Evangelische Krankenhäuser…

respektvolle Lebensbegleitung.

Evangelische Krankenhäuser…

verstehende Kommunikation.

Evangelische Krankenhäuser…

ausbildungsstark in Medizin und Pflege.

Evangelische Krankenhäuser…

wirtschaftliche Solidität.

Evangelische Krankenhäuser…

interprofessionelle Pflege.

Evangelische Krankenhäuser…

Seelsorge für ein würdiges Sterben.

Evangelische Krankenhäuser…

starke Partner im Versorgungsnetzwerk.

Evangelische Krankenhäuser...

Qualität in Menschlichkeit und Medizin.

Evangelische Krankenhäuser…

christliche Nächstenliebe.

Evangelische Krankenhäuser…

ganzheitlich Patienten orientiert.

Evangelische Krankenhäuser…

engagiert und glaubensstark.

Evangelische Krankenhäuser…

zukunftssichere Versorgung.

Evangelische Krankenhäuser…

innovative Spitzenmedizin.

Evangelische Krankenhäuser…

umfassende Zuwendung.

Evangelische Krankenhäuser...

werteorientiert und wettbewerbsstark.

Evangelische Krankenhäuser…

modernes Management.

 
Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine:
Losungstext:
Du, Herr, bist gut und gnädig, von großer Güte allen, die dich anrufen.
Psalm 86,5
Lehrtext:
Jesus rief laut: Vater, ich befehle meinen Geist in deine Hände! Und als er das gesagt hatte, verschied er.
Lukas 23,46
 
 

Patienten sind überdurchschnittlich mit Christlichen Krankenhäuser zufrieden

Berlin, 3 März 2014: Die Techniker Krankenkasse (TK) hat im Rahmen ihrer bundesweiten Patientenbefragung 231.000 Versicherte zu ihrem Klinikaufenthalt befragt. Viele christliche Krankenhäuer konnten hinsichtlich der Patientenzufriedenheit einen Spitzenplatz belegen. Die in den Bundesländern erstellten Listen zeigen die gute Performance unabhängig von den regionalen Unterschieden. So sind bspw. in Sachsen-Anhalt fünf unter den insgesamt sechs ausgezeichneten Krankenhäusern in konfessioneller Trägerschaft. Auch 19 konfessionelle Krankenhäuser in Bayern liegen in allen fünf Qualitätskategorien über dem Bundesdurchschnitt und werden ausgezeichnet. In Niedersachen wurden 27 Krankenhäuser in der Patientenbefragung überdurchschnittlich gut bewertet. Davon sind über 50 Prozent in konfessioneller Trägerschaft geführt.

Der aktualisierte und im Internet zu findende TK-Klinikführer greift auf die Bewertungen der Versicherten zurück. Ergänzt werden sie durch die Qualitätsberichte der Krankenhäuser sowie deren Angaben über Ausstattung, Anzahl von Operationen und anderen Behandlungen. Diese Daten seien in laienverständliche Sprache übersetzt, damit sich die Bevölkerung über Behandlungsmöglichkeiten in der näheren Umgebung oder im gesamten Bundesgebiet informieren kann, heißt es von Seiten der Techniker Krankenkasse. Neben dem Kriterium allgemeine Zufriedenheit mit dem Krankenhaus flossen auch die Aspekte Zufriedenheit mit dem Behandlungsergebnis, der medizinisch-pflegerischen Versorgung, der Information und Kommunikation mit den Patienten sowie der Organisation und Unterbringung in der Klinik in die Auswertung ein.

TK Klinikführer

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Versorgung mit guten Qualitätsinitiativen

Berlin, 09.02.2014:Mit der verstärkten Bildung von Verbundstrukturen treiben christliche Krankenhäuser in den letzten Jahren die Spezialisierung einzelner Behandlungsbereiche voran. Durch eigene Qualitätsinitiativen zielen sie auf die Sicherung und kontinuierliche Steigerung guter Versorgungsqualität. Wir begrüßen das Bekenntnis der neuen Bundesregierung zu einer noch stärkeren Qualitätsorientierung und sprechen uns aber grundsätzlich gegen eine Verknüpfung von nicht aussagefähigen und nur unzureichend evaluierten Qualitätsdefinitionen mit Vergütungsabschlägen aus. Wer gute Qualität will, muss vielmehr zunächst die erforderlichen Rahmenbedingungen schaffen. Auch kleinere Häuser können eine sehr gute Versorgungsqualität gewährleisten, umso mehr, wenn sie in starke Verbünde und verbindliche Kooperationsstrukturen integriert sind.

Zur Sicherung und Verbesserung der Qualität haben die konfessionellen Krankenhausverbände und ihre Mitglieder verschiedene Qualitätsinitiativen gestartet. Mit dem Ziel der Sicherung und Weiterentwicklung der Qualität in kirchlichen Krankenhäusern wurde bereits 1998 auf Initiative von KKVD und DEKV gemeinsam mit den kirchlichen Wohlfahrtsverbänden Caritas und Diakonie sowie der Ecclesia Versicherungsdienst GmbH die Zertifizierungsgesellschaft proCum Cert gegründet. Eine weitere Initiative ist QKK, Qualitätsindikatoren für Kirchliche Krankenhäuser. Dort werden bereits seit 2005 Kennzahlen zur Ergebnisqualität erhoben und verglichen. Damit wird die Entwicklung von aussagefähigen Qualitätsindikatoren zur validen Bewertung von Behandlungsqualität aktiv vorangetrieben. QKK möchte sowohl die Qualität der medizinisch-pflegerischen Leistung als auch das besondere Profil kirchlicher Krankenhäuser transparent machen. Dazu nutzt QKK ein Set von ca. 70 besonders geeigneten Qualitätsindikatoren, darunter ausgewählte Indikatoren aus dem G-IQI-Set (German Inpatient Quality Indicators) und Sicherheits-Indikatoren (Patient Safety Indicators - PSI). Ein wesentlicher Unterschied zu anderen Qualitätsinitiativen ist die zeitnahe Rückmeldung von Qualitätsdaten im Rahmen eines kontinuierlichen Benchmarks der am Projekt beteiligten Kliniken.

„Qualität mit Identität“ ist das zentrale Thema der CKiD- Jahrestagung am 3./4. Juni 2014 in Essen.

Zur Pressemeldung

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Personalengpass - Von der DB lernen?

Berlin, 16. August 2013. – Zu wenig Personal hat dazu geführt, dass der Mainzer Hauptbahnhof vom Netz der Deutschen Bahn quasi abgekoppelt werden musste, weil das Hauptstellwerk nicht ausreichend besetzt werden kann. Alle Welt regt sich darüber auf, zu Recht. Doch die Vorgänge in Mainz sind ein unübersehbares Warnsignal dafür, dass man Personal in sicherheitsrelevanten Bereichen nicht ungestraft immer weiter reduzieren kann. Insofern sollten gerade Gesundheitspolitiker und Kassenvertreter ihre Lektion lernen und in der Krankenhausfinanzierung schnellstens, spätestens nach der Bundestagswahl im September, umsteuern. Deutschlands Krankenhäuser und ihre Patienten brauchen genügend Krankenschwestern und  pfleger, Ärztinnen und Ärzte. Diese dürfen nicht weiter weggespart werden, weil die Kliniken sie sich nicht leisten können.

Die DKG fordert in ihren Positionen zur Bundestagswahl „Faire Rahmenbedingungen für Deutschlands Krankenhäuser“. Im Klartext heißt das vor allem: Es muss endlich Schluss sein mit der strukturellen Unterfinanzierung, die die Kliniken dazu zwingt, immer weiter Personal abzubauen und die Arbeit immer stärker zu verdichten. Das gilt für die Pflege zuerst, aber auch für den ärztlichen Dienst. Es muss Schluss sein, mit Erhöhungen der Preise für Krankenhausleistungen, die hinter den realen Kostenentwicklungen zurück bleiben und Personalkostensteigerungen grundsätzlich nur zu 50 % berücksichtigen. Es muss Schluss sein mit Rechnungskürzungen und Abschlägen
Inzwischen sind die Besetzungen von Stationen und Fachabteilungen im Regelfall so weit heruntergefahren, dass die Nächte wegen des extrem niedrigen Personalschlüssels zum Hochrisiko werden – für Patienten wie für Mitarbeiter. Urlaub, Krankheit oder Schwangerschaft von Beschäftigten verschärfen die Belastungen der verbleibenden Kollegen. Überlastungsanzeigen werden nur noch abgeheftet.
Schon heute werden Stationen zeitweise geschlossen, weil das zum Betrieb erforderliche Personal nicht zur Verfügung steht. Noch nimmt die Öffentlichkeit davon keine Notiz. Nicht auszudenken aber, wenn der erste Todesfall als Folge unzureichender Personalausstattung von den Medien aufgegriffen und der betroffenen Klinik als Organisationsverschulden angelastet werden wird. Dann werden die dafür letztlich verantwortlichen Politiker und Kassen-Funktionäre ihre Hände in Unschuld waschen. Als Bauernopfer wird der zuständige Chefarzt oder der Klinikgeschäftsführer seinen Hut nehmen müssen. Wie der Netzvorstand der Deutschen Bahn im Falle Mainz. Muss es wirklich erst soweit kommen?

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Mehr Geld für mehr Personal?

Berlin, 28. Mai 2013: Die Finanzhilfe für die Kliniken ist dringend erforderlich, um die Finanzierungslücke wenigstens teilweise zu schließen, die schon dann klafft, wenn man nur den status quo aufrechterhält. Um zusätzliches Personal zu finanzieren, reichen die zusätzlich bewilligten Mittel bei weitem nicht aus! Obwohl genau das nötig wäre! Benötigt werden zusätzliche Pflegekräfte ebenso wie zusätzliche Ärztinnen und Ärzte. Voraussetzung dafür wäre eine insgesamt ausreichende Finanzierung. Dazu wäre aber mehr erforderlich als die jetzt beschlossenen zusätzlichen Mittel. Unternehmen, über denen das Gespenst der Insolvenz schwebt, können nicht zusätzliches Personal einstellen, wenn von vorneherein klar ist, dass sich damit der Fehlbetrag weiter vergrößert, den auszugleichen jetzt allererste Pflicht ist!

Das Geschäftsjahr 2012 haben erschreckend viele Krankenhäuser in den roten Zahlen abgeschlossen, darunter viele, die in den Vorjahren noch sehr gut dastanden. Selbst der Bundesgesundheitsminister, der noch Ende 2012 anlässlich des Deutschen Krankenhaustages auf der Medica vortrug, die Kliniken stünden insgesamt so gut da, wie lange nicht, musste jetzt in einem Brief an die Abgeordneten der Regierungskoalition einräumen „Im Jahr 2012 hat sich die wirtschaftliche Situation der Kliniken verschlechtert. Knapp ein Drittel aller Kliniken wies … einen Fehlbetrag auf. … (Es) ist … festzustellen, dass Kliniken zunehmend unter Druck geraten.“

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Der Gesundheit dienen und Geld verdienen?

Berlin, 14. Mai 2013. – Eine gute Ökonomie, d. h. ein verantwortungsbewusster und zielführender Umgang mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen, ist ein Qualitätsmerkmal eines guten Gesundheitswesens. Dazu bedarf es jedoch auch ausreichender Ressourcen. Deren Höhe bemisst sich nicht zuletzt daran, welchen Output, welche Versorgungsqualität man dafür erwartet. Das deutsche Gesundheitswesen, nicht zuletzt die Krankenhausversorgung, zählt unbestritten zu den besten der Welt. Dennoch stehen seine Akteure augenblicklich unter Verdacht, weniger dem Wohl ihrer Patientinnen und Patienten zu dienen als der Bilanz des eigenen Unternehmens und den Gewinnerwartungen seiner Eigentümer oder dem eigenen Vorteil.

Die Diskussion um medizinisch nicht notwendige, finanziell aber lukrative Operationen und diagnostische Leistungen reißt nicht ab. Ärzte und Patientenvertreter machen die Ökonomisierung des Gesundheitswesens dafür verantwortlich. Kassenvertreter fordern einen Paradigmenwechsel und den Umstieg auf eine qualitätsabhängige Vergütung. Politiker wollen auf Wettbewerb und Einspardruck im Krankenhausbereich nicht verzichten, um die Versorgung dadurch effizienter zu machen. Alle haben in gewisser Weise Recht. Doch an der Erkenntnis führt kein Weg vorbei: Wer zu wenig Mittel ins System gibt – was überhaupt nichts damit zu tun hat, dass es sich um jedes Jahr steigende Milliardenbeträge handelt -, muss sich nicht wundern. Wer glaubt, dass der dadurch ausgelöste Kampf ums wirtschaftliche Überleben dazu führen wird, dass die wirklich bedarfsnotwendigen und zudem qualitativ besten Krankenhäuser „am Markt bleiben“, die ihre Leistungserbringung zudem auch noch ethisch vorbildlich nur am Patientenwohl ausrichten, gibt sich Illusionen hin und handelt verantwortungslos.

In Talkrunden sind sich alle einig, dass die Gesundheits- und speziell die Krankenhausversorgung als solidarische, dem Allgemeinwohl verpflichtete Daseinsvorsorge und nicht als normale, von Gewinnerwartungen getriebene, „marktförmige“ Gesundheitswirtschaftsbranche zu organisieren ist. In der nächsten Legislaturperiode sind deshalb tiefgreifende Veränderungen vor allem am System der Krankenhausfinanzierung, aber auch im Bereich der Krankenhausplanung nötig. Offenkundige Fehlentwicklungen müssen korrigiert werden. Patienten müssen wieder darauf vertrauen können, dass an erster Stelle ihr Wohl steht und nicht der Druck, schwarze Zahlen schreiben oder das Gewinnstreben von Gesundheitsunternehme(r)n befriedigen zu müssen,. Ärzte und Pflegende müssen unter Rahmenbedingungen arbeiten können, die es ihnen erlauben, sich ohne Abstriche zum Wohle ihrer Patientinnen und Patienten einzusetzen, und die sie vor Überlastung und weiterer Arbeitsverdichtung schützen. Nicht zuletzt verdienen sie eine der Bedeutung dieses einzigartigen Dienstes an kranken Menschen gerecht werdende Honorierung ihrer Tätigkeit. Dazu braucht es ausreichende und besser als bisher verteilte Mittel und selbstverständlich hervorragende Ökonomie.

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Evangelische Krankenhäuser in Deutschland:





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