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Losungstext:
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Lehrtext:
Dem, der überschwänglich tun kann über alles hinaus, was wir bitten oder verstehen, nach der Kraft, die in uns wirkt, dem sei Ehre in der Gemeinde und in Christus Jesus zu aller Zeit.
Epheser 3,20-21
 
 
Krankenhauspolitik 2017: Mutige Schritte sind gefragt
19.12.2016 17:18
Alter: 1482164280



Kategorie: Öffentlicher Dialog

Berlin, 19. Dezember 2016: Vieles lässt sich über das Jahr 2016 sagen – langweilig war es ganz sicher nicht. Das gilt auch für den Bereich der Krankenhauspolitik. Die Bundesregierung hat einige krankenhausrelevante Gesetze auf den Weg gebracht, aber nicht alle wurden verabschiedet. Mit dem Gesetz  zur Weiterentwicklung der Versorgung und der Vergütung für psychiatrische und psychosomatische Leistungen (PsychVVG) hat der Gesetzgeber im November dieses Jahres absehbare Fehlentwicklungen korrigiert und einige echte Verbesserungen im Bereich der psychiatrischen Versorgung ermöglicht, etwa stationsäquivalente Behandlungen im häuslichen Umfeld. Gleichzeitig wurde die Definition fester Personalvorgaben vorgeschrieben, um eine hohe Versorgungsqualität sicherzustellen. Was aber, wenn z.B. gar nicht genügend Fachkräfte bereitstehen, um entsprechende Stellen zu besetzen?


Gerade in der Pflege fehlen qualifizierte Arbeitskräfte, und der Mangel nimmt zu. Nicht zuletzt um die Attraktivität des Pflegeberufs zu steigern hat das Bundesgesundheitsministerium gemeinsam mit dem Bundesfamilienministerium den Entwurf eines Gesetzes zur Reform der Pflegeberufe initiiert, das durch eine generalistische Ausbildung den Pflegeberuf zukunftsfähig aufstellen und die EU-weite Anerkennung des Abschlusses garantieren soll. Dieses Gesetz wurde noch immer nicht vom Bundestag verabschiedet. Man kann nur hoffen, dass die Abgeordneten letztlich doch erkennen, wie wichtig diese Reform ist, und dass die Stärkung des Pflegeberufs höher gewertet werden muss als finanzielle Interessen der Gegner des Gesetzes, die eine Anhebung der Löhne in der Altenpflege befürchten. Der DEKV wird sich weiterhin für die Reform  der Pflegeberufe und die Generalistik einsetzen– im Interesse der Pflegenden und auch der Patientinnen und Patienten in den Krankenhäusern.

Spannend wird es 2017 auch im Hinblick auf die Umsetzung der mit dem Krankenhausstrukturgesetz eingeleiteten Qualitätsinitiative, die das Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen im Auftrag des Der Gemeinsame Bundesausschuss hat kurz vor Weihnachten erste planungsrelevante Qualitätsindikatoren für den Bereich der Gynäkologie und Geburtshilfe festgelegt. Zweifel, ob dieser eingeschlagene Weg zum Ziel führt, sind aber angebracht und werden immer stärker. Lassen einige wenige Indikatoren wirklich ein fundiertes Urteil über die Qualität einer ganzen Fachabteilung zu? Zielführender wäre es und würde unmittelbar Wirkung entfalten, wenn die Politik den Krankenhäusern bessere Rahmenbedingungen schaffen würde, um qualitativ hochwertige Leistungen erbringen zu können.

Evangelische Kliniken werden auch weiterhin mit Fachkompetenz und Menschlichkeit ihren Versorgungsauftrag umsetzen. Dabei steht das Wohl der Patientinnen und Patienten für sie an erster Stelle. Da die Einrichtungen für eine optimale Patientenversorgung verlässliche und förderliche Rahmenbedingungen brauchen, wünschen wir uns als Fachverband der evangelischen Krankenhäuser in Deutschland von der Politik den Mut, im neuen Jahr endlich die drängendsten Probleme anzupacken. Krankenhäuser brauchen die generalistische Pflegeausbildung, um zukünftig genügend gut qualifizierte Fachkräfte zu finden. Sie brauchen Entscheidungen, die geeignet sind, die Qualität in der Patientenversorgung direkt zu fördern – und keine Instrumentalisierung des Qualitätsthemas, um Kliniken zu schließen in der Hoffnung, dass die Qualität in den dann verbleibenden automatisch steigen wird. Nicht zuletzt muss der Investitionsstau endlich beseitigt und die Investitionsfinanzierung auf ein solides Fundament gestellt werden. Die Chance, die Krankenhaus-Investitionsfinanzierung in die Neuregelung des Länderfinanzausgleichs einzubeziehen, etwa über die Vereinbarung  einer Mindest-Investitionsquote der Länder für die Krankenhäuser, wurde leider verpasst.

Mit Spannung schauen die evangelischen Krankenhäuser auf die Herausforderungen des kommenden Jahres. Es gibt viel zu tun – packen wir’s gemeinsam an.








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