Evangelische Krankenhäuser…

Seelsorge für ein würdiges Sterben.

Evangelische Krankenhäuser…

ganzheitlich Patienten orientiert.

Evangelische Krankenhäuser…

zukunftssichere Versorgung.

Evangelische Krankenhäuser…

starke Partner im Versorgungsnetzwerk.

Evangelische Krankenhäuser...

werteorientiert und wettbewerbsstark.

Evangelische Krankenhäuser…

verstehende Kommunikation.

Evangelische Krankenhäuser…

christliche Nächstenliebe.

Evangelische Krankenhäuser…

ausbildungsstark in Medizin und Pflege.

Evangelische Krankenhäuser…

modernes Management.

Evangelische Krankenhäuser…

wirtschaftliche Solidität.

Evangelische Krankenhäuser…

engagiert und glaubensstark.

Evangelische Krankenhäuser…

innovative Spitzenmedizin.

Evangelische Krankenhäuser…

interprofessionelle Pflege.

Evangelische Krankenhäuser...

Qualität in Menschlichkeit und Medizin.

Evangelische Krankenhäuser…

umfassende Zuwendung.

Evangelische Krankenhäuser…

respektvolle Lebensbegleitung.

 
Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine:
Losungstext:
Ich bin bei dir, spricht der HERR, dass ich dir helfe.
Jeremia 30,11
Lehrtext:
Paulus schreibt: Ich bin darin guter Zuversicht, dass der in euch angefangen hat das gute Werk, der wird’s auch vollenden bis an den Tag Christi Jesu.
Philipper 1,6
 
 

Pflegepersonal ist entscheidend für gute Versorgungsqualität

Berlin, 24. Juni 2015. Die anerkannte hohe Qualität der deutschen Krankenhäuser ist ganz entscheidend auch auf die hohe Qualität der pflegerischen Versorgung zurückzuführen. Nicht zuletzt der gute Ruf evangelischer Krankenhäuser verdankt sich nach wie vor in besonderem Maße der Pflege. Gute Pflege braucht genügend fachlich und menschlich kompetentes und motiviertes Personal. Der seit Jahren verstärkte Einspardruck auf die deutschen Krankenhäuser geht jedoch vor allem zu Lasten der Pflege. Aktionen wie die der Gewerkschaft ver.di „Der Druck muss raus“ machen deutlich, dass es so nicht weitergehen darf. Anderenfalls sind die Versorgungsqualität und die Sicherheit der Patientinnen und Patienten gefährdet.

Ursächlich für den Abbau von Stellen gerade in der Pflege sind die seit Jahren anhaltende Unterfinanzierung der Krankenhäuser und der daraus resultierende Einspardruck. Solange nicht einmal die tarifbedingten Personalkostensteigerungen refinanziert werden, muss jede Gehaltserhöhung letztlich durch Stelleneinsparungen bezahlt werden. Die Krankenhausreform müsste in erster Linie das Problem der Unterfinanzierung der Personalkosten der Krankenhäuser lösen. Dafür finden sich im jetzt vorliegenden Entwurf des Krankenhausstrukturgesetzes allerdings keinerlei Ansätze. Das vorgesehene Pflegestellenförderprogramm ist vor diesem Hintergrund nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Solange Unterfinanzierung und Einspardruck unverändert wirksam bleiben, werden sie immer neuen Stellenabbau auslösen und eine nachhaltige Verbesserung der Personalausstattung verhindern.

Staatliche Vorgaben zur Stellenbesetzung, wie jetzt von ver.di und anderen gefordert, sind keine Lösung. Sie werden dem konkreten Bedarf in den einzelnen Kliniken nicht gerecht. Der Gesetzgeber sollte zunächst einmal dafür Sorge tragen, dass der aktuelle Personalbestand gesichert werden kann. Deshalb muss die verlässliche Refinanzierung der tarifbedingten Personalkostensteigerungen absolute Priorität haben. Sollten verpflichtende Personalvorgaben allerdings das Ziel haben, abhängig von konkreten Versorgungsaufgaben Mindestbesetzungen zu gewährleisten, kann man das unter dem Aspekt der Versorgungsqualität, der Patientensicherheit und des Arbeitsschutzes begründen. Es wäre Aufgabe des Gemeinsamen Bundesausschusses, entsprechende Vorgaben zur Strukturqualität zu erlassen. Für die damit verbundenen zusätzlichen Kosten müssten allerdings zwingend auch die zusätzlich erforderlichen Mittel zu ihrer Finanzierung zur Verfügung gestellt werden.

Angesichts der drängenden aktuellen Probleme darf es dennoch nicht das einzige Ziel sein, eine bessere personelle Besetzung in der Pflege zu erreichen. Vielmehr müssen heute die Weichen gestellt werden, damit uns morgen genügend motivierte und qualifizierte Menschen für die pflegerische Versorgung einer immer älter werdenden Bevölkerung zur Verfügung stehen. In dieser Hinsicht wird viel auf das in Kürze zu erwartende Pflegeberufegesetz ankommen. Im Blick darauf setzt sich der DEKV z. B. für eine zukunftsfähige Pflegeausbildung ein, die einen breiten Zugang zum Beruf eröffnet, modular und durchlässig aufgebaut, anschlussfähig ans allgemeine Bildungssystem und kompatibel mit dem europäischen Qualifikationsrahmen ist.(NG)

(mehr)

 
 

 

Notfalls ins Krankenhaus – (K)Eine Selbstverständlichkeit?

Berlin, 17. Februar 2015: Ohne die Rund-um-Uhr-Notfallversorgung der deutschen Krankenhäuser sähe es schlecht aus in Deutschland, wenn Erste Hilfe benötigt wird. Das bestätigt eindrücklich ein am 17. Februar der Öffentlichkeit präsentiertes „Gutachten zur ambulanten Notfallversorgung im Krankenhaus“, das die DKG beauftragt hatte. Soweit so gut, die Bürgerinnen und Bürger wissen das längst und nehmen die Notfallambulanzen der Kliniken gerne und immer häufiger in Anspruch, und das nicht nur an Wochenenden. Im Jahr kommen so rund 12 Millionen ambulant zu versorgende Notfälle zusammen. Gar nicht gut ist, dass Politik und Krankenkassen diese Situation als selbstverständlich hinnehmen und die Kliniken auf den Kosten, die ihnen ihr Engagement als Retter in der Not verursacht, schlicht sitzen lassen.

Denn das ist der eigentliche Skandal, den das Gutachten aufdeckt: Die Behandlung eines ambulanten Notfalls ist für die deutschen Krankenhäuser mit durchschnittlichen Kosten von 120 € verbunden. Die durchschnittliche Vergütung beträgt aber nur 32 €. Die Klinik schießt also pro Fall 88 € zu. Insgesamt buttern die deutschen Krankenhäuser entsprechend 1 Mrd. € in die ambulante Notfallversorgung. Geld, das angesichts der bekannten chronischen Unterfinanzierung ihrer Leistungen dringend an anderer Stelle benötigt wird. Von Politik und Kassen aber müssen sich die Kliniken als Kostentreiber und Verschwender schimpfen lassen. In jeder anderen Branche würde man sich von entsprechenden Verlustbringern sofort trennen. Aber Krankenhäuser ohne ambulante Notfallversorgung? Das geht doch gar nicht.

Das soll auch nicht gehen. Aber dann soll und muss man auch dafür sorgen, dass die Krankenhäuser die ambulante Notfallversorgung nicht auf eigene Kosten erbringen, sondern dafür angemessen vergütet werden. Das gebieten Anstand und wirtschaftliche Vernunft. Darauf hinzuwirken kann nicht nur Sache der Krankenhausverbände sein. Dafür müssten sich vielmehr Patienten(-) und Bürger(initiativen) einsetzen. Dafür sollten Wählerinnen und Wähler bei ihren Abgeordneten eintreten!

Noch eines macht das Gutachten deutlich: Theoretisch sollte es ja gar keine Probleme geben, weil die ambulante Notfallversorgung ja Sache der niedergelassenen Ärzte ist. Diese werden der ihnen damit übertragenen Verantwortung aber schon lange nicht mehr gerecht. Das liegt nicht an Bösartigkeit oder Unfähigkeit. Sondern die Zeiten und gesellschaftlichen Umstände haben sich schlicht geändert. Politik muss darauf reagieren. Eine gesetzliche Verpflichtung zu mehr Kooperation mit den Krankenhäusern, wie im GKV-Versorgungsstärkungsgesetz vorgesehen, reicht da nicht aus und setzt am falschen Ende an. Zumal sich ja sonst nichts Wesentliches ändern soll. Die ambulante Notfallversorgung – nicht erst der Zukunft – muss vielmehr neu von den Krankenhäusern als Gesundheitsversorgungszentren her gedacht und organisiert werden. Und das möglichst unverzüglich. Natürlich in Kooperation mit den Niedergelassenen, aber unter geänderten patientenorientierten, zukunftsfähigen ordnungspolitischen Rahmenbedingungen (NG).

DKG Gutachten zur ambulanten Notfallversorgung im Krankenhaus

(mehr)

 

DEKV tritt dem Verein QKK bei

Der DEKV ist neues Mitglied im Verein der Qualitätsindikatoren Kirchlicher Krankenhäuser QKK e. V., dem Träger der Initiative zur Entwicklung von Qualitätsindikatoren Kirchlicher Krankenhäuser. Der DEKV möchte damit dazu beitragen, dass Behandlungsqualität und Patientenversorgung in den Krankenhäusern verbessert werden. Ein wichtiges Werkzeug zum Erreichen dieser Ziele ist die Entwicklung neuer Indikatoren zur Behandlungsqualität in bislang nicht abgedeckten Bereichen, wie bspw. der Behandlung von Menschen mit Demenz oder in der Palliativversorgung. Das Thema der Ergebnisqualität und ihre Messung wird die Krankenhauslandschaft in den nächsten Jahren prägen.QKK setzt sich für die Steigerung der Transparenz stationärer Leistungen im Krankenhaus ein. Dafür bietet er seinen Mitgliedern bundesweit seit 2005 eine trägerübergreifende Benchmarkplattform zum Vergleich der Ergebnisqualität auf Basis von Routinedaten.

Nach Ansicht des Vorsitzenden Dr. Christoph Scheu ist diese Mitgliedschaft ein Meilenstein für den QKK e.V. Zusammen mit dem Katholischen Krankenhausverband Deutschlands seien die größten und wichtigsten Krankenhausverbände nun Mitglied im QKK. Die beiden Verbände arbeiten als Initiative Christliche Krankenhäuser in Deutschland (CKiD) bereits eng zusammen und vertreten mit rund 620 Krankenhäusern in christlicher Trägerschaft jedes dritte Krankenhaus in Deutschland. Deshalb eröffnen sich völlig neue Möglichkeiten, die Ergebnisse sowohl gegenüber den christlichen Krankenhäusern in Deutschland als auch gegenüber der Politik besser kommunizieren. Der Schulterschluss mit dem DEKV ermöglicht es, die Vorteile für jedes Krankenhaus direkter zu transportieren. Mit geringem Aufwand können so Verbesserungspotentiale systematisch erschlossen und die daraufhin eingeleiteten Maßnahmen intern gespiegelt werden.

Weitere Informationen zu QKK 

(mehr)

 

Ist Kopftuchtragen Privatsache?

Berlin, 24. September 2014: Das Bundesarbeitsgericht in Erfurt hat entschieden, dass das Tragen eines Kopftuchs als Ausdruck der Zugehörigkeit zum Islam während des Dienstes in einem evangelischen Krankenhaus nicht mit den arbeitsvertraglichen Pflichten vereinbar ist. Das Urteil hat einigen Staub aufgewirbelt, liegt es doch in gewisser Weise quer zu gängigen Vorstellungen von religiöser Toleranz und multikulturellem Miteinander. Das Urteil erinnert aber daran, dass religiöse Toleranz nur Sinn macht, wenn religiöse Gemeinschaften und ihre Angehörigen deutlich machen, wofür sie stehen und wo sie Grenzen ziehen. Multikulturelles Miteinander kann nur gelingen, wenn solche Grenzen nicht verletzt werden. Toleranz zeigt sich auch darin, Grenzen, die ein anderer setzt, zu respektieren. Das BAG-Urteil bestätigt, ein entsprechendes Verbot stellt keinen Verstoß gegen die Glaubensfreiheit und auch keine unerlaubte Diskriminierung aus religiösen Gründen dar.

Evangelische Krankenhäuser sind der Kirche zugeordnete, religiöse Einrichtungen. Sie haben von daher nicht nur das Recht, sondern auch die Pflicht zu bestimmen, was mit ihrem kirchlichen Gepräge vereinbar ist und was nicht. Wie das im Einzelnen aussieht, ist nicht ein für alle Mal festzulegen. Die Beschäftigung nicht kirchlich beheimateter Mitarbeiter, auch von Angehörigen anderer Religionen, steht dem heutzutage nicht entgegen. Aber von ihnen wird erwartet, dass sie sich im Sinne des christlichen Leitbilds der Einrichtung verhalten und dazu beitragen, dass diese ihrem kirchlichen Auftrag gerecht wird. Auch das Tragen eines Kopftuchs mag im Einzelfall gestattet sein. Im Regelfall wird darin aber ein Widerspruch zu der christlich-religiösen Corporate Identity gesehen werden, mit der man sich identifizieren lassen will. Das BAG Urteil zeigt, dass Angehörige einer anderen Religion, die in einem evangelischen Krankenhaus arbeiten wollen, prüfen müssen, ob sie die damit verbundenen Anforderungen erfüllen können, z.B. auf eine öffentliche Bekundung ihres muslimischen Glaubens durch das Tragen eines Kopftuches während der Arbeit zu verzichten.

Im zu entscheidenden Streitfall hatte eine seit mehr als zehn Jahren in einem evangelischen Krankenhaus beschäftigte muslimische Krankenschwester nach Elternzeit und Krankheit ihre Arbeit wieder aufnehmen wollen. In der Zwischenzeit war sie zum Islam konvertiert udn hatte nun angekündigt, künftig während der Arbeitszeit aus religiösen Gründen ein Kopftuch tragen zu wollen. Daraufhin hatte der Dienstgeber das Angebot, die Arbeit wieder aufzunehmen, nicht angenommen und keine Vergütung gezahlt. Dagegen hatte die Frau geklagt. (NG)

(mehr)

 

Zahlen Konfessionelle schlechter?

Manche Vorurteile sind langlebig. Und manche werden gepflegt und verbreitet den Tatsachen zum Trotz. Die Mär von der schlechten Vergütung in konfessionellen Krankenhäusern gehört dazu. In den letzten Jahren sind vor allem die dort gezahlten ärztlichen Vergütungen schlecht geredet worden. Dabei haben diese z. B. schon seit 2007 im Bereich der Diakonie Rheinland/Westfalen/Lippe auf dem hohen Niveau der Vergütungen in Universitätskliniken gelegen. Übrigens im Ergebnis einer im Rahmen des kirchlichen Dritten Weges durchgeführten Schlichtung. Im vergangenen Jahr einigten sich Dienstgeber und Dienstnehmer, im Rahmen der Arbeitsvertragsrichtlinien der Diakonie Deutschland (AVR-DD) spezielle Ärztevergütungen einzuführen. Dabei wurden die Tabellenentgelte des TV-Ärzte/VKA übernommen. Die Diakonie hat damit gezeigt, dass sie marktübliche Vergütungen zu zahlen bereit und in der Lage ist. Zusätzlich zum guten Gehalt können sich Beschäftigte in evangelischen Kliniken über attraktive Sonderleistungen freuen, wie Betriebsrente oder Kinderzuschläge.

Bei genauerer Analyse zeigt sich im Übrigen, dass im Vergleich zu den bisherigen AVR-Tabellenentgelten Ärzte in Weiterbildung mittelfristig um bis zu 4 % höhere, Fachärzte aber um bis zu 2 % niedrigere Vergütungen realisieren können. Ein Beleg dafür, dass man sehr differenziert beurteilen muss, wie gut welche Gruppe nach dem einen oder dem anderen kirchlichen oder nichtkirchlichen Tarifwerk vergütet wird.
 
Davon abgesehen ist es kein Geheimnis, dass Krankenhäuser in Zeiten zunehmenden Ärztemangels, unabhängig von ihrer Trägerschaft, besondere Anstrengungen unternehmen und unternehmen müssen, um Fach- und Oberärzte zu gewinnen und zu halten. Dazu zählen auch entsprechende attraktive Vergütungen. Ärzte wissen sich nach den Regeln von Angebot und Nachfrage gut zu verkaufen. Sie haben eine große Verantwortung und leisten hochqualifizierte Arbeit, das rechtfertigt einen guten Verdienst. Doch der wachsende Abstand ihrer Vergütungen zu denen der anderen Beschäftigten leistet einer problematischen Entsolidarisierung zwischen den einzelnen Berufsgruppen im Krankenhaus Vorschub. Die aber steht im krassen Gegensatz zu den leitenden Werten und zum Anspruch eines christlichen Krankenhauses.
 
Für die nichtärztlichen Beschäftigten wird gewöhnlich der Tarifvertrag des Öffentlichen Dienstes (TVöD) als Referenzwert herangezogen. Zu Unrecht, denn im Zuge der zunehmenden Privatisierung öffentlicher Kliniken hat er diese Rolle definitiv verloren. 2012 lag der Anteil der Kliniken in öffentlicher Trägerschaft nur noch bei 29,8 %, 34,6 % befanden sich in privater, 35,6 % in freigemeinnütziger Trägerschaft.
 
Den Vergleich zu den von privat-gewerblichen und öffentlichen Trägern gezahlten Entgelten brauchen die Vergütungen nach AVR-DD nicht zu scheuen: So erhält z. B. ein Krankenpfleger im ersten Berufsjahr nach AVR-DD 2.562,41 €/Monat, gut 280 € mehr als in kommunalen Häusern und 360 € mehr als beim privaten Anbieter Sana. Krankenpfleger im Funktionsdienst erhalten im ersten Jahr nach AVR 2.820,74 €/Monat, in kommunalen Kliniken werden 2.455,73 € gezahlt, bei Sana 2.291,00 €.

Wir zahlen gut in den kirchlichen Krankenhäusern, und unsere Mitarbeitenden haben das auch verdient.

(STANDPUNKT von Norbert Groß in kma August 2014)

(mehr)

 

Evangelische Krankenhäuser in Deutschland:





STANDORTSUCHE
Karte