Evangelische Krankenhäuser…

zukunftssichere Versorgung.

Evangelische Krankenhäuser…

starke Partner im Versorgungsnetzwerk.

Evangelische Krankenhäuser…

interprofessionelle Pflege.

Evangelische Krankenhäuser…

modernes Management.

Evangelische Krankenhäuser…

umfassende Zuwendung.

Evangelische Krankenhäuser…

Seelsorge für ein würdiges Sterben.

Evangelische Krankenhäuser…

wirtschaftliche Solidität.

Evangelische Krankenhäuser…

respektvolle Lebensbegleitung.

Evangelische Krankenhäuser…

ganzheitlich Patienten orientiert.

Evangelische Krankenhäuser…

engagiert und glaubensstark.

Evangelische Krankenhäuser...

werteorientiert und wettbewerbsstark.

Evangelische Krankenhäuser…

christliche Nächstenliebe.

Evangelische Krankenhäuser...

Qualität in Menschlichkeit und Medizin.

Evangelische Krankenhäuser…

innovative Spitzenmedizin.

Evangelische Krankenhäuser…

ausbildungsstark in Medizin und Pflege.

Evangelische Krankenhäuser…

verstehende Kommunikation.

 
Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine:
Losungstext:
Ein hörendes Ohr und ein sehendes Auge, die macht beide der HERR.
Sprüche 20,12
Lehrtext:
Prüft aber alles und das Gute behaltet.
1.Thessalonicher 5,21
 
 

IM BRENNPUNKT

Forderung nach Anschubfinanzierung für demenzsensible Krankenhausversorgung

Berlin, 18. September 2017: Anlässlich der bundesweiten Woche der Demenz 2017 fordert der Deutsche Evangelische Krankenhausverband (DEKV) 600 Millionen Euro Anschubfinanzierung zur Errichtung demenzsensibler Strukturen und Prozesse in der Krankenhausversorgung. Die Woche der Demenz findet in diesem Jahr vom 18. bis 24. September statt. Ziel der Aktion ist es, über die Erkrankung aufzuklären und auf die speziellen Bedürfnisse demenzkranker Menschen sowie ihrer Angehörigen aufmerksam zu machen. Der DEKV hat im Frühjahr 2017 ein eigenes Projekt zum Thema Demenz initiiert, um mittels Wissenstransfer und Good Practice-Beispielen die Qualität der demenzsensiblen Versorgung in seinen Mitgliedseinrichtungen nachhaltig zu optimieren.

„Der demografische Wandel hat zur Folge, dass wir in der Zukunft immer mehr hochbetagte und demenzkranke Patienten im Krankenhaus versorgen werden. Demenzerkrankungen bringen für die Betroffenen und ihr Umfeld immense körperliche und auch seelische Belastungen mit sich. Evangelischen Krankenhäusern ist es ein wichtiges Anliegen, diese Patienten und ihre Angehörigen fachlich und menschlich optimal zu versorgen“, sagt der DEKV-Vorsitzende Christoph Radbruch. „Wir begrüßen, dass sich auch die Politik verstärkt den Bedürfnissen älterer und multimorbider Patienten widmet – die Erprobung von Qualitätsverträgen in sensiblen Bereichen wie der Prävention des postoperativen Delirs älterer Patienten ist ein gutes Beispiel dafür. Aber die Kliniken brauchen auch eine verlässliche und ausreichende Finanzausstattung, um demenzsensible Infrastrukturen einzurichten und die Mitarbeitenden aller Bereiche für den Umgang mit demenzkranken Patienten zu schulen. Evangelische Kliniken finanzieren diese Leistungen momentan aus eigenen Mitteln, die aktuell nicht ausreichend refinanziert sind. Deshalb fordern wir eine bundesweite Anschubfinanzierung in Höhe von 600 Millionen Euro für alle Krankenhäuser, die sich in der Versorgung demenzkranker Patienten verstärkt engagieren wollen“, betont Radbruch.

Empfehlungspapier des DEKV für demenzsensible Krankenhäuser
Im Rahmen des DEKV-Projektes „Wissenstransfer: Demenzsensibles Krankenhaus“ hat der DEKV im Mai 2017 eine Fachtagung durchgeführt, bei der sich Praktiker und Experten aus evangelischen Krankenhäusern austauschen und Good Practice-Beispiele vorstellen konnten. Schwerpunktthemen waren die medizinische und pflegerische Versorgung demenzkranker Patienten, die Prävention und Diagnostik des Delirs bei älteren Patienten sowie die Kommunikation unter den Mitarbeitenden im Krankenhaus. Darüber hinaus veröffentlichte der DEKV das Empfehlungspapier „Auf dem Weg zu einem demenzsensiblen Krankenhaus“, um demenzsensible Strukturen in evangelischen Krankenhäusern zu etablieren und die Versorgungs- sowie Arbeitsqualität weiter zu verbessern. Das Projekt wurde gefördert von der Robert Bosch Stiftung.

DEKV-Empfehlungspapier „Auf dem Weg zum demenzsensiblen Krankenhaus“

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AKTUELL

CKiD-Positionen

Meldungen

Positionen zur Bundestagswahl 2017

Die Initiative „Christliche Krankenhäuser in Deutschland“ (CKiD) fordert eine entschlossene Ausrichtung der Krankenhauspolitik der kommenden Legislaturperiode auf Basis eines erweiterten Qualitätsverständnisses mit den Prioritäten Patienten, Personal und Gemeinwohl. Ein umfassender Qualitätsbegriff muss auch den einzelnen Patienten im Blick haben und sollte sich außerdem stärker an Indikatoren zur Messung der Lebensqualität ausrichten.

Ein Umdenken sei insbesondere im Umgang mit demenzkranken oder geistig behinderten Patienten notwendig, da diese ein höheres Maß an Zeit und Aufmerksamkeit benötigten. Diese Leistungen seien durch das DRG-System nicht genügend abgedeckt und müssten zukünftig besser berücksichtigt werden. Um die patientenorientierte Versorgung zu stärken, sei es zudem notwendig, ausreichend Pflegepersonal auszubilden. Unverzichtbar hierfür sei eine eigenständige, bundesweit geregelte zweijährige Assistenzausbildung, die den Erfordernissen am Arbeitsmarkt entspricht und attraktive Weiterbildungsmöglichkeiten für die Absolventen eröffnet.

CKiD-Positionen zur Bundestagswahl

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Neuer DEKV-Vorstand und Verbandsdirektorin im Amt

Die DEKV-Mitgliederversammlung hat ihren Vorstand im Rahmen der DEKV-Jahrestagung am 11. September 2017 in Hannover neu gewählt. Christoph Radbruch, Vorsteher der Pfeifferschen Stiftungen zu Magdeburg-Cracau, wurde in der anschließenden konstituierenden Sitzung des neu zusammengesetzten Vorstands in seinem Amt als DEKV-Vorsitzender bestätigt. Im Anschluss an die Sitzung wurde Melanie Kanzler als neue Verbandsdirektorin des DEKV eingeführt.

Im Anschluss an die Mitgliederversammlung des DEKV fanden in einem feierlichen Rahmen die Verabschiedung des bisherigen Verbandsdirektors Pastor Norbert Groß und die offizielle Einführung seiner Nachfolgerin Melanie Kanzler statt. Christoph Radbruch würdigte Norbert Groß vor den Mitgliedern des DEKV und den anwesenden Gästen für seine langjährige und erfolgreiche Arbeit im Interesse der evangelischen Krankenhäuser und wünschte ihm alles Gute für seinen nun beginnenden Ruhestand. Die 43-jährige Diplom-Politologin Melanie Kanzler wurde von Radbruch als neue Verbandsdirektorin des DEKV vorgestellt. „Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit Melanie Kanzler die Profilstärkung unseres Verbandes weiter voranzutreiben“, sagte Radbruch.

Pressmitteilung "DEKV geht mit neu gewähltem Vorstand und neuer Verbandsdirektorin in die nächste Legislaturperiode" vom 11 September 2017

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DEKV–Manifest zur Palliativversorgung

Der DEKV nimmt das Hospiz- und Palliativgesetz zum Anlass und als Verpflichtung, das Engagement der evangelischen Krankenhäuser in der Versorgung und Begleitung von Schwerkranken und Menschen mit nur noch begrenzter Lebensperspektive, insbesondere von Sterbenden, durch das „Manifest zur Palliativversorgung in evangelischen Krankenhäusern“ zu bekräftigen und zu fördern.

Das anlässlich des Palliativ-Fachtags am 1. März in Hannover vorgestellte Manifest bringt zum Ausdruck, welche Grundsätze für die palliative und hospizliche Versorgung in evangelischen Krankenhäusern leitend sind. Das Manifest beschreibt damit zugleich, welche Erwartungen Patientinnen und Patienten sowie ihre Angehörigen im Blick auf die Versorgung in schwerer Krankheit und am Lebensende an evangelische Krankenhäuser und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter richten dürfen. Der Vorstand des DEKV empfiehlt den Mitgliedseinrichtungen, sich das Manifest zu Eigen zu machen und die Behandlung, Versorgung und Begleitung von Schwerkranken und Sterbenden daran auszurichten.

Evangelische Krankenhäuser, die sich das „Manifest“ zu Eigen machen, bekunden damit:

Sie wollen ihre Versorgungsstrukturen im hier beschriebenen Sinne gestalten und weiter entwickeln. Sie wollen ihren Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörigen eine Versorgung und Begleitung bieten, wie sie hier beschrieben wird. Sie wollen eine Kultur des besonders achtsamen Umgangs mit Schwerkranken und Sterbenden und deren Angehörigen und Nahestehenden pflegen. Sie tun das im Wissen darum, dass diese Ziele nicht einfach zu erreichen sind und auch ernsthafter Wille und intensiver Einsatz keine Gewähr bieten, hinter den gesteckten Zielen immer wieder zurückzubleiben und die geweckten Erwartungen nicht erfüllen zu können. Aber das ist kein Grund, sich nicht auf den Weg zu machen und sein Bestes zu geben, immer wieder neu.

DEKV-Manifest

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Evangelische Krankenhäuser in Deutschland:





STANDORTSUCHE
Karte
 

DEKV-Wissenstransfer

Auf dem Weg zum demenzsensiblen Krankenhaus

DEKV-Empfehlungspapier

 

Soziale Dienstleistungen 4.0

Strategien diakonischer Unternehmen im digitalen Wandel

Fachtagung am 14. und 15. Februar 2018

 

Pflegeberufegesetz jetzt!

DEKV zum Kompromiss der Koaltionsfraktionen

Diskussionspapier von Diakonie und Caritas