Evangelische Krankenhäuser…

ganzheitlich Patienten orientiert.

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innovative Spitzenmedizin.

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starke Partner im Versorgungsnetzwerk.

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respektvolle Lebensbegleitung.

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zukunftssichere Versorgung.

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umfassende Zuwendung.

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engagiert und glaubensstark.

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Qualität in Menschlichkeit und Medizin.

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werteorientiert und wettbewerbsstark.

Evangelische Krankenhäuser…

Seelsorge für ein würdiges Sterben.

Evangelische Krankenhäuser…

christliche Nächstenliebe.

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wirtschaftliche Solidität.

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verstehende Kommunikation.

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interprofessionelle Pflege.

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ausbildungsstark in Medizin und Pflege.

 
Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine:
Losungstext:
So sollst du nun wissen, dass der HERR, dein Gott, allein Gott ist, der treue Gott, der den Bund und die Barmherzigkeit bis ins tausendste Glied hält denen, die ihn lieben und seine Gebote halten.
5.Mose 7,9
Lehrtext:
Jesus betet: Das ist das ewige Leben, dass sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen.
Johannes 17,3
 
 

IM BRENNPUNKT

„Selbstbestimmung demenzkranker Patienten bewahren“

Berlin, 9. Mai 2017. Der Deutsche Evangelische Krankenhausverband fördert mit einem Empfehlungspapier die Etablierung demenzsensibler Strukturen in seinen Mitgliedskrankenhäusern. Unter Mitwirkung einer Expertengruppe präsentiert der Verband sechs zentrale Überlegungen, die für demenzsensible Krankenhäuser unverzichtbar sind. Das Empfehlungspapier beschreibt, wie Mitarbeitende geschult und Prozesse gestaltet werden müssen, um für demenzkranke Patienten ein Höchstmaß an Selbstbestimmung zu erhalten und Komplikationen wie einem postoperativen Delir vorzubeugen. Darüber hinaus skizziert das Dossier Qualitätskriterien, die für eine demenzsensible Krankenhausbehandlung herangezogen werden können.

„Die Selbstbestimmung demenzkranker Patienten zu bewahren, ist eine zentrale und zunehmend wichtige Aufgabe für Krankenhäuser. Menschen mit Demenz können nicht wie andere Patienten behandelt werden – sie brauchen mehr Aufmerksamkeit, mehr Zeit und speziell geschulte Mitarbeitende in Medizin und Pflege, die sich mit ihren besonderen Bedürfnissen auseinandersetzen“, sagt der Vorsitzende des DEKV, Christoph Radbruch, und verweist auch auf die Refinanzierung der Leistungen: „Im DRG-System besteht an dieser Stelle dringender Nachbesserungsbedarf.“ Darüber hinaus könnten demenzsensible Strukturen und Prozesse auch Qualitätskriterien sein: „Faktoren wie eine verständnisorientierte Kommunikation, das Erkennen und adäquate Behandeln von Schmerzen und die Förderung der Lebensqualität müssen die vorhandenen Qualitätsindikatoren ergänzen. Dafür werden wir uns auch weiterhin einsetzen“, betont der DEKV-Vorsitzende.

Der DEKV engagiert sich mit dem Projekt „Wissenstransfer: Demenzsensibles Krankenhaus“ für die Etablierung demenzsensibler Strukturen in seinen Mitgliedseinrichtungen. Im Rahmen der Fachtagung „Nichts vergessen? – Auf dem Weg zum demenzsensiblen Krankenhaus“ am 9. und 10. Mai 2017 in Berlin veröffentlicht der Verband sein Empfehlungspapier dazu. Im Strategieforum am ersten Kongresstag diskutiert der DEKV mit mehr als 100 Teilnehmern aus Krankenhäusern, Politik, Wissenschaft und Patientenorganisationen die Herausforderungen einer demenzsensiblen Versorgung im Spannungsfeld politischer Vorgaben und wirtschaftlicher Notwendigkeiten. Am 10. Mai stellen evangelische Kliniken ihre Modellprojekte und Best Practice-Beispiele vor.

„Mit dieser neuen Plattform möchten wir den kollegialen Austausch unter evangelischen Krankenhäusern fördern, um gute Ideen und innovative Ansätze in die Breite der Krankenhausversorgung zu bringen“, unterstreicht Radbruch. „Eine hochwertige Versorgung vulnerabler Patienten ist den Krankenhäusern in christlicher Trägerschaft ein wichtiges Anliegen. Deshalb bemüht sich der DEKV verstärkt um Lösungen und politische gangbare Wege auch für eine sektorenübergreifende Versorgung.“ 

Das Projekt „Wissenstransfer: Demenzsensibles Krankenhaus“ wird gefördert von der Robert Bosch Stiftung. Kooperationspartner ist die Deutsche Alzheimer Gesellschaft. Schirmherr des Projektes ist der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten sowie Bevollmächtigte für Pflege, Karl-Josef Laumann.

Download_DEKV-Empfehlungspapier_Demenzsensibles_Krankenhaus

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AKTUELL

CKiD-Positionen

Meldungen

Positionen zur Bundestagswahl 2017

Die Initiative „Christliche Krankenhäuser in Deutschland“ (CKiD) fordert eine entschlossene Ausrichtung der Krankenhauspolitik der kommenden Legislaturperiode auf Basis eines erweiterten Qualitätsverständnisses mit den Prioritäten Patienten, Personal und Gemeinwohl. Ein umfassender Qualitätsbegriff muss auch den einzelnen Patienten im Blick haben und sollte sich außerdem stärker an Indikatoren zur Messung der Lebensqualität ausrichten.

Ein Umdenken sei insbesondere im Umgang mit demenzkranken oder geistig behinderten Patienten notwendig, da diese ein höheres Maß an Zeit und Aufmerksamkeit benötigten. Diese Leistungen seien durch das DRG-System nicht genügend abgedeckt und müssten zukünftig besser berücksichtigt werden. Um die patientenorientierte Versorgung zu stärken, sei es zudem notwendig, ausreichend Pflegepersonal auszubilden. Unverzichtbar hierfür sei eine eigenständige, bundesweit geregelte zweijährige Assistenzausbildung, die den Erfordernissen am Arbeitsmarkt entspricht und attraktive Weiterbildungsmöglichkeiten für die Absolventen eröffnet.

CKiD-Positionen zur Bundestagswahl

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Klares Votum für eine generalistische Ausbildung

Die beiden christlichen Krankenhausverbände bekräftigen in einer Stellungnahme mit dem Deutschen Caritasverband und der Diakonie Deutschland ihr Votum für eine generalistische Pflegeausbildung in Deutschland. Anlässlich der Anhörung zum Pflegeberufereformgesetz am 30. Mai bringen wir konkrete Vorschläge zur Umsetzung der neuen Pflegeausbildung und fordern eine zügige Umsetzung der Initiative.

„Wir können eine ausreichende Zahl an qualifizierten Pflegekräften auf Dauer nur in diesem Beruf halten, wenn wir ihnen Perspektiven auf lange Sicht und ausreichende Entwicklungsmöglichkeiten anbieten“, sagte der Vorsitzende des Deutschen Evangelischen Krankenhausverbandes (DEKV), Christoph Radbruch. Dazu gehöre es auch, die Fähigkeiten von Pflegefachkräften bereits in der Ausbildung an gesellschaftliche Realitäten anzupassen. „Wir haben es in unseren Krankenhäusern mit immer mehr multimorbiden Patienten zu tun, die der klassischen Altenpflege zunehmend vertiefte Einblicke in die Medizin abverlangen. Umgekehrt muss für die Krankenpflege angesichts vieler älterer Menschen bereits in der Ausbildung der Umgang mit Hochbetagten erlernt werden.“

Die Curricula müssen mit der gebotenen Sorgfalt aufgelegt und auf den Weg gebracht werden: Die praktische Ausbildung muss sich nach stärker an den erforderlichen Kompetenzen orientieren, statt die Einsätze lediglich auf die bisherigen Arbeitsfelder aufzuteilen, was beispielsweise in der Kinderkrankenpflege sonst möglicherweise zu Engpässen führen kann. Angesichts steigender Anforderungen und wachsender Verantwortung werden die Herausforderungen an die künftigen Pflegefachfrauen und -männer steigen. Um allen am Pflegeberuf Interessierten den Weg zu einem anerkannten Berufsabschluss zu eröffnen, plädieren die CKiD für die ergänzende Einführung einer bundeseinheitlich geregelten Assistenzausbildung, die dann zur weiteren Qualifizierung und Karriere in der Pflege befähigt.

Die kirchlichen Krankenhausverbände betonen zudem, dass der Erfolg der Reform auch von einer ausreichenden Finanzierung abhänge, und begrüßen die Kostenbeteiligung der Länder sowie der sozialen und privaten Pflegekassen.

media 2265 _blank dokument Link öffnet ein DokumentCKiD-Stellungnahme zur Anhörung zum Pflegeberufegesetznbsp;/media

p class=extlinkformatmedia 2266 _blank dokument Link öffnet ein DokumentStellungnahme von Diakonie und Caritas mit ihren Fachverbänden/media/p

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DEKV–Manifest zur Palliativversorgung

Der DEKV nimmt das Hospiz- und Palliativgesetz zum Anlass und als Verpflichtung, das Engagement der evangelischen Krankenhäuser in der Versorgung und Begleitung von Schwerkranken und Menschen mit nur noch begrenzter Lebensperspektive, insbesondere von Sterbenden, durch das „Manifest zur Palliativversorgung in evangelischen Krankenhäusern“ zu bekräftigen und zu fördern.br /

Das anlässlich des Palliativ-Fachtags am 1. März in Hannover vorgestellte Manifest bringt zum Ausdruck, welche Grundsätze für die palliative und hospizliche Versorgung in evangelischen Krankenhäusern leitend sind. Das Manifest beschreibt damit zugleich, welche Erwartungen Patientinnen und Patienten sowie ihre Angehörigen im Blick auf die Versorgung in schwerer Krankheit und am Lebensende an evangelische Krankenhäuser und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter richten dürfen. Der Vorstand des DEKV empfiehlt den Mitgliedseinrichtungen, sich das Manifest zu Eigen zu machen und die Behandlung, Versorgung und Begleitung von Schwerkranken und Sterbenden daran auszurichten.

Evangelische Krankenhäuser, die sich das „Manifest“ zu Eigen machen, bekunden damit:

ulliSie wollen ihre Versorgungsstrukturen im hier beschriebenen Sinne gestalten und weiter entwickeln. /liliSie wollen ihren Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörigen eine Versorgung und Begleitung bieten, wie sie hier beschrieben wird. /liliSie wollen eine Kultur des besonders achtsamen Umgangs mit Schwerkranken und Sterbenden und deren Angehörigen und Nahestehenden pflegen. /liliSie tun das im Wissen darum, dass diese Ziele nicht einfach zu erreichen sind und auch ernsthafter Wille und intensiver Einsatz keine Gewähr bieten, hinter den gesteckten Zielen immer wieder zurückzubleiben und die geweckten Erwartungen nicht erfüllen zu können. Aber das ist kein Grund, sich nicht auf den Weg zu machen und sein Bestes zu geben, immer wieder neu. /li/ul

media 2188 _blank dokument Link öffnet ein DokumentDEKV-Manifest/media

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Evangelische Krankenhäuser in Deutschland:





STANDORTSUCHE
Karte
 

DEKV-Wissenstransfer

Auf dem Weg zum demenzsensiblen Krankenhaus

DEKV-Empfehlungspapier

 

Pflegeberufegesetz jetzt!

DEKV zum Kompromiss der Koaltionsfraktionen

Diskussionspapier von Diakonie und Caritas

 

„Reformation verpflichtet! - KRANKENHAUS NEU DENKEN“ am 11./12. Sept.

DEKV-Jahrestagung 2017 / Forum YoungProfessionals

Programm und BLOG der DEKV-YoungProfessional

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