auf die Versorgung in schwerer Krankheit und am Lebensende an evangelische Krankenhäuser und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter richten dürfen. Der Vorstand des DEKV empfiehlt den Mitgliedseinrichtungen, sich das Manifest zu Eigen zu machen und die Behandlung, Versorgung und Begleitung von Schwerkranken und Sterbenden daran auszurichten.

Evangelische Krankenhäuser, die sich das „Manifest“ zu Eigen machen, bekunden damit:

  • Sie wollen ihre Versorgungsstrukturen im hier beschriebenen Sinne gestalten und weiter entwickeln.
  • Sie wollen ihren Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörigen eine Versorgung und Begleitung bieten, wie sie hier beschrieben wird.
  • Sie wollen eine Kultur des besonders achtsamen Umgangs mit Schwerkranken und Sterbenden und deren Angehörigen und Nahestehenden pflegen.
  • Sie tun das im Wissen darum, dass diese Ziele nicht einfach zu erreichen sind und auch ernsthafter Wille und intensiver Einsatz keine Gewähr bieten, hinter den gesteckten Zielen immer wieder zurückzubleiben und die geweckten Erwartungen nicht erfüllen zu können. Aber das ist kein Grund, sich nicht auf den Weg zu machen und sein Bestes zu geben, immer wieder neu.

DEKV-Manifest

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