Evangelische Krankenhäuser…

starke Partner im Versorgungsnetzwerk.

Evangelische Krankenhäuser…

ausbildungsstark in Medizin und Pflege.

Evangelische Krankenhäuser…

wirtschaftliche Solidität.

Evangelische Krankenhäuser…

christliche Nächstenliebe.

Evangelische Krankenhäuser...

werteorientiert und wettbewerbsstark.

Evangelische Krankenhäuser…

umfassende Zuwendung.

Evangelische Krankenhäuser…

verstehende Kommunikation.

Evangelische Krankenhäuser…

respektvolle Lebensbegleitung.

Evangelische Krankenhäuser…

ganzheitlich Patienten orientiert.

Evangelische Krankenhäuser...

Qualität in Menschlichkeit und Medizin.

Evangelische Krankenhäuser…

innovative Spitzenmedizin.

Evangelische Krankenhäuser…

Seelsorge für ein würdiges Sterben.

Evangelische Krankenhäuser…

interprofessionelle Pflege.

Evangelische Krankenhäuser…

modernes Management.

Evangelische Krankenhäuser…

engagiert und glaubensstark.

Evangelische Krankenhäuser…

zukunftssichere Versorgung.

 
Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine:
Losungstext:
Sechs Tage sollst du arbeiten; am siebenten Tage sollst du ruhen.
2.Mose 34,21
Lehrtext:
Christus hat für euch bezahlt und euch freigekauft, sodass ihr jetzt ihm gehört. Darum macht euch nicht zu Sklaven menschlicher Maßstäbe!
1.Korinther 7,23
 
 

IM BRENNPUNKT

Krankenhauspolitik 2017: Mutige Schritte sind gefragt

Berlin, 19. Dezember 2016: Vieles lässt sich über das Jahr 2016 sagen – langweilig war es ganz sicher nicht. Das gilt auch für den Bereich der Krankenhauspolitik. Die Bundesregierung hat einige krankenhausrelevante Gesetze auf den Weg gebracht, aber nicht alle wurden verabschiedet. Mit dem Gesetz  zur Weiterentwicklung der Versorgung und der Vergütung für psychiatrische und psychosomatische Leistungen (PsychVVG) hat der Gesetzgeber im November dieses Jahres absehbare Fehlentwicklungen korrigiert und einige echte Verbesserungen im Bereich der psychiatrischen Versorgung ermöglicht, etwa stationsäquivalente Behandlungen im häuslichen Umfeld. Gleichzeitig wurde die Definition fester Personalvorgaben vorgeschrieben, um eine hohe Versorgungsqualität sicherzustellen. Was aber, wenn z.B. gar nicht genügend Fachkräfte bereitstehen, um entsprechende Stellen zu besetzen?

Gerade in der Pflege fehlen qualifizierte Arbeitskräfte, und der Mangel nimmt zu. Nicht zuletzt um die Attraktivität des Pflegeberufs zu steigern hat das Bundesgesundheitsministerium gemeinsam mit dem Bundesfamilienministerium den Entwurf eines Gesetzes zur Reform der Pflegeberufe initiiert, das durch eine generalistische Ausbildung den Pflegeberuf zukunftsfähig aufstellen und die EU-weite Anerkennung des Abschlusses garantieren soll. Dieses Gesetz wurde noch immer nicht vom Bundestag verabschiedet. Man kann nur hoffen, dass die Abgeordneten letztlich doch erkennen, wie wichtig diese Reform ist, und dass die Stärkung des Pflegeberufs höher gewertet werden muss als finanzielle Interessen der Gegner des Gesetzes, die eine Anhebung der Löhne in der Altenpflege befürchten. Der DEKV wird sich weiterhin für die Reform  der Pflegeberufe und die Generalistik einsetzen– im Interesse der Pflegenden und auch der Patientinnen und Patienten in den Krankenhäusern.

Spannend wird es 2017 auch im Hinblick auf die Umsetzung der mit dem Krankenhausstrukturgesetz eingeleiteten Qualitätsinitiative, die das Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen im Auftrag des Der Gemeinsame Bundesausschuss hat kurz vor Weihnachten erste planungsrelevante Qualitätsindikatoren für den Bereich der Gynäkologie und Geburtshilfe festgelegt. Zweifel, ob dieser eingeschlagene Weg zum Ziel führt, sind aber angebracht und werden immer stärker. Lassen einige wenige Indikatoren wirklich ein fundiertes Urteil über die Qualität einer ganzen Fachabteilung zu? Zielführender wäre es und würde unmittelbar Wirkung entfalten, wenn die Politik den Krankenhäusern bessere Rahmenbedingungen schaffen würde, um qualitativ hochwertige Leistungen erbringen zu können.

Evangelische Kliniken werden auch weiterhin mit Fachkompetenz und Menschlichkeit ihren Versorgungsauftrag umsetzen. Dabei steht das Wohl der Patientinnen und Patienten für sie an erster Stelle. Da die Einrichtungen für eine optimale Patientenversorgung verlässliche und förderliche Rahmenbedingungen brauchen, wünschen wir uns als Fachverband der evangelischen Krankenhäuser in Deutschland von der Politik den Mut, im neuen Jahr endlich die drängendsten Probleme anzupacken. Krankenhäuser brauchen die generalistische Pflegeausbildung, um zukünftig genügend gut qualifizierte Fachkräfte zu finden. Sie brauchen Entscheidungen, die geeignet sind, die Qualität in der Patientenversorgung direkt zu fördern – und keine Instrumentalisierung des Qualitätsthemas, um Kliniken zu schließen in der Hoffnung, dass die Qualität in den dann verbleibenden automatisch steigen wird. Nicht zuletzt muss der Investitionsstau endlich beseitigt und die Investitionsfinanzierung auf ein solides Fundament gestellt werden. Die Chance, die Krankenhaus-Investitionsfinanzierung in die Neuregelung des Länderfinanzausgleichs einzubeziehen, etwa über die Vereinbarung  einer Mindest-Investitionsquote der Länder für die Krankenhäuser, wurde leider verpasst.

Mit Spannung schauen die evangelischen Krankenhäuser auf die Herausforderungen des kommenden Jahres. Es gibt viel zu tun – packen wir’s gemeinsam an.

(mehr)


 

Meldungen

Notfallversorgung muss nachjustiert werden!

Die beiden kirchlichen Krankenhausverbände plädieren für eine patientenorientierte Neuordnung der ambulanten sowie stationären Notfallversorgung. Fast 90 Prozent der rund 600 konfessionellen Krankenhäuser in Deutschland nehmen an der Notfallversorgung teil und sind damit ein wichtiger Stützpfeiler. Zukünftig soll die Finanzierung der stationären Notfallstrukturen durch Zu- und Abschläge nach unterschiedlichen Notfallstufen sichergestellt werden.

Das bislang im Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) diskutierte Stufenkonzept aber schließt einen Großteil der Kliniken aus. Im aktuellen „CKiD.Polit-Journal“ skizzieren die Christlichen Krankenhäuser in Deutschland (CKiD) Lösungsansätze für eine flächendeckende, patientenorientierte ambulante und stationäre Notfallversorgung.

CKiD-Pressmeldung

CKiD.Polit-Journal 2/2916

(mehr)

Klares Votum für eine generalistische Ausbildung

Die beiden christlichen Krankenhausverbände bekräftigen in einer Stellungnahme mit dem Deutschen Caritasverband und der Diakonie Deutschland ihr Votum für eine generalistische Pflegeausbildung in Deutschland. Anlässlich der Anhörung zum Pflegeberufereformgesetz am 30. Mai bringen wir konkrete Vorschläge zur Umsetzung der neuen Pflegeausbildung und fordern eine zügige Umsetzung der Initiative.

„Wir können eine ausreichende Zahl an qualifizierten Pflegekräften auf Dauer nur in diesem Beruf halten, wenn wir ihnen Perspektiven auf lange Sicht und ausreichende Entwicklungsmöglichkeiten anbieten“, sagte der Vorsitzende des Deutschen Evangelischen Krankenhausverbandes (DEKV), Christoph Radbruch. Dazu gehöre es auch, die Fähigkeiten von Pflegefachkräften bereits in der Ausbildung an gesellschaftliche Realitäten anzupassen. „Wir haben es in unseren Krankenhäusern mit immer mehr multimorbiden Patienten zu tun, die der klassischen Altenpflege zunehmend vertiefte Einblicke in die Medizin abverlangen. Umgekehrt muss für die Krankenpflege angesichts vieler älterer Menschen bereits in der Ausbildung der Umgang mit Hochbetagten erlernt werden.“

Die Curricula müssen mit der gebotenen Sorgfalt aufgelegt und auf den Weg gebracht werden: Die praktische Ausbildung muss sich nach stärker an den erforderlichen Kompetenzen orientieren, statt die Einsätze lediglich auf die bisherigen Arbeitsfelder aufzuteilen, was beispielsweise in der Kinderkrankenpflege sonst möglicherweise zu Engpässen führen kann. Angesichts steigender Anforderungen und wachsender Verantwortung werden die Herausforderungen an die künftigen Pflegefachfrauen und -männer steigen. Um allen am Pflegeberuf Interessierten den Weg zu einem anerkannten Berufsabschluss zu eröffnen, plädieren die CKiD für die ergänzende Einführung einer bundeseinheitlich geregelten Assistenzausbildung, die dann zur weiteren Qualifizierung und Karriere in der Pflege befähigt.

Die kirchlichen Krankenhausverbände betonen zudem, dass der Erfolg der Reform auch von einer ausreichenden Finanzierung abhänge, und begrüßen die Kostenbeteiligung der Länder sowie der sozialen und privaten Pflegekassen.

CKiD-Stellungnahme zur Anhörung zum Pflegeberufegesetz 

Stellungnahme von Diakonie und Caritas mit ihren Fachverbänden

(mehr)

DEKV–Manifest zur Palliativversorgung

Der DEKV nimmt das Hospiz- und Palliativgesetz zum Anlass und als Verpflichtung, das Engagement der evangelischen Krankenhäuser in der Versorgung und Begleitung von Schwerkranken und Menschen mit nur noch begrenzter Lebensperspektive, insbesondere von Sterbenden, durch das „Manifest zur Palliativversorgung in evangelischen Krankenhäusern“ zu bekräftigen und zu fördern.

Das anlässlich des Palliativ-Fachtags am 1. März in Hannover vorgestellte Manifest bringt zum Ausdruck, welche Grundsätze für die palliative und hospizliche Versorgung in evangelischen Krankenhäusern leitend sind. Das Manifest beschreibt damit zugleich, welche Erwartungen Patientinnen und Patienten sowie ihre Angehörigen im Blick auf die Versorgung in schwerer Krankheit und am Lebensende an evangelische Krankenhäuser und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter richten dürfen. Der Vorstand des DEKV empfiehlt den Mitgliedseinrichtungen, sich das Manifest zu Eigen zu machen und die Behandlung, Versorgung und Begleitung von Schwerkranken und Sterbenden daran auszurichten.

Evangelische Krankenhäuser, die sich das „Manifest“ zu Eigen machen, bekunden damit:

  • Sie wollen ihre Versorgungsstrukturen im hier beschriebenen Sinne gestalten und weiter entwickeln.
  • Sie wollen ihren Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörigen eine Versorgung und Begleitung bieten, wie sie hier beschrieben wird.
  • Sie wollen eine Kultur des besonders achtsamen Umgangs mit Schwerkranken und Sterbenden und deren Angehörigen und Nahestehenden pflegen.
  • Sie tun das im Wissen darum, dass diese Ziele nicht einfach zu erreichen sind und auch ernsthafter Wille und intensiver Einsatz keine Gewähr bieten, hinter den gesteckten Zielen immer wieder zurückzubleiben und die geweckten Erwartungen nicht erfüllen zu können. Aber das ist kein Grund, sich nicht auf den Weg zu machen und sein Bestes zu geben, immer wieder neu.

DEKV-Manifest

(mehr)

Evangelische Krankenhäuser in Deutschland:





STANDORTSUCHE
Karte
 

DEKV-Strategieforum:

Auf dem Weg zu einem demenzsensiblen Krankenhaus!

SAVE THE DATE - am 9. und 10. Mai 2017 in Berlin

 

Wir unterstützen die Aktion „Generalistik jetzt!“

Breite Unterstützung und vielfältige Statements 

 

DEKV-Jahrestagung 2017 plus DEKV-Forum YoungProfessionals

„Reformation verpflichtet! - KRANKENHAUS NEU DENKEN“

SAVE THE DATE - am 18. und 19. September in Hannover