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wirtschaftliche Solidität.

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Seelsorge für ein würdiges Sterben.

 
Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine:
Losungstext:
Säet Gerechtigkeit und erntet nach dem Maße der Liebe!
Hosea 10,12
Lehrtext:
Weist die zurecht, die sich an keine Ordnung halten, ermutigt die Verzagten, steht den Schwachen bei, habt Geduld mit allen! Seht zu, dass keiner dem andern Böses mit Bösem vergelte. Jagt vielmehr allezeit dem Guten nach, füreinander und für alle.
1.Thessalonicher 5,14-15
 
 

IM BRENNPUNKT

Pflegeberufe und psychiatrische Versorgung haben keine Sommerpause

Berlin, 10. August 2016. In den kommenden Monaten werden die Weichen für die Zukunft der Pflegeberufe und der Versorgung psychisch kranker Menschen gestellt: Mit großer Spannung beobachten die evangelischen Krankenhäuser in Deutschland die Gesetzesvorhaben zur Pflegeberufereform und zur psychiatrischen Versorgung. Die geplanten Reformen haben große Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit der Krankenhausträger, der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Einrichtungen – und auf die Qualität der Patientenversorgung. Es liegt nun in der Hand des Gesetzgebers, unter welchen Bedingungen Pflegekräfte zukünftig arbeiten können und wie sich die Versorgung psychisch erkrankter Menschen gestalten wird. Wir machen uns stark für eine attraktive Zukunft des Pflegeberufs sowie eine vollumfängliche Refinanzierung tarifbedingter Personalkosten.

Für das geplante „Gesetz zur Weiterentwicklung der Versorgung und der Vergütung für psychiatrische und psychosomatische Leistungen“ (PsychVVG) liegt seit dem 3. August 2016 der Kabinettsentwurf vor. Darin finden sich im Vergleich zum Referentenentwurf schon einige positive Ergänzungen, die es den Kliniken erleichtern, psychisch kranke Patientinnen und Patienten optimal zu versorgen. So hat das Kabinett u. a. die Optionsphase der Anwendung des Psych-Entgeltsystems um ein weiteres Jahr verlängert. Bislang bleibt aber offen, ob auch tarifbedingte Personalkosten vollständig refinanziert werden. Diese Finanzierung muss gesichert werden, denn sie ist die Basis dafür, dass Kliniken die verbindlichen Mindestvorgaben des Gemeinsamen Bundesausschusses umsetzen können.

Allerdings dürfen Mindestvorgaben für die Personalausstattung keinesfalls als Obergrenzen interpretiert werden. Denn für evangelische Krankenhäuser ist es wichtig, dass ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter genügend Zeit finden, um psychisch Erkrankte optimal versorgen zu können. Um den jeweiligen örtlichen Gegebenheiten gerecht zu werden, sollte die Umsetzung der Mindestvorgaben außerdem in jeder Einrichtung hausindividuell gestaltet werden können. Nicht zuletzt hängt diese Umsetzung auch von der Frage ab, ob überhaupt genügend Fachkräfte zur Verfügung stehen.

Die im Gesetzentwurf anvisierte Ausweitung stationsäquivalenter Behandlungsformen darf aus unserer Sicht nicht zu einem Abbau stationärer Kapazitäten in den Einrichtungen führen. Abgebaut werden sollten vielmehr unnötige bürokratische Prozesse, damit Ärztinnen, Ärzte und Pflegekräfte in den Krankenhäusern möglichst viel Zeit in die Versorgung der Patientinnen und Patienten investieren können.  

Die Christlichen Krankenhäuser in Deutschland (CKiD) haben zum Kabinettsbeschluss in einer gemeinsamen Pressemitteilung Stellung bezogen. Diese steht unter dem folgenden Link zum Download bereit.

CKiD-Pressemitteilung zum Kabinettsbeschluss des PsychVVG

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Meldungen

Psych-Entgelt versorgungsorientiert neu definieren

Patienten mit psychischen oder psychosomatischen Erkrankungen benötigen oftmals eine besonders individuelle Behandlung. Für die evangelischen Krankenhäuser in Deutschland ist die optimale Versorgung vulnerabler Patientengruppen, dazu zählen auch psychisch kranke Menschen, besonders wichtig. Wir appellieren daher an die Politik, die Regelungen im geplanten neuen Psych-Entgeltsystem intensiv am Wohl der Patienten auszurichten und die Leistungsfähigkeit der Krankenhäuser zu stärken.

Die Weichen für die Einführung eines neuen Vergütungssystems für psychiatrische und psychosomatische Krankenhäuser werden zurzeit gestellt. Aus der Sicht des DEKV sind vor allem folgende Forderungen essenziell:

  • Die Krankenhäuser benötigen individuell vor Ort verhandelbare Budgets, die auch spezielle örtliche und regionale Versorgungskonzepte berücksichtigen.
  • Mindestvorgaben für personelle Besetzungen erfordern eine verlässliche Refinanzierung und dürfen nicht mit dem Verweis auf Einsparzwänge zu Obergrenzen relativiert werden.
  • Die Zulassung stationsäquivalenter Behandlungsformen darf nicht automatisch den Abbau stationärer Kapazitäten zur Folge oder gar zur Voraussetzung haben – das würde den Patienten schaden und die Versorgungssicherheit gefährden.

Der DEKV hat gemeinsam mit dem Katholischen Krankenhausverband Deutschlands (KKVD) im Vorfeld der Anhörung zum Referentenentwurf des „Gesetzes zur Weiterentwicklung der Versorgung und der Vergütung für psychiatrische und psychosomatische Leistungen“ (PsychVVG) am 17. Juni 2016 in Bonn eine Stellungnahme verfasst sowie sich mit guter Praxis zu diesem Thema in die politische Diskussion eingebracht. So nimmt der Gesetzentwurf bereits wesentliche Forderungen aus der Versorgungspraxis auf. U. a. wird auf ein Entgeltsystem mit landeseinheitlichen Preisen verzichtet; stattdessen sind individuell vor Ort verhandelbare Budgets vorgesehen, die regionale Besonderheiten berücksichtigen.

CKiD-Stellungnahme zur Anhörung zum PsychVVG

CKiD.Polit-Journal 01/16

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Klares Votum für eine generalistische Ausbildung

Die beiden christlichen Krankenhausverbände bekräftigen in einer Stellungnahme mit dem Deutschen Caritasverband und der Diakonie Deutschland ihr Votum für eine generalistische Pflegeausbildung in Deutschland. Anlässlich der Anhörung zum Pflegeberufereformgesetz am 30. Mai bringen wir konkrete Vorschläge zur Umsetzung der neuen Pflegeausbildung und fordern eine zügige Umsetzung der Initiative.

„Wir können eine ausreichende Zahl an qualifizierten Pflegekräften auf Dauer nur in diesem Beruf halten, wenn wir ihnen Perspektiven auf lange Sicht und ausreichende Entwicklungsmöglichkeiten anbieten“, sagte der Vorsitzende des Deutschen Evangelischen Krankenhausverbandes (DEKV), Christoph Radbruch. Dazu gehöre es auch, die Fähigkeiten von Pflegefachkräften bereits in der Ausbildung an gesellschaftliche Realitäten anzupassen. „Wir haben es in unseren Krankenhäusern mit immer mehr multimorbiden Patienten zu tun, die der klassischen Altenpflege zunehmend vertiefte Einblicke in die Medizin abverlangen. Umgekehrt muss für die Krankenpflege angesichts vieler älterer Menschen bereits in der Ausbildung der Umgang mit Hochbetagten erlernt werden.“

Die Curricula müssen mit der gebotenen Sorgfalt aufgelegt und auf den Weg gebracht werden: Die praktische Ausbildung muss sich nach stärker an den erforderlichen Kompetenzen orientieren, statt die Einsätze lediglich auf die bisherigen Arbeitsfelder aufzuteilen, was beispielsweise in der Kinderkrankenpflege sonst möglicherweise zu Engpässen führen kann. Angesichts steigender Anforderungen und wachsender Verantwortung werden die Herausforderungen an die künftigen Pflegefachfrauen und -männer steigen. Um allen am Pflegeberuf Interessierten den Weg zu einem anerkannten Berufsabschluss zu eröffnen, plädieren die CKiD für die ergänzende Einführung einer bundeseinheitlich geregelten Assistenzausbildung, die dann zur weiteren Qualifizierung und Karriere in der Pflege befähigt.

Die kirchlichen Krankenhausverbände betonen zudem, dass der Erfolg der Reform auch von einer ausreichenden Finanzierung abhänge, und begrüßen die Kostenbeteiligung der Länder sowie der sozialen und privaten Pflegekassen.

CKiD-Stellungnahme zur Anhörung zum Pflegeberufegesetz 

Stellungnahme von Diakonie und Caritas mit ihren Fachverbänden

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DEKV–Manifest zur Palliativversorgung

Der DEKV nimmt das Hospiz- und Palliativgesetz zum Anlass und als Verpflichtung, das Engagement der evangelischen Krankenhäuser in der Versorgung und Begleitung von Schwerkranken und Menschen mit nur noch begrenzter Lebensperspektive, insbesondere von Sterbenden, durch das „Manifest zur Palliativversorgung in evangelischen Krankenhäusern“ zu bekräftigen und zu fördern.

Das anlässlich des Palliativ-Fachtags am 1. März in Hannover vorgestellte Manifest bringt zum Ausdruck, welche Grundsätze für die palliative und hospizliche Versorgung in evangelischen Krankenhäusern leitend sind. Das Manifest beschreibt damit zugleich, welche Erwartungen Patientinnen und Patienten sowie ihre Angehörigen im Blick auf die Versorgung in schwerer Krankheit und am Lebensende an evangelische Krankenhäuser und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter richten dürfen. Der Vorstand des DEKV empfiehlt den Mitgliedseinrichtungen, sich das Manifest zu Eigen zu machen und die Behandlung, Versorgung und Begleitung von Schwerkranken und Sterbenden daran auszurichten.

Evangelische Krankenhäuser, die sich das „Manifest“ zu Eigen machen, bekunden damit:

  • Sie wollen ihre Versorgungsstrukturen im hier beschriebenen Sinne gestalten und weiter entwickeln.
  • Sie wollen ihren Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörigen eine Versorgung und Begleitung bieten, wie sie hier beschrieben wird.
  • Sie wollen eine Kultur des besonders achtsamen Umgangs mit Schwerkranken und Sterbenden und deren Angehörigen und Nahestehenden pflegen.
  • Sie tun das im Wissen darum, dass diese Ziele nicht einfach zu erreichen sind und auch ernsthafter Wille und intensiver Einsatz keine Gewähr bieten, hinter den gesteckten Zielen immer wieder zurückzubleiben und die geweckten Erwartungen nicht erfüllen zu können. Aber das ist kein Grund, sich nicht auf den Weg zu machen und sein Bestes zu geben, immer wieder neu.

DEKV-Manifest

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Evangelische Krankenhäuser in Deutschland:





STANDORTSUCHE
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Fachtagungen "Demenz im Akutkrankenhaus"

Geförderte Modellprojekt durch die Robert Bosch Stiftung

Ev. Krankenhaus Alsterdorf und Albertinen Hmaburg am 13. September 2016 in Hamburg

Königin Elisabeth Herzberge, am 22. September 2016 in Berlin

 

Wir unterstützen die Aktion „Generalistik jetzt!“

Breite Unterstützung und vielfältige Statements 

 

"Für die Ewigkeit? - Christliche Krankenhäuser zwischen Transformation und Beharrlichkeit"

CKiD-Jahrestagung am 21./22. Juni 2016 im Umweltforum Berlin plus Verleihung des 2. CKiD.PR-Preises

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