Evangelische Krankenhäuser…

zukunftssichere Versorgung.

Evangelische Krankenhäuser…

christliche Nächstenliebe.

Evangelische Krankenhäuser…

wirtschaftliche Solidität.

Evangelische Krankenhäuser…

verstehende Kommunikation.

Evangelische Krankenhäuser…

interprofessionelle Pflege.

Evangelische Krankenhäuser…

umfassende Zuwendung.

Evangelische Krankenhäuser…

Seelsorge für ein würdiges Sterben.

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starke Partner im Versorgungsnetzwerk.

Evangelische Krankenhäuser...

werteorientiert und wettbewerbsstark.

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ganzheitlich Patienten orientiert.

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ausbildungsstark in Medizin und Pflege.

Evangelische Krankenhäuser...

Qualität in Menschlichkeit und Medizin.

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modernes Management.

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respektvolle Lebensbegleitung.

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innovative Spitzenmedizin.

Evangelische Krankenhäuser…

engagiert und glaubensstark.

 
Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine:
Losungstext:
Verlass dich auf den HERRN von ganzem Herzen, und verlass dich nicht auf deinen Verstand, sondern gedenke an ihn in allen deinen Wegen, so wird er dich recht führen.
Sprüche 3,5-6
Lehrtext:
Christus spricht: Bleibt in mir und ich in euch. Wie die Rebe keine Frucht bringen kann aus sich selbst, wenn sie nicht am Weinstock bleibt, so auch ihr nicht, wenn ihr nicht in mir bleibt.
Johannes 15,4
 
 

Die Krankenhauslandschaft wird sich verändern…

Berlin, 18. Januar 2016: Die Bürgerinnen und Bürger werden sich auf tiefgreifende Veränderungen in der Krankenhausversorgung einstellen müssen. Aber anders als Tageszeitungen und andere Informationsmedien durch Auflistungen unter dem Titel „Was sich im neuen Jahr alles ändert“ glauben machen, werden diese Veränderungen weder so klar benannt werden können noch sofort eintreten. Vielmehr werden mit dem Inkrafttreten des Krankenhausstrukturgesetzes (KHSG) Veränderungsprozesse in Gang gesetzt, die durchweg nicht kurzfristig, wohl aber in überschaubarem zeitlichen Rahmen zu merkbaren Veränderungen, zu einer deutlichen Veränderung der Krankenhaus- und Versorgungslandlandschaft führen werden.

Die Medien haben v.a. publikumswirksam angekündigt, dass Krankenhäuser von jetzt an für gute Qualität besser vergütet, für schlechte Qualität aber mit Vergütungsabschlägen sanktioniert würden. Tatsächlich ist eine qualitätsabhängige Vergütung von Krankenhausleistungen jetzt zulässig und soll künftig für einzelne Leistungen auch realisiert werden. Die Regeln und Kriterien dafür sind aber noch gar nicht entwickelt. Ehe sie erstmals umgesetzt werden, werden noch einige Jahre vergehen. Und das gilt für viele weitere der mit dem KHSG auf den Weg gebrachten Änderungen.

Die Politik will die die Zahl der Krankenhausstandorte verringern und die Versorgung in größeren Kliniken als heute konzentrieren. Das dürfte sich vor allem in Ballungsgebieten auswirken. Eine Vielzahl von Leistungen wird ausschließlich in darauf spezialisierten Einrichtungen erbracht werden können. Kleinere Kliniken – vor allem in dünner besiedelten Regionen – werden keine Rundumversorgung, sondern nur noch eine auf deutlich weniger Leistungen konzentrierte Grundversorgung bieten. Die Verbundbildung unter den Kliniken wird zunehmen, und die Verbünde selbst werden deutlich größer sein als heute noch.

Der Zwang zur Kooperation wird dabei vor Trägergruppengrenzen nicht haltmachen und könnte die Anteile der öffentlichen, freigemeinnützigen und privaten Träger noch einmal deutlich verschieben. Wobei es den Bürgerinnen und Bürger nicht gleichgültig sein sollte, ob bzw. in welchem Maße die Krankenhausversorgung in Zukunft als unternehmerische Aktivität organisiert werden soll, die sich primär gemeinnützig am Gemeinwohl orientiert oder aber primär erwerbswirtschaftlichen und Anleger-Interessen dient.

Ob der „wind of change“ kirchlichen Krankenhäusern ins Gesicht oder in den Rücken bläst, wird davon abhängen, ob sie durch die Qualität ihrer Leistungen und die Wirtschaftlichkeit ihrer Leistungserbringung überzeugen können. Beides hängt nicht nur vom Willen und den Fähigkeiten ihres Managements und ihrer Beschäftigten ab, sondern auch von den Rahmenbedingungen, unter denen sie den ihnen von der Politik verordneten Wettbewerb bestehen müssen. Dafür sind neben dem Bundesgesetzgeber auch Länder und Kommunen bzw. Kreise verantwortlich. Es wird insofern mehr denn je darauf ankommen, auf allen Ebenen deutlich zu machen, was unsere Gesellschaft an ihren kirchlichen Krankenhäusern hat. (NG)

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Klinikreform mit nachhaltigen Folgen

Berlin, 27. November 2015: Mit der heutigen Verabschiedung des Krankenhausstrukturgesetzes (KHSG) durch den Bundesrat kann die damit beabsichtigte Krankenhausstrukturreform auf den Weg gebracht werden. Man wird davon ausgehen können, dass sich im Zuge der Umsetzung des Gesetzes die Krankenhauslandschaft merkbar und dauerhaft verändern wird. Die angestrebte Konzentration und damit Reduktion von Klinikstandorten wird sich einstellen, nicht sofort, aber durchaus auf Sicht. Vermutlich werden vor allem die Vorgaben zu Ressourcen und Infrastruktur, die künftig vorzuhalten sind, um bestimmte Leistungen überhaupt erbringen zu dürfen, Wirkung zeigen. Aufgrund des unzureichenden Sicherstellungszuschlags einerseits und durch die Unterstützung des Strukturfonds andererseits dürfte die Bereitschaft von Trägern deutlich steigen, Kliniken nicht weiter zu betreiben, die nicht oder nur mit immer größerer Anstrengung rentabel zu führen sind.

Dass Kliniken aufgrund nachgewiesener schlechter Qualität aus der Versorgung ausscheiden, ist dagegen eher nicht zu erwarten. Politisch lässt sich eine perspektivisch als Folge von Qualitätsvorgaben zu erwartende steigende Zahl von Klinikschließungen zweifellos sowohl dem Parlament wie der Wählerschaft besser nahebringen als das Eingeständnis, Kliniken durch die Fortsetzung der anhaltenden programmatischen Unterfinanzierung und die kontinuierliche Erhöhung des daraus resultierenden Einspardrucks zur Aufgabe zu zwingen.

Auf eine Erhöhung dieses Drucks und eine Verschärfung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, unter denen die Krankenhäuser arbeiten müssen, war auch der ursprüngliche Entwurf des KHSG angelegt. Die entsprechenden Verschärfungen konnten durch den Protest der Krankenhäuser und ihrer Beschäftigten weitestgehend verhindert werden. Im Ergebnis werden die Mittel zur Finanzierung der Krankenhausleistungen sogar leicht erhöht. Das betrifft zum einen die bessere, damit aber noch keineswegs auskömmliche Finanzierung der ambulanten Notfallversorgung. Zum anderen werden gestiegene Personalkosten bei der Vereinbarung der für die Höhe der Leistungsvergütungen entscheidenden Landesbasisfallwerte künftig besser berücksichtigt und überhaupt über ein neues Pflegestellenförderprogramm Mittel zur Finanzierung zusätzlicher Stellen in der Pflege bereitgestellt. Eine nachhaltige Verbesserung der Personalausstattung in den Kliniken ist dadurch jedoch keineswegs gewährleistet. Zudem bleibt das Problem der unzureichenden Investitionsfinanzierung durch die Bundesländer ungelöst. Insofern besteht in finanzieller Hinsicht keinerlei Grund zur Euphorie. Es ist lediglich Schlimmeres für die Kliniken verhindert worden bzw. ihnen erspart geblieben.Die kirchlichen Kliniken werden sich auf härtere Zeiten einstellen müssen. Denn die künftigen Rahmenbedingungen werden viele von ihnen auf Grund ihrer Betriebsgröße und ihrer geografischen Lage vor steigende Herausforderungen stellen. Diese werden verstärkte Verbundbildung, Spezialisierung und Kooperation mit heutigen Konkurrenten im Blick auf eine abgestimmte Leistungserbringung erfordern. Essentiell aber wird eine hohe Leistungsqualität sein, die sich im Erreichen entsprechender Indikatoren und Sollwerte einerseits, durch entsprechende Bewertungen seitens der Patientinnen und Patienten andererseits niederschlagen muss. Im Interesse der Bürgerinnen und Bürger, der Patientinnen und Patienten einerseits, der Beschäftigten, der Träger und der Kostenträger andererseits wird es deshalb entscheidend darauf ankommen, auf welche Qualität künftig Wert gelegt werden wird und welche Indikatoren diese Qualität abbilden. (NG)

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Krankenhäuser fordern Entlastung!

Berlin, 24. September 2015: Die zunehmende und anhaltende schwierige wirtschaftliche Lage vieler Krankenhäuser führt bei vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu großen Unmut. Sie folgten der Einladung zur Demonstration ans Brandenburger Tor und wiederholten ihren Schlachtruf „Krankenhaus-Reform – SO NICHT! stellenweise minütlich lautstark in Richtung Bundestag. Die Krankenhaus-Reform liefert hierfür keine Lösung – das Gegenteil ist sogar der Fall – so verschärft das Gesetzesvorhaben die Situation in den Krankenhäusern vor Ort. Die wenigen Verbesserungen, die das Gesetzesvorhaben vorsehe, würden von unzähligen Verschlechterungen überschattet und das zu Lasten von Patienten, Mitarbeitenden aller Krankenhäuser. Der DEKV vertritt jedes zehnte deutsche Krankenhaus und fordert eine am Patientenwohl orientierte Krankenhausversorgung bedarf nicht nur eine Ausrichtung nach wirtschaftlichen Notwendigkeiten, sondern auch einer ethischen Dimension, die das politische und unternehmerische Handeln maßgeblich mitbestimmt.

Unter dem Motto „Krankenhaus-Reform – So nicht! protestierten zusätzlich hunderte Krankenhäuser vor Ort in Form einer aktiven Mittagspause gegen das Gesetzesvorhaben zusätzlich. Der mit der Gesundheitsreform verbundene zunehmende Rationalisierungsdrang von Politik und Kostenträger erhöht die Bürokratie und Dokumentationspflicht in den Krankenhäusern zusätzlich und streicht zugleich wichtige Versorgungs- und Pflegezeit für die Patientinnen und Patienten. Herr Reumann, Landrat des Landkreises Reutlingen und Präsident der Deutschen Krankenhaus Gesellschaft traf bereits nach wenigen Minuten den Nagel auf den Kopf: „Wo Hilfe drauf stehe, seien neue Lasten drin“. (SH)

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Pflegepersonal ist entscheidend für gute Versorgungsqualität

Berlin, 24. Juni 2015. Die anerkannte hohe Qualität der deutschen Krankenhäuser ist ganz entscheidend auch auf die hohe Qualität der pflegerischen Versorgung zurückzuführen. Nicht zuletzt der gute Ruf evangelischer Krankenhäuser verdankt sich nach wie vor in besonderem Maße der Pflege. Gute Pflege braucht genügend fachlich und menschlich kompetentes und motiviertes Personal. Der seit Jahren verstärkte Einspardruck auf die deutschen Krankenhäuser geht jedoch vor allem zu Lasten der Pflege. Aktionen wie die der Gewerkschaft ver.di „Der Druck muss raus“ machen deutlich, dass es so nicht weitergehen darf. Anderenfalls sind die Versorgungsqualität und die Sicherheit der Patientinnen und Patienten gefährdet.

Ursächlich für den Abbau von Stellen gerade in der Pflege sind die seit Jahren anhaltende Unterfinanzierung der Krankenhäuser und der daraus resultierende Einspardruck. Solange nicht einmal die tarifbedingten Personalkostensteigerungen refinanziert werden, muss jede Gehaltserhöhung letztlich durch Stelleneinsparungen bezahlt werden. Die Krankenhausreform müsste in erster Linie das Problem der Unterfinanzierung der Personalkosten der Krankenhäuser lösen. Dafür finden sich im jetzt vorliegenden Entwurf des Krankenhausstrukturgesetzes allerdings keinerlei Ansätze. Das vorgesehene Pflegestellenförderprogramm ist vor diesem Hintergrund nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Solange Unterfinanzierung und Einspardruck unverändert wirksam bleiben, werden sie immer neuen Stellenabbau auslösen und eine nachhaltige Verbesserung der Personalausstattung verhindern.

Staatliche Vorgaben zur Stellenbesetzung, wie jetzt von ver.di und anderen gefordert, sind keine Lösung. Sie werden dem konkreten Bedarf in den einzelnen Kliniken nicht gerecht. Der Gesetzgeber sollte zunächst einmal dafür Sorge tragen, dass der aktuelle Personalbestand gesichert werden kann. Deshalb muss die verlässliche Refinanzierung der tarifbedingten Personalkostensteigerungen absolute Priorität haben. Sollten verpflichtende Personalvorgaben allerdings das Ziel haben, abhängig von konkreten Versorgungsaufgaben Mindestbesetzungen zu gewährleisten, kann man das unter dem Aspekt der Versorgungsqualität, der Patientensicherheit und des Arbeitsschutzes begründen. Es wäre Aufgabe des Gemeinsamen Bundesausschusses, entsprechende Vorgaben zur Strukturqualität zu erlassen. Für die damit verbundenen zusätzlichen Kosten müssten allerdings zwingend auch die zusätzlich erforderlichen Mittel zu ihrer Finanzierung zur Verfügung gestellt werden.

Angesichts der drängenden aktuellen Probleme darf es dennoch nicht das einzige Ziel sein, eine bessere personelle Besetzung in der Pflege zu erreichen. Vielmehr müssen heute die Weichen gestellt werden, damit uns morgen genügend motivierte und qualifizierte Menschen für die pflegerische Versorgung einer immer älter werdenden Bevölkerung zur Verfügung stehen. In dieser Hinsicht wird viel auf das in Kürze zu erwartende Pflegeberufegesetz ankommen. Im Blick darauf setzt sich der DEKV z. B. für eine zukunftsfähige Pflegeausbildung ein, die einen breiten Zugang zum Beruf eröffnet, modular und durchlässig aufgebaut, anschlussfähig ans allgemeine Bildungssystem und kompatibel mit dem europäischen Qualifikationsrahmen ist.(NG)

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Notfalls ins Krankenhaus – (K)Eine Selbstverständlichkeit?

Berlin, 17. Februar 2015: Ohne die Rund-um-Uhr-Notfallversorgung der deutschen Krankenhäuser sähe es schlecht aus in Deutschland, wenn Erste Hilfe benötigt wird. Das bestätigt eindrücklich ein am 17. Februar der Öffentlichkeit präsentiertes „Gutachten zur ambulanten Notfallversorgung im Krankenhaus“, das die DKG beauftragt hatte. Soweit so gut, die Bürgerinnen und Bürger wissen das längst und nehmen die Notfallambulanzen der Kliniken gerne und immer häufiger in Anspruch, und das nicht nur an Wochenenden. Im Jahr kommen so rund 12 Millionen ambulant zu versorgende Notfälle zusammen. Gar nicht gut ist, dass Politik und Krankenkassen diese Situation als selbstverständlich hinnehmen und die Kliniken auf den Kosten, die ihnen ihr Engagement als Retter in der Not verursacht, schlicht sitzen lassen.

Denn das ist der eigentliche Skandal, den das Gutachten aufdeckt: Die Behandlung eines ambulanten Notfalls ist für die deutschen Krankenhäuser mit durchschnittlichen Kosten von 120 € verbunden. Die durchschnittliche Vergütung beträgt aber nur 32 €. Die Klinik schießt also pro Fall 88 € zu. Insgesamt buttern die deutschen Krankenhäuser entsprechend 1 Mrd. € in die ambulante Notfallversorgung. Geld, das angesichts der bekannten chronischen Unterfinanzierung ihrer Leistungen dringend an anderer Stelle benötigt wird. Von Politik und Kassen aber müssen sich die Kliniken als Kostentreiber und Verschwender schimpfen lassen. In jeder anderen Branche würde man sich von entsprechenden Verlustbringern sofort trennen. Aber Krankenhäuser ohne ambulante Notfallversorgung? Das geht doch gar nicht.

Das soll auch nicht gehen. Aber dann soll und muss man auch dafür sorgen, dass die Krankenhäuser die ambulante Notfallversorgung nicht auf eigene Kosten erbringen, sondern dafür angemessen vergütet werden. Das gebieten Anstand und wirtschaftliche Vernunft. Darauf hinzuwirken kann nicht nur Sache der Krankenhausverbände sein. Dafür müssten sich vielmehr Patienten(-) und Bürger(initiativen) einsetzen. Dafür sollten Wählerinnen und Wähler bei ihren Abgeordneten eintreten!

Noch eines macht das Gutachten deutlich: Theoretisch sollte es ja gar keine Probleme geben, weil die ambulante Notfallversorgung ja Sache der niedergelassenen Ärzte ist. Diese werden der ihnen damit übertragenen Verantwortung aber schon lange nicht mehr gerecht. Das liegt nicht an Bösartigkeit oder Unfähigkeit. Sondern die Zeiten und gesellschaftlichen Umstände haben sich schlicht geändert. Politik muss darauf reagieren. Eine gesetzliche Verpflichtung zu mehr Kooperation mit den Krankenhäusern, wie im GKV-Versorgungsstärkungsgesetz vorgesehen, reicht da nicht aus und setzt am falschen Ende an. Zumal sich ja sonst nichts Wesentliches ändern soll. Die ambulante Notfallversorgung – nicht erst der Zukunft – muss vielmehr neu von den Krankenhäusern als Gesundheitsversorgungszentren her gedacht und organisiert werden. Und das möglichst unverzüglich. Natürlich in Kooperation mit den Niedergelassenen, aber unter geänderten patientenorientierten, zukunftsfähigen ordnungspolitischen Rahmenbedingungen (NG).

DKG Gutachten zur ambulanten Notfallversorgung im Krankenhaus

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