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Johannes 17,3
 
 
Gute Pflege verlangt genügend Fachkräfte – aber woher nehmen?
20.02.2017 12:22
Alter: 1487589720



Kategorie: Öffentlicher Dialog

Berlin, 20.02.2017. Das Gegenteil von gut ist vielfach gut gemeint. Das scheint auch für die aktuell heiß diskutierten verbindlichen Vorgaben für den Einsatz von Pflegefachkräften in den deutschen Krankenhäusern zuzutreffen. Denn Vorgaben lassen sich leicht formulieren und vorschreiben – ohne Rücksicht darauf, ob sie überhaupt eingehalten werden können. In dieser Hinsicht aber stellt der akute Fachkräftemangel bereits ein größeres Problem dar als die ungesicherte Finanzierung zusätzlicher Stellen. Von daher erfordern verbindliche Anhaltszahlen notwendig und mit Priorität nachhaltige Maßnahmen zur Überwindung des Fachkräftemangels sowie Sicherstellung der Finanzierung des Personaleinsatzes.


Ohne Zweifel hat die Arbeitsverdichtung in den deutschen Kliniken gerade für das Pflegepersonal in den letzten Jahren massiv zugenommen. Im internationalen Vergleich sind die Stationen deutscher Kliniken mit deutlich weniger Pflegefachkräften besetzt als anderswo. Die Zahl der Überlastungsanzeigen steigt. Dass die Versorgungsqualität sich trotzdem auf hohem Level bewegt, muss allerhöchsten Respekt abnötigen. Damit dieser Level aber gehalten werden kann, muss dringend etwas geschehen, fordern Experten seit langem.

Erforderlich ist zweierlei: Zum einen müssen die Arbeitsabläufe und Prozesse weiter verändert werden mit dem Ziel, die Pflegekräfte zu entlasten und Zeit-, Ressourcen- und Motivationsfresser zu vermeiden. Der Dokumentationsaufwand etwa muss nachhaltig reduziert werden. Und das Potenzial digitaler Instrumente und Prozesse muss entschlossen genutzt und ausgeschöpft werden.

Doch das allein reicht nicht. Wir brauchen mehr Menschen, die sich motiviert und qualifiziert auf unterschiedlichen Kompetenz- und Verantwortungsniveaus der immer komplexer und anspruchsvoller werdenden Versorgung der zunehmend älter werdenden Patientinnen und Patienten widmen und es dabei auch an menschlicher Zuwendung nicht fehlen lassen.

Vor allem unter dem Gesichtspunkt der Risikominimierung, der Vermeidung von Überlastung und der Reaktionsfähigkeit auf außergewöhnliche Anforderungen sollte in bestimmten Versorgungskonstellationen immer genügend Personal zur Verfügung stehen. Entsprechende, von der Zahl eingesetzter Fachkräfte abhängige Wirkungszusammenhänge sind vielfach nachgewiesen und finden ihren Ausdruck z.B. in sogenannten Nurse-to-Patient-Ratios. Unter Verweis auf internationale Vorbilder, wie sie etwa eine aktuelle, von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Studie darstellt, wird die verpflichtende Vorgabe entsprechender Anhaltszahlen nun auch für deutsche Kliniken gefordert.

Solche Vorgaben greifen aber zu kurz, wenn die zu ihrer Umsetzung benötigten Fachkräfte am Arbeitsmarkt oder in der Region überhaupt nicht zur Verfügung stehen. Kliniken, die die Vorgaben aus diesem Grunde nicht oder nicht kurzfristig erfüllen können, müssten die Versorgung betroffener Patienten einstellen oder einschränken. Und es ist keineswegs ausgemacht, dass andere Kliniken in erreichbarer Entfernung einspringen könnten. Vielmehr wären Versorgungsengpässe und –ausfälle programmiert. Und das umso mehr, wenn etwaige Vorgaben pauschal und undifferenziert ausgestaltet wären.

DEKV-Pressestatement zum Thema Personalbedarfsbemessung








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