Evangelische Krankenhäuser…

innovative Spitzenmedizin.

Evangelische Krankenhäuser…

zukunftssichere Versorgung.

Evangelische Krankenhäuser…

engagiert und glaubensstark.

Evangelische Krankenhäuser…

umfassende Zuwendung.

Evangelische Krankenhäuser…

modernes Management.

Evangelische Krankenhäuser…

ausbildungsstark in Medizin und Pflege.

Evangelische Krankenhäuser…

christliche Nächstenliebe.

Evangelische Krankenhäuser…

respektvolle Lebensbegleitung.

Evangelische Krankenhäuser…

verstehende Kommunikation.

Evangelische Krankenhäuser…

wirtschaftliche Solidität.

Evangelische Krankenhäuser…

Seelsorge für ein würdiges Sterben.

Evangelische Krankenhäuser...

Qualität in Menschlichkeit und Medizin.

Evangelische Krankenhäuser…

ganzheitlich Patienten orientiert.

Evangelische Krankenhäuser...

werteorientiert und wettbewerbsstark.

Evangelische Krankenhäuser…

starke Partner im Versorgungsnetzwerk.

Evangelische Krankenhäuser…

interprofessionelle Pflege.

 
Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine:
Losungstext:
Ich will auch fernerhin mit diesem Volke wunderbar verfahren, wunderbar und wundersam, und die Weisheit seiner Weisen wird zunichte werden.
Jesaja 29,14
Lehrtext:
Der Engel sprach von Johannes: Er wird viele der Israeliten zu dem Herrn, ihrem Gott, bekehren. Und er wird vor ihm hergehen im Geist und in der Kraft des Elia, zu bekehren die Herzen der Väter zu den Kindern und die Ungehorsamen zu der Klugheit der Gerechten, zuzurichten dem Herrn ein Volk, das wohl vorbereitet ist.
Lukas 1,16-17
 
 

IM BRENNPUNKT

Gute Pflege verlangt genügend Fachkräfte – aber woher nehmen?

Berlin, 20.02.2017. Das Gegenteil von gut ist vielfach gut gemeint. Das scheint auch für die aktuell heiß diskutierten verbindlichen Vorgaben für den Einsatz von Pflegefachkräften in den deutschen Krankenhäusern zuzutreffen. Denn Vorgaben lassen sich leicht formulieren und vorschreiben – ohne Rücksicht darauf, ob sie überhaupt eingehalten werden können. In dieser Hinsicht aber stellt der akute Fachkräftemangel bereits ein größeres Problem dar als die ungesicherte Finanzierung zusätzlicher Stellen.

Ohne Zweifel hat die Arbeitsverdichtung in den deutschen Kliniken gerade für das Pflegepersonal in den letzten Jahren massiv zugenommen. Im internationalen Vergleich sind die Stationen deutscher Kliniken mit deutlich weniger Pflegefachkräften besetzt als anderswo. Die Zahl der Überlastungsanzeigen steigt. Dass die Versorgungsqualität sich trotzdem auf hohem Level bewegt, muss allerhöchsten Respekt abnötigen. Damit dieser Level aber gehalten werden kann, muss dringend etwas geschehen, fordern Experten seit langem.

Erforderlich ist zweierlei: Zum einen müssen die Arbeitsabläufe und Prozesse weiter verändert werden mit dem Ziel, die Pflegekräfte zu entlasten und Zeit-, Ressourcen- und Motivationsfresser zu vermeiden. Der Dokumentationsaufwand etwa muss nachhaltig reduziert werden. Und das Potenzial digitaler Instrumente und Prozesse muss entschlossen genutzt und ausgeschöpft werden.

Doch das allein reicht nicht. Wir brauchen mehr Menschen, die sich motiviert und qualifiziert auf unterschiedlichen Kompetenz- und Verantwortungsniveaus der immer komplexer und anspruchsvoller werdenden Versorgung der zunehmend älter werdenden Patientinnen und Patienten widmen und es dabei auch an menschlicher Zuwendung nicht fehlen lassen.

Vor allem unter dem Gesichtspunkt der Risikominimierung, der Vermeidung von Überlastung und der Reaktionsfähigkeit auf außergewöhnliche Anforderungen sollte in bestimmten Versorgungskonstellationen immer genügend Personal zur Verfügung stehen. Entsprechende, von der Zahl eingesetzter Fachkräfte abhängige Wirkungszusammenhänge sind vielfach nachgewiesen und finden ihren Ausdruck z.B. in sogenannten Nurse-to-Patient-Ratios. Unter Verweis auf internationale Vorbilder, wie sie etwa eine aktuelle, von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Studie darstellt, wird die verpflichtende Vorgabe entsprechender Anhaltszahlen nun auch für deutsche Kliniken gefordert.

Solche Vorgaben greifen aber zu kurz, wenn die zu ihrer Umsetzung benötigten Fachkräfte am Arbeitsmarkt oder in der Region überhaupt nicht zur Verfügung stehen. Kliniken, die die Vorgaben aus diesem Grunde nicht oder nicht kurzfristig erfüllen können, müssten die Versorgung betroffener Patienten einstellen oder einschränken. Und es ist keineswegs ausgemacht, dass andere Kliniken in erreichbarer Entfernung einspringen könnten. Vielmehr wären Versorgungsengpässe und –ausfälle programmiert. Und das umso mehr, wenn etwaige Vorgaben pauschal und undifferenziert ausgestaltet wären.

Verbindliche Anhaltszahlen verlangen deshalb notwendig und mit Priorität nachhaltige Maßnahmen zur Überwindung des Fachkräftemangels und zur Sicherstellung der Finanzierung des Personaleinsatzes.

DEKV-Pressestatement zum Thema Personalbedarfsbemessung

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Meldungen

Notfallversorgung muss nachjustiert werden!

Die beiden kirchlichen Krankenhausverbände plädieren für eine patientenorientierte Neuordnung der ambulanten sowie stationären Notfallversorgung. Fast 90 Prozent der rund 600 konfessionellen Krankenhäuser in Deutschland nehmen an der Notfallversorgung teil und sind damit ein wichtiger Stützpfeiler. Zukünftig soll die Finanzierung der stationären Notfallstrukturen durch Zu- und Abschläge nach unterschiedlichen Notfallstufen sichergestellt werden.

Das bislang im Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) diskutierte Stufenkonzept aber schließt einen Großteil der Kliniken aus. Im aktuellen „CKiD.Polit-Journal“ skizzieren die Christlichen Krankenhäuser in Deutschland (CKiD) Lösungsansätze für eine flächendeckende, patientenorientierte ambulante und stationäre Notfallversorgung.

CKiD-Pressmeldung

CKiD.Polit-Journal 2/2916

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Klares Votum für eine generalistische Ausbildung

Die beiden christlichen Krankenhausverbände bekräftigen in einer Stellungnahme mit dem Deutschen Caritasverband und der Diakonie Deutschland ihr Votum für eine generalistische Pflegeausbildung in Deutschland. Anlässlich der Anhörung zum Pflegeberufereformgesetz am 30. Mai bringen wir konkrete Vorschläge zur Umsetzung der neuen Pflegeausbildung und fordern eine zügige Umsetzung der Initiative.

„Wir können eine ausreichende Zahl an qualifizierten Pflegekräften auf Dauer nur in diesem Beruf halten, wenn wir ihnen Perspektiven auf lange Sicht und ausreichende Entwicklungsmöglichkeiten anbieten“, sagte der Vorsitzende des Deutschen Evangelischen Krankenhausverbandes (DEKV), Christoph Radbruch. Dazu gehöre es auch, die Fähigkeiten von Pflegefachkräften bereits in der Ausbildung an gesellschaftliche Realitäten anzupassen. „Wir haben es in unseren Krankenhäusern mit immer mehr multimorbiden Patienten zu tun, die der klassischen Altenpflege zunehmend vertiefte Einblicke in die Medizin abverlangen. Umgekehrt muss für die Krankenpflege angesichts vieler älterer Menschen bereits in der Ausbildung der Umgang mit Hochbetagten erlernt werden.“

Die Curricula müssen mit der gebotenen Sorgfalt aufgelegt und auf den Weg gebracht werden: Die praktische Ausbildung muss sich nach stärker an den erforderlichen Kompetenzen orientieren, statt die Einsätze lediglich auf die bisherigen Arbeitsfelder aufzuteilen, was beispielsweise in der Kinderkrankenpflege sonst möglicherweise zu Engpässen führen kann. Angesichts steigender Anforderungen und wachsender Verantwortung werden die Herausforderungen an die künftigen Pflegefachfrauen und -männer steigen. Um allen am Pflegeberuf Interessierten den Weg zu einem anerkannten Berufsabschluss zu eröffnen, plädieren die CKiD für die ergänzende Einführung einer bundeseinheitlich geregelten Assistenzausbildung, die dann zur weiteren Qualifizierung und Karriere in der Pflege befähigt.

Die kirchlichen Krankenhausverbände betonen zudem, dass der Erfolg der Reform auch von einer ausreichenden Finanzierung abhänge, und begrüßen die Kostenbeteiligung der Länder sowie der sozialen und privaten Pflegekassen.

CKiD-Stellungnahme zur Anhörung zum Pflegeberufegesetz 

Stellungnahme von Diakonie und Caritas mit ihren Fachverbänden

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DEKV–Manifest zur Palliativversorgung

Der DEKV nimmt das Hospiz- und Palliativgesetz zum Anlass und als Verpflichtung, das Engagement der evangelischen Krankenhäuser in der Versorgung und Begleitung von Schwerkranken und Menschen mit nur noch begrenzter Lebensperspektive, insbesondere von Sterbenden, durch das „Manifest zur Palliativversorgung in evangelischen Krankenhäusern“ zu bekräftigen und zu fördern.

Das anlässlich des Palliativ-Fachtags am 1. März in Hannover vorgestellte Manifest bringt zum Ausdruck, welche Grundsätze für die palliative und hospizliche Versorgung in evangelischen Krankenhäusern leitend sind. Das Manifest beschreibt damit zugleich, welche Erwartungen Patientinnen und Patienten sowie ihre Angehörigen im Blick auf die Versorgung in schwerer Krankheit und am Lebensende an evangelische Krankenhäuser und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter richten dürfen. Der Vorstand des DEKV empfiehlt den Mitgliedseinrichtungen, sich das Manifest zu Eigen zu machen und die Behandlung, Versorgung und Begleitung von Schwerkranken und Sterbenden daran auszurichten.

Evangelische Krankenhäuser, die sich das „Manifest“ zu Eigen machen, bekunden damit:

  • Sie wollen ihre Versorgungsstrukturen im hier beschriebenen Sinne gestalten und weiter entwickeln.
  • Sie wollen ihren Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörigen eine Versorgung und Begleitung bieten, wie sie hier beschrieben wird.
  • Sie wollen eine Kultur des besonders achtsamen Umgangs mit Schwerkranken und Sterbenden und deren Angehörigen und Nahestehenden pflegen.
  • Sie tun das im Wissen darum, dass diese Ziele nicht einfach zu erreichen sind und auch ernsthafter Wille und intensiver Einsatz keine Gewähr bieten, hinter den gesteckten Zielen immer wieder zurückzubleiben und die geweckten Erwartungen nicht erfüllen zu können. Aber das ist kein Grund, sich nicht auf den Weg zu machen und sein Bestes zu geben, immer wieder neu.

DEKV-Manifest

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Evangelische Krankenhäuser in Deutschland:





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